Traurige Bilder -Golduhren sind nur den Materialpreis wert..

Allgemeine Diskussionen rund um Vintage-Uhren (Oldtimer)
inversator
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Beitrag von inversator » 08 Mär 2007, 23:58

Unruhwelle hat geschrieben::shock:
Also wenn ich das Werk ca. 4-5 Grad nach rechts drehe,was mache ich dann mit der Aufzugswelle, dem Tubus dafür und den Drückern,..wo sollen die hinwandern?

Oder mach ich da einen Gedankenfehler?
Der Tubus ist bei solchen Uhren eine riesige Tröte. Da hat die Stellwelle genug Platz sich zu bewegen. Und wie man auf dem Bild sieht wird die Krone ja auch schon ziemlich in die Ecke gedrängt.
Die Drücker bleiben da wo sie sind. Sie sind ja nicht fest mit dem Werk verbunden. Und es bleibt genügend Spiel um das Werk wieder richtig einzusetzen.
Gruß
Holger

Unruhwelle
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Beitrag von Unruhwelle » 09 Mär 2007, 08:23

Das werde ich glatt mal probieren,glaube aber nicht das der schiefe Einbau ganz verschwindet.

Der Versatz ist auch eher mehr als 5 Grad,schätze mal so 7-8 Grad schon echt heftig, sieht man auch auf diesem Bild:

Bild

selbst wenn die Welle ganz an der anderen Seite des Tubus anliegt, müßte Sie bestimmt 2-3 mm wandern, da müßte der Tubus schon sehr dick sein.

Kann ich da einfach die beiden großen Schrauben am Armierungsring lösen und mein Glück versuchen, oder sind die Drücker noch irgendwie mit dem Werk in Kontakt und da könnte beim verdrehen was zerstört werden? :roll:

Gruss

inversator
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Beitrag von inversator » 09 Mär 2007, 08:57

Unruhwelle hat geschrieben: Kann ich da einfach die beiden großen Schrauben am Armierungsring lösen und mein Glück versuchen, oder sind die Drücker noch irgendwie mit dem Werk in Kontakt und da könnte beim verdrehen was zerstört werden?
Wie wäre es, wenn du die Uhr mal jemand in die Hand drückst der sich damit auskennt?
Warum willst du denn da jetzt auf biegen und brechen rumbasteln auf die Gefahr hin das noch mehr vermurkst wird als es schon ist?
Adresse habe ich dir gegeben. Einpacken, hinschicken, Kostenvoranschlag. Fertig!
Und wenn dir die Reparatur dann zu teuer wird kannst du ja immer noch selber an der Uhr herumdoktern.
Gruß
Holger

Unruhwelle
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Beitrag von Unruhwelle » 09 Mär 2007, 10:55

Also ich sehe das so:

Entweder es ist wie du sagst kein Problem, in der riesigen Tröte von Tubus das Werk um einen bestimmten Bereich zu drehen, dann muß ich die Uhr deshalb nirgens hinschicken, denn davon wird Sie auch nicht besser. Dann gehe ich damit zum Uhrmacher meines Vertrauens und gut ist.Wenn es mit dem lösen der beiden Schrauben getan wäre,könnte ich das aber auch als kleines Lehrstück mal selbst versuchen.

Oder es geht nicht, dann wird auch deine Adresse bei diesem Problem nicht weiterhelfen.In Kombination mit dem dann noch anzufertigenden Glasring ist das ganz klar ein wirtschaftlicher Totalschaden, und die Uhr muß geschlachtet werden, wenn man denn noch irgendeinen materiellen Wert erzielen will.

Gruss Ralf

Und damit komme ich dann zum Thema zurück..leider sind manche Uhren tatsächlich nur den Materialwert wert.. :roll: :cry:

inversator
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Beitrag von inversator » 09 Mär 2007, 11:41

inversator hat geschrieben:
Unruhwelle hat geschrieben: Kann ich da einfach die beiden großen Schrauben am Armierungsring lösen und mein Glück versuchen, oder sind die Drücker noch irgendwie mit dem Werk in Kontakt und da könnte beim verdrehen was zerstört werden?
Wie wäre es, wenn du die Uhr mal jemand in die Hand drückst der sich damit auskennt?
Warum willst du denn da jetzt auf biegen und brechen rumbasteln auf die Gefahr hin das noch mehr vermurkst wird als es schon ist?
Adresse habe ich dir gegeben. Einpacken, hinschicken, Kostenvoranschlag. Fertig!
Und wenn dir die Reparatur dann zu teuer wird kannst du ja immer noch selber an der Uhr herumdoktern.
Gruß
Holger

