Glashütte Senator Originalität & Excellence

Der Bereich für gewerbliche Beiträge
Antworten
Benutzeravatar
Andi
Beiträge: 12523
Registriert: Mi 15. Feb 2006, 16:50
Tätigkeit: Staatlich geprüfter Zeltaufbauer....

Glashütte Senator Originalität & Excellence

Beitrag von Andi » Fr 15. Sep 2017, 16:38

Originalität & Excellence
Die Geheimnisse der Senator Excellence Ewiger Kalender

Sie ist der jüngste Vertreter einer so unverwechselbaren wie anspruchsvollen deutschen Uhrmacherkunst: Die Senator Excellence Ewiger Kalender, die in diesem Herbst weltweit ausgeliefert wird, kann ihre Herkunft nicht verleugnen. Denn Originalität und „Excellence“ – das Streben nach Höchstleistungen – sind zwei Leitmotive, die Glashütte Original seit jeher charakterisieren. Und es sind Ansprüche, die sich perfekt ergänzen, wie ein Blick mit der Uhrmacherlupe auf die Senator Excellence Ewiger Kalender verrät.


Das Glashütte Original Panoramadatum: Eine Klasse für sich

Keine Komplikation ist so eng mit dem Markennamen verknüpft wie das bekannte Panoramadatum, das in diesem Jahr sein 20. Jubiläum feiert. Seit 1997 sorgen bei Glashütte Original zwei konzentrisch auf einer Ebene angeordnete Scheiben dafür, dass das Großdatum ohne trennenden Mittelsteg optimal abgelesen werden kann. Fein geschwungene arabische Ziffern, ein farblich auf das Zifferblatt abgestimmter Hintergrund und die gestufte Passepartout-Öffnung setzen die beliebte Anzeige beim Senator Excellence Ewiger Kalender auf 4 Uhr stilvoll in Szene.

Unter der Oberfläche verbirgt sich ein komplexer Mechanismus, der vielfältige Herausforderungen zu bewältigen hat. Wie kann das halbschleichende Datum etwa nach dem letzten Monatstag automatisch den 1. anzeigen, ohne dass der Träger interveniert? Als mechanisches Gedächtnis dient hier der clevere Verbund um das mehrteilige 31-Tage-Rad: Dessen fein gezahntes Einerrad sorgt mit einer strategisch platzierten Aussparung unter anderem dafür, dass am 31. eines Monats die Zahl 1 der Datumsscheibe stehen bleibt. Das sogenannte Zehnerrad wiederum benötigt nur vier deutlich sichtbare Zähne, um die erste Stelle des Datums zu verwalten: Auf drei gleichmäßige Abstände – für die Tage 01-09, 10-19 und 20-29 – folgt ein stark verkürztes Segment. So wird sichergestellt, dass die 3 ihr kurzes Gastspiel an erster Datumsstelle schnell wieder beendet.


Die Mondphase: Die Sterne vom Himmel

Die traditionsreiche Komplikation der Mondphase hat seit langem einen besonderen Platz in der Historie und der Kollektion von Glashütte Original.
Das liegt auch an ihrer einmaligen Verbindung von künstlerischen und technischen Elementen: Sie gibt der sächsischen Manufaktur in besonderem Maße Gelegenheit, das Können ihrer hauseigenen Zifferblattfertigung mit dem Know-how der Uhrmacher zu vereinen.

Für die Ansicht eines goldfarbenen Monds vor blauem Firmament – wie bei der Version im rotgoldenen Gehäuse – dient den Zifferblattexperten eine dünne Scheibe Bronze als Leinwand. Auf ihre geschliffene und polierte Oberfläche werden mit Schutzlack vorsichtig Sterne aufgedruckt. Nachdem die gesamte Scheibe im Sandstrahlverfahren mattiert und blau galvanisiert worden ist, werden die aufgedruckten Sterne wieder abgelöst und ihre hochglänzende Silhouette freigelegt. Nach einer weiteren Schicht Schutzlack werden schließlich zwei runde Vollmonde mit speziell angeschliffenen Diamantwerkzeugen geschnitten und der vorläufige Schutzlack durch finalen Zaponlack ersetzt. Es hat einen guten Grund, warum hinter den Kulissen gleich zwei Monde beim Senator Excellence Ewiger Kalender aufgehen: Sein Mondrad verfügt über 59 Zähne und schaltet jeden Tag eine Position weiter. So kann im sanft gerundeten Zifferblattausschnitt bei 8 Uhr der Mondzyklus mit einer Genauigkeit von 29,5 Tagen abgebildet werden – mit zwei Monden, die ihren Dienst abwechseln, auch wenn der Übergang für den Träger unsichtbar bleibt.


Der Ewige Kalender: Unvergängliches Meisterwerk der Uhrmacherkunst

Die Senator Excellence Ewiger Kalender beweist seine Originalität auf den ersten Blick. Die Umsetzung der Kalenderfunktionen in Anzeigenfenstern statt mit Zeigern verleiht dieser klassischen großen Komplikation eine elegant-zurückhaltende und doch unverwechselbare Optik mit echtem Seltenheitswert.

