Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Allgemeine Diskussionen rund um Vintage-Uhren (Oldtimer)
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nasowas
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Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von nasowas » Mi 15. Nov 2017, 07:50

... im OF mit prominenter Beteiligung.
Schönes Schlaglicht auf die Branche.
https://omegaforums.net/threads/2913-fa ... ing.66523/

Benjamin

Maximus82
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von Maximus82 » Mi 15. Nov 2017, 08:41

Puh, das ist irgendwie schon frustrierend - auch wenn ich nicht der Käufer bin.
lg Stephan

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3fe
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von 3fe » Mi 15. Nov 2017, 08:58

Das wird in Zukunft noch viel öfter passieren. Ich habe aber kein Mitleid, denn die Vintage-Freaks haben es mit ihrer Preistreiberei so gewollt. :roll:
Beste Grüsse
Jörg


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archimagirus
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von archimagirus » Mi 15. Nov 2017, 09:11

...leider nix neues.
Diese G'schichten gibt es dutzendweise bei Vintage Panerai und auch Rolex.
Was diese Märkte die letzten Jahre aufgepumpt worden sind ist absolut crazy.

Über all da wo ein $ oder € gedreht werden kann gibt es Beschiss, Lug und Trug. Ist leider so.
Mit Passion hat das gar nix mehr zu tun.
Tickende Grüße, Jan!

Maximus82
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von Maximus82 » Mi 22. Nov 2017, 13:50

Hm, wohl wahr. Trotzdem einer der Gründe, wieso ich mich vom Vintagemarkt eher fern halte. Dieses ständige Gefühl der Unsicherheit, ob die Uhr, die einem gefällt, nun authentisch ist, oder nicht, verleidet es einem einfach.
lg Stephan

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lottemann
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von lottemann » Mi 22. Nov 2017, 14:20

Maximus82 hat geschrieben:
Mi 22. Nov 2017, 13:50
Hm, wohl wahr. Trotzdem einer der Gründe, wieso ich mich vom Vintagemarkt eher fern halte. Dieses ständige Gefühl der Unsicherheit, ob die Uhr, die einem gefällt, nun authentisch ist, oder nicht, verleidet es einem einfach.
Hängt sehr von den Ansprüchen ab.
Wenn ich eine Uhr kaufe, die älter ist als ich, dann gehe ich davon aus, dass sie
auch schon ein Bisschen etwas mitgemacht hat. Dazu gehören auch Aufenthalte
bei Uhrmachern. Mehr und weniger qualifizierten :mrgreen:
Wenn mir gefällt, was ich sehe und der Preis vernünftig klingt, dann geht es mir
komplett am allerwertesten vorbei, ob das Gehäuse nur von Feen im Mondschein
berührt wurde oder ob auch mal ein Türrahmen oder gar eine Poliermaschine dabei
war (vorausgesetzt der Bediener wusste was er tat ...).

Wenn allerdings eine Uhr als
Phillips hat geschrieben:The present example is preserved in most attractive and original condition.
angeboten wird, was impliziert, dass die Uhr schön und original erhalten ist und
nicht schön und originalgetreu wiederhergestellt, dann erwarte ich genau das!
Alles andere und insbesondere das, was im Omegaforum akribisch belegt wurde,
würde ich in diesem Fall als Betrug empfinden.

Gruss

Michael

Maximus82
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von Maximus82 » Mi 22. Nov 2017, 14:42

Ich hab ja auch kein Problem damit, wenn freie Uhrmacher an einer Uhr arbeiten und sie sich vielleicht sogar eigene Teile anfertigen, wenn das Ersatzteil schwer zu bekommen ist. Aber aus einer Uhr mit weißem ZB dann plötzlich ein schwarzes ZB zu pinseln, irgendeine Marriage zusammenzustellen etc. finde ich halt nicht so prickelnd.
Irreführende oder falsche Angaben zu einer angepriesenen Uhr finde ich dann sowieso total daneben.

Man kann den Vintagemarkt sicherlich auch heute noch gut bespielen, aber das erfordert eben schon ein gewisses Maß an Fachwissen in dem Bereich. Das kann man sich aneignen, oder man lässt eben die Finger davon.
lg Stephan

r.as.
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von r.as. » Do 23. Nov 2017, 10:51

Auch bei den großen Auktionshäusern (oder muss ich sagen 'insbesondere' bei..) besteht, so meine Hypothese, gar nicht die personelle Kapazität bei der 4-stelligen und unteren 5-stelligen Ware eine eingehende Prüfung vorzunehmen: nur angenommen eine nur oberflächliche Prüfung würde eine Stunde in Anspruch nehmen, bei angenommen 700 Lots, wäre schnell der Zeitraum zwischen zwei Auktionen ausgefüllt.