Unruhwelle
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Beitrag von Unruhwelle » 09 Mär 2007, 13:17

:?:
Wie gesagt, werde heute Abend mal die zwei kleinen Schrauben lösen und mein Glück versuchen. Wenn es klappt, schonmal Danke für den Tipp, wenn nicht,bleibt es hat vorerst schief drinnen. :wink:

Gruss

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Heinz
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Beitrag von Heinz » 09 Mär 2007, 15:36

Hallo,

vor einiger Zeit wollte ich meine 2 Omegas verkaufen, weil sie eigentlich nicht mehr in meine Sammlung passen. Eine davon, eine Constellation Chronometer in 18 K und mit abnehmbarem Original Omegaband in 18 K in gutem Zustand habe ich dem Händler um Euro 1500 (für mich) an die Hand gegeben, was dieser als realistisch gesehen hat. Er dürfte sich nicht sehr bemüht haben und hat sicher was aufgeschlagen, aber die Uhr letztlich nicht verkauft. Kurze Zeit habe ich auch überlegt, einfach das Band und das Gehäuse als Bruchgold zu verkaufen, aber da ich das Geld nicht unbedingt brauche, habe ich das unterlassen, umso mehr als dass ich diesen "Uhrenmord" einfach nicht ums Herz brachte. Die Uhr hatte ich übrigens vor einigen Jahren noch um ATS 35 000 gekauft, wobei das ursprüngliche Angebot (bei einem Fachhändler) ATS 40 000 betrug.


Grüsse
Heinz

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Axel66
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Beitrag von Axel66 » 09 Mär 2007, 15:50

Heinz hat geschrieben:Hallo,

vor einiger Zeit wollte ich meine 2 Omegas verkaufen, weil sie eigentlich nicht mehr in meine Sammlung passen. Eine davon, eine Constellation Chronometer in 18 K und mit abnehmbarem Original Omegaband in 18 K in gutem Zustand habe ich dem Händler um Euro 1500 (für mich) an die Hand gegeben, was dieser als realistisch gesehen hat. Er dürfte sich nicht sehr bemüht haben und hat sicher was aufgeschlagen, aber die Uhr letztlich nicht verkauft. Kurze Zeit habe ich auch überlegt, einfach das Band und das Gehäuse als Bruchgold zu verkaufen, aber da ich das Geld nicht unbedingt brauche, habe ich das unterlassen, umso mehr als dass ich diesen "Uhrenmord" einfach nicht ums Herz brachte. Die Uhr hatte ich übrigens vor einigen Jahren noch um ATS 35 000 gekauft, wobei das ursprüngliche Angebot (bei einem Fachhändler) ATS 40 000 betrug.


Grüsse
Heinz
Hallo Heinz,

vielleicht sollte man probieren so eine Uhr international anzubieten. In anderen Regionen sind Golduhren durchaus noch gefragt.
Ob das natürlich für Deine Omega gilt ist schwer zu sagen, aber vielleicht ist es ein Überlegung wert, trotz der Schwierigkeiten, die sich evtl. bzgl. des Geldtransfers ergeben könnten die Uhr per internet auch in Asien, Osteuropa und Amerika anzubieten.
War jetzt nur mal so eine Idee. :?

Gruß,

Axel

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Heinz
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Beitrag von Heinz » 09 Mär 2007, 16:08

Hallo Axel,

danke für deine Tips. Aber ich mache mir keine Umstände, weil ich das Geld ja im Prinzip nicht brauche, ich war nur etwas überrascht, weil ich glaubte, dass bei so einem günstigen Angebot die Uhr sofort weg sein sollte, noch dazu wo sie von einem bekannten Händler in seinem Geschäft in guter Lage in seiner Auslage präsentierte wurde, allerdings ohne Angabe, dass es sich um eine Golduhr handelt und ohne Preis.

Grüsse
Heinz

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