Mein gesammeltes Alteisen

Allgemeine Diskussionen rund um Vintage-Uhren (Oldtimer)
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cool runnings
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Re: Mein gesammeltes Alteisen

Beitrag von cool runnings » 17 Jan 2019, 23:27

Wolke hat geschrieben:
15 Jan 2019, 14:44
Darf ich euch meinen neuesten Begleiter vorstellen?

Eine Universal Genève Polerouter mit 218-2 Microrotor Werk. Ein lang ersehnter Wunsch und ich habe 5 Monate darum gefeilscht - um sie schlussendlich zu dem Preis zu bekommen, den ich mir vorgenommen hatte. Gut Ding will Weile haben. :D

Bild

Das Zifferblatt ist nicht ganz unversehrt, aber alles in allem gut in Schuss für ihr Alter und sie läuft tadellos. :D
Jetzt muss ich noch ein hübsches Uhrenband dafür finden, in XS und 19mm Bandanstossbreite. Dürfte eine Herausforderung werden. Was für eine Farbe sähe gut aus? Ein Bordeaux Glattleder? Oder Nachtblau? Was sagt ihr dazu? :)
Gefällt mir. Herzlichen Glückwunsch. Viel Freude mit der Neuen. :lol:

Von wann ist ist die denn und gibt es auch Bilder vom Werk?

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kochsmichel
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Re: Mein gesammeltes Alteisen

Beitrag von kochsmichel » 18 Jan 2019, 14:06

walter hat geschrieben:
15 Jan 2019, 21:25
Eine tolle Uhr :thumbsup:
Nicht umsonst sehr gefragt.
Ganz herzlichen Glückwunsch zu der Uhr :D
Schließe mich verspätet, aber vollinhaltlich übereinstimmend an! :D
Light side of the mood!

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bmann
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Re: Mein gesammeltes Alteisen

Beitrag von bmann » 18 Jan 2019, 14:53

Glückwunsch zur Polerouter :thumbsup:

Betreffend Band: frag doch den alten Lederfritz, der könnte da etwas haben :wink:

haspe1
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Re: Mein gesammeltes Alteisen

Beitrag von haspe1 » 23 Jan 2019, 13:54

cool runnings hat geschrieben:
04 Jul 2018, 23:59
Aus diesem Grund haben meine Speedy von 1967, meine Seamaster von 1968 und meine Ingenieur von 1956 neue Zifferblätter und neue Zeiger.
Du sprichst diese Vorliebe sehr gelassen aus, aber wenn man z.B. die Idee hat, eine alte Ingenieur 666, die ansosten schön ist, mit einem neuen Zifferblatt oder sogar nur neuen Zeigern zu versehen, dann verlangt IWC dieses schöne alte Stück zu sich zu nehmen (auch Konzis bekommen für diese alten Modelle KEINE Ersatzteile, nicht mal Zeiger) und tauscht sehr wohl das Blatt und/oder die Zeiger aus, zwingt den Besitzer aber gleichzeitig dazu, ein volles Service machen zu lassen, ob er nun will oder nicht, ob es nun nötig wäre oder nicht und verlangt dafür so ca. 1300 Euro (Gehäuseaufarbeitung ist dafür gratis dabei :D ).

Da kommt man zur Erkenntnis, dass so ein Zifferblatttausch oder Zeigertausch nur dann in Frage kommt, wenn man für die Uhr auch ein Service benötigt und für dieses ziemlich viel zu zahlen bereit ist. Dann wird es in Schaffhausen natürlich auch sehr gut gemacht.

Ich halte es aber für eine sehr fragwürdige Geschäftspraxis, einen Zeiger/Zifferblatttausch nur dann vorzunehmen, wenn man auch ein vollständiges Service für die betreffende Uhr durchzuführen bereit ist.

Hannes

haspe1
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Re: Mein gesammeltes Alteisen

Beitrag von haspe1 » 23 Jan 2019, 13:58

Jetzt habe ich es in der Eile ganz vergessen:

Schöne Sammlung von Alteisen mit Charakter und guter Tragbarkeit!

Radium könnte den Träger aber ein wenig nervös machen, sollte man nicht inhalieren.

viel Vergnügen weiterhin von einem anderen Alteisen-Freund,

Hannes

Wolke
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Re: Mein gesammeltes Alteisen

Beitrag von Wolke » 23 Jan 2019, 14:36

Auch euch allen nochmals vielen Dank! :D

cool runnings hat geschrieben:
17 Jan 2019, 23:27

Gefällt mir. Herzlichen Glückwunsch. Viel Freude mit der Neuen. :lol:

Von wann ist ist die denn und gibt es auch Bilder vom Werk?
Danke Dean! :) Sie müsste von irgendwann um 1960 rum sein, nehme ich an. Ich bin bin mir nicht sicher wann das Kaliber 218-2 von UG auf den Markt gebracht wurde. Ich stelle bei Gelegenheit gerne noch ein paar Bilder vom Werk hier ein. Dafür muss ich mit der Uhr aber zuerst zum Uhrmacher um das Werk fotografieren zu können. Ich habe kein Werkzeug um das Gehäuse zu öffnen.

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lottemann
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Re: Mein gesammeltes Alteisen

Beitrag von lottemann » 23 Jan 2019, 14:58

Roland sagt, dass das Werk von 1960 bis 1962 gebaut wurde :wink:

mart
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Re: Mein gesammeltes Alteisen

Beitrag von mart » 23 Jan 2019, 20:43

Schöne UG!