Das aufgeräumte Design kann leicht über die außerordentliche Komplexität hinwegtäuschen, die sich unter dem Silber-Grainé-Zifferblatt verbirgt. Doch nicht ohne Grund gehört der Ewige Kalender zu den bedeutendsten Herausforderungen der Uhrmacherkunst. Seine Finessen sind zahlreich. Zu den bemerkenswertesten Talenten zählt zweifellos die Fähigkeit, Schaltjahre zu berücksichtigen und abzubilden. Dreh- und Angelpunkt des Mechanismus – im wahrsten Sinne des Wortes – ist eine zentrale, mehrarmige Schwinge:
Im Zusammenspiel mit 24-Stunden-Rad, Monatsscheibe und 31-Tage-Rad sorgt sie dafür, dass der mechanische Kalender zum richtigen Zeitpunkt nicht nur eine, sondern auch zwei, drei oder sogar vier Stellen (vom 28.2. auf den 1.3.) auf einmal schaltet.

Die Information zu den Monatslängen sowie zum Schaltjahr wiederum kommt vom mehrteiligen Kulissenrad: Über dessen Monatsscheibe mit ihrer deutlichen Vertiefung für den Monat Februar liegt die sogenannte Februarkulisse. Diese vollzieht nur eine Umdrehung in vier Jahren. So viel Bedächtigkeit hat ihren Grund: Ihr einzelner Zahn liegt nur einmal in vier Jahren exakt über der Februar-Markierung der Monatsscheibe und nimmt so, ähnlich wie bei der klassischen Lochkartentechnik, etwas von ihrer Tiefe: exakt am 29. Februar eines Schaltjahres.

So komplex sich die ausgefeilte Mechanik im Inneren präsentiert, so einfach gestaltet sich die Bedienung ihrer Funktionen. Diskrete Korrektoren am Gehäuse ermöglichen die individuelle Anpassung von Wochentag, Monat und Mondphase. Mit dem Summenkorrektor können Tag, Datum und Monat zudem gleichzeitig geschaltet werden – wenn es erforderlich sein sollte. Denn dank der außerordentlichen Gangreserve von 100 Stunden bleibt das richtige Zusammenspiel der Anzeigen auch nach Ablegen der Uhr lange erhalten.


Exzellente Verwandtschaft: Die Senator Excellence Familie

Der Ewige Kalender ist das jüngste Highlight der stetig wachsenden Senator Excellence Familie, die außerdem als Drei-Zeiger-Modell, mit Panoramadatum und mit Panoramadatum und Mondphase erhältlich ist. Alle Modelle sind mit dem Manufakturkaliber 36 ausgestattet und mit höchsten Qualitäten in puncto Präzision, Stabilität, Laufzeit und Schönheit versehen.

Sie belegen ihren Anspruch mit einem exklusiven Zertifikat. Es bestätigt, dass jeder einzelne Senator Excellence Zeitmesser in der sächsischen Manufaktur 24 Tage lang auf Herz und Nieren geprüft wurde. Eine spezielle Gravur auf dem Gehäuseboden besiegelt die Qualität jeder Uhr. Ein exklusives Online-Portal bietet dem Besitzer zudem die Möglichkeit, sich ausführlich über die Werte seiner Uhr sowie die einzelnen Testverfahren zu informieren.

Die Senator Excellence Ewiger Kalender ist weltweit in den Glashütte Original Boutiquen und bei den internationalen Fachhandelspartnern erhältlich.


Video
https://www.youtube.com/watch?v=Nzsg9JxYODQ&t=1s


Bild
Bild
Bild
Bild

© all by www.glashuette-original.com
Viele Grüße Andi!

Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein

gatewnrw
Beiträge: 2831
Registriert: So 9. Apr 2006, 16:09
Wohnort: NRW
Interessen: die 3. Halbzeit

Re: Glashütte Senator Originalität & Excellence

Beitrag von gatewnrw » Fr 15. Sep 2017, 19:04

Ein schöner Bericht und eine gute Übersicht auf GO, danke Dir dafür.

Was mich persönlich stört, ist die Einstellung der Sport Evo Kollektion, o.k., die erste Generation hatte mit Toolwatch nun überhaupt nichts zu tun, besaß aber mit dem Turtle-Armband eines der schönsten Bänder überhaupt.

Die zweite (oder war es nach einer kleinen Runderneuerung die dritte) Generation mit einem sehr guten Werk hat den Kontakt mit "tools" dann gänzlich verloren, rundgelutscht, beliebig, keine Dreizeiger und in einem Taucher ein Panoramadatum, wenn ich recht erinrere auch mit Turbi zu haben.

Ich mochte GO, schätze immer noch die Aufbauarbeit von Pfeiffer, aber wenn ich Rufpreise und Straßenpreise vergleiche, weiß ich, was ich mit meinen Talern lieber mache.

LG Peter
- einen Jux will er sich machen ...

Nestroy

Antworten