Ich habe vor Jahren bereits über meine diesbezüglichen Erfahrungen mit einer bubble-back berichtet.

Rolf

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3fe
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von 3fe » Do 23. Nov 2017, 15:10

r.as. hat geschrieben:
Do 23. Nov 2017, 10:51
Auch bei den großen Auktionshäusern (oder muss ich sagen 'insbesondere' bei..) besteht, so meine Hypothese, gar nicht die personelle Kapazität bei der 4-stelligen und unteren 5-stelligen Ware eine eingehende Prüfung vorzunehmen:

Rolf

Aber genau bei denen erwarte ich als Interessent diese eingehende, professionelle, richtige und stichhaltige Begutachtung. Bei einem privaten Verkäufer mit geerbter Ware muss ich selbst die Prüfung vor dem Kauf durchführen.
Beste Grüsse
Jörg


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Heinz-Jürgen
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von Heinz-Jürgen » Do 23. Nov 2017, 16:14

Ähhh...habt Ihr den Faden im OF eigentlich gelesen?
Grüße aus dem Pott

Heinz-Jürgen

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Roland Ranfft
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von Roland Ranfft » Do 23. Nov 2017, 18:18

Moin Kinnings,
Heinz-Jürgen hat geschrieben:
Do 23. Nov 2017, 16:14
Ähhh...habt Ihr den Faden im OF eigentlich gelesen?
Ja, ich habe selten so herzhaft gegähnt.

Ich verstehe die Aufregung nicht. Wer solche Preise für so langweilige Uhren zahlt, dem ist es völlig egal, ob die original oder auch nur originalgetreu sind. Der will einfach helfen, eine Preisblase aufzupusten, und hofft, daß die nicht platzt, bevor er das Schätzchen dem nächsten Spieler angedreht hat.

Die weltweite Geldmenge ist halt ein mehrfaches dessen, was für Wertschöpfung erforderlich ist, und was sonst soll man damit anfangen als zu spielen?

Gruß, Roland Ranfft
Das größte Uhrwerk-Archiv im Internet:
http://www.ranfft.de/cgi-bin/bidfun-db. ... fft&&2uswk

r.as.
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von r.as. » Do 23. Nov 2017, 18:38

Ja, hab ich gelesen.

Hier noch einmal meine bubble-back Erfahrungen: es war noch in der guten alten Zeit, also vor ca. 25 Jahren, da faszinierte mich diese Rolex, gleichmäßig gealtertes Blatt, Zustand und Werk vom Auktionshaus mit "gut" bewertet - ohne spezifische Einschränkungen. Ich bekam dann auch den Zuschlag und wenig später die Uhr.

Eine Prüfung beim Uhrmacher 'meines Vertrauens' ergab, dass das Werk sehr unorthodox reguliert worden war: mit einem Klecks Lötzinn auf dem Unruhreif - eine Methode die früher wohl nicht unüblich war, um Schrott zum Laufen zu bringen. Nachdem auch ein auf dieses Kaliber spezialisierter Uhrmachermeister in Hamburg mit guten Verbindungen nach England keine Ersatzhemmung besorgen konnte, habe ich die Uhr später bei dem gleichen Auktionshaus wieder eingereicht. Zunächst waren die Kosten für eine Neubedruckung des Zifferblatts fällig (denn mit dem gealterten Blatt war die Uhr natürlich unverkäuflich...😉/ das Werk blieb wie es war), dann wurde die Uhr mit der gleichen, guten Bewertung in den Katalog aufgenommen und verkauft.
Seitdem dienen mir die Kataloge dieser Häuser lediglich zur Orientierung und zugegeben, ich würde gern auch einmal bei interessanten Angeboten mitbieten, aber es ist wohl besser, diesen Vertriebsweg nur für den Verkauf zu nutzen.

Rolf

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archimagirus
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von archimagirus » Do 23. Nov 2017, 21:32

...wer Lust auf Krimis hat, kann sich das mal rein ziehen
https://perezcope.com/2017/10/12/vintag ... ted-dials/
Tickende Grüße, Jan!

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Heinz-Jürgen
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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von Heinz-Jürgen » Fr 24. Nov 2017, 05:27

archimagirus hat geschrieben:
Do 23. Nov 2017, 21:32
...wer Lust auf Krimis hat, kann sich das mal rein ziehen
https://perezcope.com/2017/10/12/vintag ... ted-dials/
:shock: Unglaublich, was für eine Odyssee!

Spannende Lektüre. Danke für den link.
Grüße aus dem Pott

Heinz-Jürgen

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Re: Vintage FAP Seamaster Krimi ...

Beitrag von 3fe » Fr 24. Nov 2017, 09:00

OMG Jan, was für eine Story. Danke für den Link. :shock:

Ich bin durch mit Vintage. :tongueout:
Beste Grüsse
Jörg


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