Chronographe Suisse, Landeron 48

Allgemeine Diskussionen rund um Vintage-Uhren (Oldtimer)
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Marechal
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Chronographe Suisse, Landeron 48

Beitrag von Marechal » 01 Jun 2007, 22:35

Was für ein Baujahr könnte das sein? Heute nach mühseligem Feilschen und Gewaltandrohung ("Ich schmeiss Dich gleich raus, Du Saubart") erstanden :D das Lederband hab ich dazugekauft, vorher war so ein ekliges glattes blaues dran. Paar Macken hat sie, aber da kann ich mit leben. :

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Raphael
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Beitrag von Raphael » 02 Jun 2007, 08:24

Hallo Marechal,

zu der Uhr selber kann ich Dir nichts sagen. Da gibt es andere im Forum, die Dir dazu mehr sagen können.

Ich finde aber das, daß Band welches Du gekauft hast, nicht so recht an die Uhr passen will. Sie wirkt damit zu blaß :wink: :roll:

Meiner Meinung nach, solltest Du ein etwas dunkleres Band an das gute Stück machen. Es sollte ein Kontrast zwischen Uhr und Band da sein. Das würde den Charakter der Uhr mehr unterstreichen.

Ansonsten ein schönes Uhrchen. Viel Spass zusammen :D :D
Gruss Raphael

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Karlo
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Beitrag von Karlo » 02 Jun 2007, 10:35

Wunderschoenes Uehrchen. Ich stell mir die mit nem dunklen blau/gruen Krokoband vor...... Strauss ginge auch.

Karlo
Was nicht tickt, ist keine Uhr...

Quadrilette172
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Beitrag von Quadrilette172 » 02 Jun 2007, 10:45

Gratulation zur "alt-neuen" Uhr. Gefällt mir......und noch mehr würde es mir gefallen, wenn ich auch ein Bild des Werkes zu sehen bekäme :wink: :lol: !!!


Gruss


Stefan, :lol:

timo832000
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Beitrag von timo832000 » 02 Jun 2007, 20:46

Gefällt mir sehr gut, habe einen ähnlichen Chronographe-Suisse in leider stark "gealtertem" Zustand. Diese alten Chronos in Gold haben schon einen ganz besonderen Scharm.

Unruhwelle
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Beitrag von Unruhwelle » 07 Jun 2007, 20:38

Schätze das Baujahr auf kurz vor 1950, hatte mal eine ähnliche von Titus und da waren die ersten Servicemarken von 1955.

Gruss :wink:

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Daydreamer
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Beitrag von Daydreamer » 07 Jun 2007, 22:44

Chronographe Suisse (u.a.) stillte kurz nach dem Krieg die Lust auf ein bißchen Luxus. Und im Gegensatz zu PPG, JLC und Co. zu einem moderaten Preis.
Dafür wurde dann eben ein relativ schlichtes Werk verbaut und das Gehäuse ist zwar meistens massives Gold, aber extrem dünnes Gold.
Dieter

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Marechal
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Beitrag von Marechal » 08 Jun 2007, 13:02

Jupp. ist nicht sehr dick, aber das sind viele heutige Golduhren auch nicht gerade. Wenn mans weiss, ist man eben entsprechend vorsichtig.

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Beitrag von Daydreamer » 08 Jun 2007, 15:42

Marechal hat geschrieben:Jupp. ist nicht sehr dick, aber das sind viele heutige Golduhren auch nicht gerade. Wenn mans weiss, ist man eben entsprechend vorsichtig.
.. wollte die Uhr nicht madig machen, die gefällt mir sogar sehr gut :D
Selbst wenn das Gehäuse recht dünn sein sollte, schadet es ihrer Schönheit keinesfalls.
Dieter

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Roland Ranfft
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Beitrag von Roland Ranfft » 08 Jun 2007, 16:03

Moin Kinnings,

Nach dem zweiten Weltkrieg gab es vordringlichere Probleme als eine ordentliche Uhr. Dennoch wollte man Uhren, die etwas hermachen. Die damals spottbilligen Landeron-Werke und ein billiges Gehäuse waren damit eine unschlagbare Kombination, und bei mäßigem Gewicht war sogar eine "richtige" Golduhr bezahlbar. Heute sind diese Uhren ein Stück Uhrengeschichte, und gehören in fast jede Sammlung.

Die Tatsache, daß es heute noch viele der "Gold-Knackfrösche" in so gutem Zustand gibt, zeigt, daß diese Uhren bei pfleglichen Umgang durchaus ein langes Leben haben können. Man muß es auch mal so sehen: Wenn die gängige 10- oder 20µm Vergoldung längst Löcher hat, bleibt selbst bei so dünnem Massivgold noch genug Substanz für viele Jahrzehnte.

Gerade für Sammler, die eine solche Uhr nur gelegentlich tragen, ist das dünne Goldgehäuse also immer noch eine der besten Varianten dieser Uhren. denn alltagstaugliche Stahlgehäuse gehören in diesem Segment zu den Ausnahmen.

Gruß, Roland Ranfft
Das größte Uhrwerk-Archiv im Internet:
http://www.ranfft.de/cgi-bin/bidfun-db. ... fft&&2uswk

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Marechal
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Beitrag von Marechal » 10 Jun 2007, 23:48

Daydreamer hat geschrieben: .. wollte die Uhr nicht madig machen, die gefällt mir sogar sehr gut :D
Selbst wenn das Gehäuse recht dünn sein sollte, schadet es ihrer Schönheit keinesfalls.
Neinnein, das seh ich nicht so. ich wusste natürlich, dass die nicht sehr dick sind, allerdings wiegt der Boden ja schon 5,28 Gramm, die in einem anderen Beitrag beschriebenen vier Gramm sinds nun auch nicht. Den Rest kann ich natürlich nicht wiegen... 8)

In der Sonne sieht die Uhr klasse aus mit dem Rotgold, im Neonlicht ists tatsächlich etwas blass.

Mein Problem ist, dass ich auf die meisten Stahluhren mit Juckreiz reagiere, deshalb musste ich den Verschluss vom Band jetzt nach ein paar Tagen erstmal mit Zaponlack behandeln... :roll:

@Roland, wieso waren alltagstaugliche Stahlgehäuse damals Mangelware? Das würde mich jetzt mal interessieren


Thomas

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