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cool runnings
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Re: Mein gesammeltes Alteisen

Beitrag von cool runnings » 23 Jan 2019, 23:34

haspe1 hat geschrieben:
23 Jan 2019, 13:54
cool runnings hat geschrieben:
04 Jul 2018, 23:59
Aus diesem Grund haben meine Speedy von 1967, meine Seamaster von 1968 und meine Ingenieur von 1956 neue Zifferblätter und neue Zeiger.
Du sprichst diese Vorliebe sehr gelassen aus, aber wenn man z.B. die Idee hat, eine alte Ingenieur 666, die ansosten schön ist, mit einem neuen Zifferblatt oder sogar nur neuen Zeigern zu versehen, dann verlangt IWC dieses schöne alte Stück zu sich zu nehmen (auch Konzis bekommen für diese alten Modelle KEINE Ersatzteile, nicht mal Zeiger) und tauscht sehr wohl das Blatt und/oder die Zeiger aus, zwingt den Besitzer aber gleichzeitig dazu, ein volles Service machen zu lassen, ob er nun will oder nicht, ob es nun nötig wäre oder nicht und verlangt dafür so ca. 1300 Euro (Gehäuseaufarbeitung ist dafür gratis dabei :D ).

Da kommt man zur Erkenntnis, dass so ein Zifferblatttausch oder Zeigertausch nur dann in Frage kommt, wenn man für die Uhr auch ein Service benötigt und für dieses ziemlich viel zu zahlen bereit ist. Dann wird es in Schaffhausen natürlich auch sehr gut gemacht.

Ich halte es aber für eine sehr fragwürdige Geschäftspraxis, einen Zeiger/Zifferblatttausch nur dann vorzunehmen, wenn man auch ein vollständiges Service für die betreffende Uhr durchzuführen bereit ist.

Hannes
Hallo Hannes,

im Falle der Seamaster 300 und der Ingenieur haben das jeweils die Vorbesitzer schon machen lassen. Ist schon einige Jahre her und ich weiß nicht, ob damals auch das nur in Verbindung mit dem Service gemacht wurde. Bei der Speedy war sowieso ein Service nötig, deshalb hat es mich nicht gestört.
Wenn ein Zifferblattwechsel heute bei einer meiner Uhren nötig wäre, würde ich warten, bis ein Service notwendig ist.

haspe1
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Re: Mein gesammeltes Alteisen

Beitrag von haspe1 » 24 Jan 2019, 13:47

cool runnings hat geschrieben:
23 Jan 2019, 23:34


im Falle der Seamaster 300 und der Ingenieur haben das jeweils die Vorbesitzer schon machen lassen. Ist schon einige Jahre her und ich weiß nicht, ob damals auch das nur in Verbindung mit dem Service gemacht wurde. Bei der Speedy war sowieso ein Service nötig, deshalb hat es mich nicht gestört.
Wenn ein Zifferblattwechsel heute bei einer meiner Uhren nötig wäre, würde ich warten, bis ein Service notwendig ist.
Ja, wenn der Vorbesitzer schon "die Krot geschluckt hat" (wie man bei uns sagt), und das teure umfassende Service zusammen mit dem Zifferblatt/Zeigerwechsel machen lassen hat, dann kommt man als Nachbesitzer (oft) zu einem sehr interessanten Gesamtpaket.

Bei meiner IWC Ingenieur 666 mit hellem Blatt, die ich vor einigen Wochen beim "Pärchen-Nachmittag" mit vorgestellt habe, war das genau so. Ich habe sie (nicht ganz unriskant) zu einem guten Preis bei ebay gekauft und auf den recht guten Fotos gesehen, dass sie ein neues Blatt (ohne Tritium-Indexe) und neue Zeiger hatte, sowie einen relativ jungen Stammbuchauszug. Da habe ich messerscharf geschlossen, dass sie wohl bei der Erstellung des Stammbuchauszuges vor ein paar Jahren in Schaffhausen gewesen sein muss, wo man neben dem Komponenten-Tausch auch ein Service gemacht haben wird und somit sollte die Uhr Tiptop sein.

War sie nur fast. Mein Uhrmacher sagte mir dann, dass die Uhr (unsachgemäss) "nachgeölt" wurde, wobei sich diverser Abrieb im ganzen Werk gut verteilt hat. Es war deshalb wieder ein Service notwendig, das ich dann durchführen liess. Aber Zifferblatt und Zeiger waren makellos und das Gehäuse in sehr schönem, ganz leicht überarbeiteten Zustand, die Schliffe waren alle gut. Das Service war angesichts des relativ günstigen Kaufpreises zu verschmerzen.

Was lerne ich daraus: Wenn man bei Alteisen nicht unbedingt auf den Urzustand von Zifferblatt und Zeigern besteht, sondern gerne makellose neue hat, wo dafür alles gut leuchtet, dann fährt man bei solchen Uhren eventuell gut, weil sie mit größerer Wahrscheinlichkeit beim Blatt/Zeigertausch auch ein Werks-Service erhalten haben.

Ein Wermutstropfen bleibt aber: Das Service beim Hersteller ist teils massiv teurer, als bei einem (freien) Uhrmacher, da kann schon mal ein Faktor 3-4 Unterschied sein...

Hannes

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