Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

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Findeisen Uhren
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Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Findeisen Uhren » 14 Jul 2021, 11:31

Werte Forenmitglieder,

die Präsentation unseres neuen Modells "Memel F-1253" erfolgt Mitte August.

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-> Copyright aller Bilder liegt bei FINDEISEN.

Die sportliche Taucheruhr mit einer greifbaren Historie.

Die Memel F-1253 mit einem Durchmesser von 41,5 mm und einer Höhe von 12,5 mm wird gefertigt nach DIN 8306. Ausgestattet ist diese Uhr mit dem deutschen Manufakturkaliber FW 4251, 3 fach farblos entspiegeltem Saphirglas und einseitig drehbarer Turbinenlünette. Perlgestrahlter AISI 1.4435 Edelstahl und 3 verschiedene Bänder, u.a. mit verlängerbarer Taucherschließe, runden den neuen Zeitmesser aus Franken perfekt ab.

Die Keyfacts zum Uhrwerk FW 4251:
- Gangreserve 42 Stunden
- 20 Steine
- Stunde, Minute, Zentralsekunde, Datum
- bidirektionaler automatischer Aufzug
- Zwillingsbrücke
- Messingplatinen und -Brücken
- Vergoldete Glucydurunruh mit Rücker und Stahlspirale
- Aufzug und Rotor (Schwermetall) Vollkugelgelagert, keramische Wälzkörper
- Regulierung in 5 Lagen
- Platine und Rotorbrücke geperlt
- Polierte und gebläute Schrauben
- verstärktes Federhaus (0,09 Nm mehr nach 24 h)
- Anachron Spiralfeder
-> weitere Details folgen Mitte August.

Beim Design wagen wir uns, im Vergleich zu unseren ersten Modellen, auf nicht ganz alltägliches Terrain: Die zackige Turbinenlünette in Kombination mit dem markanten Gehäuse, verleiht dieser Toolwatch eine ausgesprochen sportliche Note mit maskuliner Ausstrahlung.

Das Prüfverfahren für die DIN 8306 zeichnet die Memel F-1253 als robusten Begleiter aus. Durch die Wasserdichtigkeit von 20 bar wird die Memel F-1253 Taucher auch bis in ihre tiefsten Tauchgänge stets sicher und unbeschadet begleiten.

Im Inneren der Uhr sorgt eine spezielle, 3-teilige Weicheisenkonstruktion um das Werk herum für eine enorme magnetische Abschirmung. Für die Stoßsicherung haben wir mit unseren Konstrukteuren und Technikern eine EPDM Kautschuklagerung für das Werk geschaffen.

Für die perfekte Ablesbarkeit haben wir uns für ein schriftreduziertes, klares Zifferblatt mit hochgerahmten Indizes und zum Gesamtdesign passende Zeiger entschieden - beides ist mit SuperLuminova befüllt und sorgt somit für ein extrem klares und starkes Nachleuchten aller wichtigen Elemente.

Die Memel F-1253 ist erhältlich in den Zifferblattfarben Preußisch Blau und Anthrazit, das Kautschukband ist jeweils in der exakt gleichen Farbe gefertigt, genau wie die entsprechende Datumscheibe. Egal ob massives, kantiges Edelstahlband oder ein sportliches NATO-Band, für jeden Anlass und für jeden Geschmack wird hier das Passende dabei sein.

Findeisen bleibt seinem Alleinstellungsmerkmal treu und präsentiert hinter dem neuen Modell die Historie einer weiteren historischen Stadt, die heute unter dem Gründungsnamen nicht mehr existiert. Beraten werden wir hier von Anfang an auf akademischem Niveau von einem renommierten Berliner Historiker, welcher bereits mehrere Bücher und Dokumentationen über die Provinz Ostpreußen verfasst und begleitet hat. Er selbst ist u.a. bei der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Dokumentation und Forschung tätig.

