Seamaster geerbt

Allgemeine Diskussionen rund um Vintage-Uhren (Oldtimer)
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Helios
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Re: Seamaster geerbt

Beitrag von Helios » 19 Okt 2017, 23:59

Hallo Benjamin

Soviel ich weiss hatte der "Unfall" bei dem die Krone verloren ging nichts mit Wasser zu tun. Das Werk sah auch nicht nach einem Wasserschaden aus und danach trug er die Uhr nicht mehr.

LG Tom
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.
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jeannie
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Re: Seamaster geerbt

Beitrag von jeannie » 20 Okt 2017, 06:26

Wenn die Krone mit der Stellwelle ab ist, dann ist die Uhr offen und Luftfeuchtigkeit kann eindringen.
http://www.watchtools.ch Uhrenwerkzeug, direkt aus der Schweiz.

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Helios
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Re: Seamaster geerbt

Beitrag von Helios » 20 Okt 2017, 08:22

Die Stellwelle war zwar noch drin, kann aber natürlich schon so gewesen sein. Danke für den Input.
LG Tom
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.
Albert Einstein

nasowas
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Re: Seamaster geerbt

Beitrag von nasowas » 20 Okt 2017, 09:52

Danke für die Antwort!
So oder So, der Lagerort in der Schreibtischschublade spricht nicht gerade für extreme Bedingungen hinsichtlich Luftfeuchtigkeit.

Benjamin

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lottemann
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Re: Seamaster geerbt

Beitrag von lottemann » 20 Okt 2017, 10:08

Helios hat geschrieben:
19 Okt 2017, 19:33
Guten Abend zusammen

Hier noch der Auszug aus dem Archiv:
Bild

Liebe Grüsse
Tom
Hallo Tom,

weisst Du, warum auf dem Archivauszug "Seamaster" und nicht "Seamaster 300"
steht? Und die Modellnummer sollte doch 165.024 lauten, oder?

Gruss

Michael

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Helios
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Re: Seamaster geerbt

Beitrag von Helios » 20 Okt 2017, 10:21

Hallo Michael

Nein leider nicht. Auf dem Kostenvoranschlag wurde die Uhr wie folgt aufgenommen:
Bild

Kennt sich jemand damit aus - geben mir die Herren in Biel beim Nachfragen überhaupt Auskunft?

LG Tom
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.
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nasowas
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Re: Seamaster geerbt

Beitrag von nasowas » 20 Okt 2017, 10:32

Also bei der "Servicegebühr", die für den Extract erhoben wird, darf man schon mal nachfragen, denke ich :wink:.

Benjamin

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walter
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Re: Seamaster geerbt

Beitrag von walter » 20 Okt 2017, 10:49

Die Datenqualität scheint nicht soooo prickelnd zu sein. :wink:
Ich überlege, für meine SM300 auch einen Auszug anzufordern, aber bei Deiner ja durchgängig belegten Uhr gibt es ja schon Abweichungen.

Die Ref. OT 14.765 steht im Online-Archiv gar nicht drin,
https://www.omegawatches.com/de/planet- ... e-watches/
die Ref. 14 7** deutet auf eine Seamaster oder DeVille ohne Taucherlünette hin. :evil:
Nach den Daten von Chuck Maddox passt auch das Datum nicht...aber das kann ja sein, dass man Werke auf Halde hatte und die dann in die SM300 eingebaut hat.

Ich glaube, ich lass das mit dem Archivauszug. :roll:
Walter

P.S.: Poliert sieht die Uhr deutlichst besser aus :thumbsup:

Mein Indischer Schachmeister sagte: Am Ende kommen Bauer und König in die selbe Kiste

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lottemann
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Re: Seamaster geerbt

Beitrag von lottemann » 20 Okt 2017, 14:11

Helios hat geschrieben:
20 Okt 2017, 10:21
Hallo Michael

Nein leider nicht. Auf dem Kostenvoranschlag wurde die Uhr wie folgt aufgenommen:
Bild

Kennt sich jemand damit aus - geben mir die Herren in Biel beim Nachfragen überhaupt Auskunft?

LG Tom
Hallo Tom,

wenn die Uhr immer deinem Vater gehört hat und Du sicher bist, dass es eine
komplett originale SM300 ist, dann würde ich mal nachfragen, was der Blödsinn
auf dem Extrakt soll und warum sie dafür Geld nehmen. OK, bei der ersten Nach-
frage könntest Du das ein kleines Bisschen höflicher formulieren 8)

Gruss

Michael

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jeannie
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Re: Seamaster geerbt

Beitrag von jeannie » 20 Okt 2017, 16:03

nasowas hat geschrieben:
20 Okt 2017, 09:52
Danke für die Antwort!
So oder So, der Lagerort in der Schreibtischschublade spricht nicht gerade für extreme Bedingungen hinsichtlich Luftfeuchtigkeit.
Auch in der Schreibtischschublade atmet eine Uhr. Langsamer, als am Arm, aber mit den Jahren kommt da was zusammen.
http://www.watchtools.ch Uhrenwerkzeug, direkt aus der Schweiz.

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Helios
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Re: Seamaster geerbt

Beitrag von Helios » 20 Okt 2017, 19:02

Hallo zusammen

Ich war heute Nachmittag während drei Stunden bei einem Uhrmacher-Meister welcher früher für Omega gearbeitet hat!

Hoch interessant. Gemeinsam haben wir die Omega zerlegt und er hat beinahe zu jedem Teil seinen Kommentar abgegeben. Auch die ersetzten Teile, welche ich aus Biel zurück erhalten habe, hat er überprüft. Die Uhr hatte wie gesagt zuvor nie einen service gehabt. Er lobte die Arbeit des Uhrmachers welcher den Service durchgeführt hatte. Er hatte aber null Verständnis für die Montage der falschen Zeiger.

Betreffend der Zeiger - Lunetten Kombination meinte er das dies tatsächlich eher selten sei, aber absolut vorkommt und somit auch i.O. ist. Besonders in den Anfängen.

An die erwähnte Feuchtigkeit glaubt er nicht. Er hätte bereits viele Uhren mit Schäden aufgrund von Feuchtigkeit gesehen. Diese sei aber sicher trocken gewesen.

Das Zertifikat kann er nicht nachvollziehen. (Wurde beinahe etwas hässig - in seinen Augen reine Geldmacherei!) Definitiv eine 165.024 und nichts anderes!

Uhrwerk von 1962 ist absolut korrekt.

Fazit: Alles original und Auch kein gebastel. :yahoo:

So - was ich heute alles gelernt habe! Währe tatsächlich besser gleich Uhrmacher geworden. :rofl:

LG Tom
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.
Albert Einstein

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