Sollten wir Interesse geweckt haben, so folgen Sie uns gerne auf Instagram, auf Facebook oder bleiben über unsere Website auf dem neuesten Stand.
Mit zeitlosen Grüßen
Karin M.
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Andi
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Andi » 14 Jul 2021, 15:11

Gibt es einen Grund das Schrauben für den Boden genommen wurden?
Ich war immer der Meinung bei robusten und Taucher-Uhren wäre das Schraubgewinde im Boden sinnvoller gewesen?
Über eine erhellende Antwort würde mich freuen (was sinnvoller ist).
Viele Grüße Andi!

Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.
Sir Winston Churchill

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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Findeisen Uhren » 14 Jul 2021, 16:12

Hallo Andi,

den 6-fach verschraubten Boden haben wir ausschließlich aus optischen Gründen gewählt. Hätten wir eine tiefere Wasserdichtigkeit angestrebt, hätten wir den bewährten Gewindeboden verwendet. Bei der Robustheit (bis 20) bar macht es allerdings keinen Unterschied welcher der beiden zum Einsatz kommt.
Mit zeitlosen Grüßen
Karin M.
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Sedi
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Sedi » 14 Jul 2021, 20:40

Hat ja durchaus Vorteile mit den Schrauben. Dabei kann die Dichtung nicht so leicht beschädigt werden beim Zuschrauben. Am genialsten ist eigentlich das System von einigen russischen Herstellern mit der Überwurfmutter.
Was man so von der Uhr sehen kann, wirkt schon mal gefällig. Bin gespannt.
Sehe ich ja gerade erst -- Leesten -- ist das das Leesten bei Strullendorf?
PS: anscheinend ja. Schade, dass die Preise nicht so meine Preisklasse sind. Sonst hätte ich mir ja schon alleine aus Lokalpatritismus eine kaufen müssen.
Das muß die Uhr abkönnen!

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Paulchen
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Paulchen » 14 Jul 2021, 21:11

Sedi hat geschrieben:
14 Jul 2021, 20:40
Sonst hätte ich mir ja schon alleine aus Lokalpatritismus eine kaufen müssen.
Dann wollen wir mal hoffen, dass du keinen Zweitwohnsitz in Fernost brauchst. :mrgreen:
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Sedi
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Sedi » 14 Jul 2021, 21:17

Meinste? Von dem Werk hab ich natürlich noch nix gehört. Keine Ahnung, wie viel davon tatsächlich Eigenentwicklung ist oder woher die Gehäuse stammen.
Das muß die Uhr abkönnen!

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Paulchen
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Paulchen » 14 Jul 2021, 21:53

Sedi hat geschrieben:
14 Jul 2021, 21:17
Meinste? Von dem Werk hab ich natürlich noch nix gehört. Keine Ahnung, wie viel davon tatsächlich Eigenentwicklung ist oder woher die Gehäuse stammen.
Schaun mer mal was aus dem "deutschen Manufakturkaliber" wird.
H-P

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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Findeisen Uhren » 14 Jul 2021, 22:42

Sedi hat geschrieben:
14 Jul 2021, 21:17
Meinste? Von dem Werk hab ich natürlich noch nix gehört. Keine Ahnung, wie viel davon tatsächlich Eigenentwicklung ist oder woher die Gehäuse stammen.
Keine Sorge und bitte keine Spekulationen, wem soll das was bringen. Im August werden Interessierte wissen, dass diese Uhr ein >Made in Germany< Produkt ist. Natürlich nur, wenn Biel, Lengnau, Kärnten und Bayern bis dahin noch nicht in Fernost liegen…

Schönen Abend
LG Birgit
Mit zeitlosen Grüßen
Karin M.
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Sedi » 15 Jul 2021, 00:21

Wenn man keine Spekulationen will, darf man nix in Uhrenforen posten :mrgreen:. "Manufaktur" ist halt ein inflationär gebrauchter Begriff. Bedeutet ja im Bereich Uhren eigentlich nur, dass es ein Werk ist, das nur von einer Firma verwendet wird, aber nicht von dieser entwickelt oder gebaut werden muss. Ist ja nix schlechtes, reißt hier aber auch niemanden gleich vom Hocker.
Genauso wenig wie "Made in Germany", wie man ja an der Aufzählung Schweizer Orte sehen kann :mrgreen:.
Außerdem war ich nicht mal derjenige, der spekuliert hat, sondern Paulchen.
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Thomas H. Ernst » 15 Jul 2021, 11:49

Sedi hat geschrieben:
14 Jul 2021, 20:40
Hat ja durchaus Vorteile mit den Schrauben. Dabei kann die Dichtung nicht so leicht beschädigt werden beim Zuschrauben.
Die kannst Du aber bei so einem Deckel genau so leicht quetschen wie bei einem Zentralgewinde. Das hängt eher mit den Fähigkeiten des Monteurs zusammen als mit der Ausführung des Deckels.

Der einzige Vorteil eines mit Schrauben befestigten Bodens ist optischer Natur und die Herstellung ist natürlich deutlich günstiger. Von der Stabilität her wollte ich das an Uhr, die tatsächlich in unwirtlicher Umgebung genutzt wird, nicht haben.
Grüsse Thomas
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Thomas H. Ernst » 15 Jul 2021, 11:51

Findeisen Uhren hat geschrieben:
14 Jul 2021, 22:42
Natürlich nur, wenn Biel, Lengnau, Kärnten und Bayern bis dahin noch nicht in Fernost liegen…
In Deutschland liegt ein Grossteil dieser Orte allerdings auch nicht und wenn man in NRW rumfragt gehört nicht mal Bayern dazu. :mrgreen: :whistling:
Grüsse Thomas
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von o.v.e » 15 Jul 2021, 12:33

Ne, habe mich auch gerade gewundert. Einigen wir uns vorläufig auf "Made in Europe". :mrgreen:

Ich will nicht sagen, dass ich den gewählten Namen befremdlich finde, aber er bewegt sich für mich auf dem Grat des Revisionismus. Welche Zielgruppe wollt Ihr damit ansprechen? Ich unterstelle hier nichts "schlechtes", nur fürchte ich den meisten Deutschen geht Memel grad am Arsch vorbei, die wissen nicht mal, wovon Ihr da sprecht.
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von schlumpf » 15 Jul 2021, 12:57

Sedi hat geschrieben:
15 Jul 2021, 00:21
Wenn man keine Spekulationen will, darf man nix in Uhrenforen posten...
...und vieles noch geheimhalten. Dachte ich auch.

Also sind wir erst mal unspekualtiv gespannt. Die 'Turbinenlünette' klingt witzig, fragt sich nur, ob die unregelmäßigen und recht großen Zacken nicht er hängenblei-anfällig sind und mehr ein optischer Gag sind, als praktisch zu bedienen. Aber wir dürfen ja nicht spekulieren. :whistling: 8)
Schöne Uhrengrüße, Gerhard

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Sedi
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Sedi » 15 Jul 2021, 13:06

Thomas H. Ernst hat geschrieben:
15 Jul 2021, 11:49
Von der Stabilität her wollte ich das an Uhr, die tatsächlich in unwirtlicher Umgebung genutzt wird, nicht haben.
Bei Tausenden G-Shocks scheint es zu halten und da sind die Schrauben auch noch meist direkt ins Plastik gedreht.
Das muß die Uhr abkönnen!

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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Heinz-Jürgen » 15 Jul 2021, 13:19

o.v.e hat geschrieben:
15 Jul 2021, 12:33
Ne, habe mich auch gerade gewundert. Einigen wir uns vorläufig auf "Made in Europe". :mrgreen:

Ich will nicht sagen, dass ich den gewählten Namen befremdlich finde, aber er bewegt sich für mich auf dem Grat des Revisionismus. Welche Zielgruppe wollt Ihr damit ansprechen? Ich unterstelle hier nichts "schlechtes", nur fürchte ich den meisten Deutschen geht Memel grad am Arsch vorbei, die wissen nicht mal, wovon Ihr da sprecht.
Es sei denn, sie tragen Springerstiefel und haben ne Glatze. :whistling:

Die Frage mit der Zielgruppe habe ich mir auch gestellt und genauso beantwortet wie Du. Und das, obwohl meine Schwiegermutter aus Freudenberg stammt.
Grüße aus dem Pott

Heinz-Jürgen

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