Seiko 5 oder Citizen Taucheruhr?Welche hat das bessere Werk?

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Mut
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Seiko 5 oder Citizen Taucheruhr?Welche hat das bessere Werk?

Beitrag von Mut » 13 Mai 2006, 10:30

Welcher "Preiwert-Asien-Uhr" würdet Ihr von der Qualität der Werke her den Vorzug geben: Seiko 5 oder Citizen-Automatik-Taucheruhren? Welches Werk ist gangkonstanter, beim Kauf bereits besser einreguliert und welches muss weniger oft neu reguliert bzw. revidiert werden? Und welches dürfte ingesamt ohne Reparatur länger halten. Ich frage das deshalb, weil gerade bei Billig-Uhren die Reparatur oder Revision eines Werks ja unverhältnismäßig teuer ist. Meist trägt man die daher nur, bis sie stehenbleiben oder die Gangabweichung zu hoch wird, und dann liegen die Dinger ungenutzt in irgendeiner Schublade rum, bis die Erben sie irgendwann entsorgen...

Noch ne Frage: Die Citizen-Uhren sind ja in Deuschland gut zu bekommen, aber die Seiko 5 meist nur als hässliche "Altherrenuhr". Nur im Internet habe ich bislang die "sportlich-modernen" Seiko5 gesehen, nicht aber in Kaufhäusern etc. Kenn jemand einen Händler in der Region Stuttgart, der "schöne" Seiko 5- Uhren hat?

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Rula
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Beitrag von Rula » 13 Mai 2006, 10:59


sheriff
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Beitrag von sheriff » 13 Mai 2006, 11:16

Ohne zu überlegen Citizen Promaster Diver.
gruß
sheriff
Siehst Du deine Frau im Moore winken, wink zurück und lass sie sinken!

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frederic
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Beitrag von frederic » 13 Mai 2006, 11:18

Also auf die Frage würde unser allseits verehrter CF antworten : Natürlich Rolex.

Gruss
frederic

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andreaseck
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Beitrag von andreaseck » 13 Mai 2006, 11:23

frederic hat geschrieben:Also auf die Frage würde unser allseits verehrter CF antworten : Natürlich Rolex.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ich glaube, dass ich die Seiko nehmen würde.

Gruß
Andreas

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zapper19
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Beitrag von zapper19 » 13 Mai 2006, 12:12

Konnte bisher zwischen den Seikos mit 7*** und den Citizen mit 8***-Werken keine Unterschiede hinsichtlich Deiner Fragen feststellen. Beide sind ab Werk nicht besonders gut einreguliert, und die Streuung ist recht groß. Auch nach Berichten im WWW reicht sie bei beiden von +30 bis -15 s. Bei beiden gibt es von Anfang an sehr genau gehende Exemplare und Montagsticker mit großen Abweichungen. Kaufe bei ortsansässigen Händlern, und Nachregulierung auf Kulanz/Garantie sollte kein Problem sein (habe ich mal bei einer Citizen machen lassen, deren Gang von -10 s ich besser haben wollte). Langlebigkeit und Robustheit der Werke sind bei beiden inzwischen sprichwörtlich - da sollte es keine wesentlichen Unterschiede geben. Die Gesamtverarbeitung von Gehäuse, Zifferblatt und Zeigern) schien mir bei der Citizen Promaster einen Tick besser zu sein als bei vergleichbaren Seiko-Tauchern. Und die Citizen-Werke haben einen Vorteil: sie haben Handaufzug!

Gruß
Zapper

secretagentman
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Beitrag von secretagentman » 15 Mai 2006, 21:27

Vorteil der Miyotawerke sind Ahndaufzug und Sekundenstopp, ebenso sind diese besser regulierbar. Mein Seikokonzessionär meinte zu meiner Seiko5, die deutlich emhr als 30s/d lief, dass wohl ohne Komplettrevision keine Gangverbesserung zu erreichen wäre (u.a. mangels Feinregulierung bei Seiko5).

Gruß Jens

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zapper19
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Beitrag von zapper19 » 15 Mai 2006, 21:35

Also Sekundenstopp haben die Miyota-Werke leider nicht :cry:

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Axel66
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Beitrag von Axel66 » 15 Mai 2006, 21:48

secretagentman hat geschrieben:...keine Gangverbesserung zu erreichen wäre (u.a. mangels Feinregulierung bei Seiko5)...
Ohne mich jetzt als Nichtfachmann zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen:
Als ich letztes Jahr auf Ulis Seminar war. haben wir die Uhren auch ohne Feineinstellung genauer eingeregelt (oder muß ich eingestellt sagen?).
Außerdem verstehe ich nicht, was eine vorhandene/nicht vorhandene Feineinstellungsmöglichkeit mit der Notwendigkeit einer Revision zu tun haben soll... :oops:

Zum Ursprungsthema:
Obwohl selbst Seikobesessen, ist mir das 8203 irgendwie sympathischer als das 7S26. Verlangt jetzt aber bitte keine objektive Begründung von mir!

Gruß,

Axel

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eastwest
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Beitrag von eastwest » 15 Mai 2006, 23:30

Eigentlich gefallen mir beide; aber seit ich meine Promaster (blaues ZB und Stahlband) habe, war die Seiko kein einziges Mal mehr am Arm, die Promaster aber 40 - 50 % meiner Uhrentragezeit.

Insgesamt habe ich drei Promaster. Die am Arm ist genial (leichter Vorlauf von max. 1 sec. am Arm, bis zu 5 im Liegen), die anderen weichen ab: knapp 20 sec. zu schnell die eine, fast 40 sec. zu langsam die andere.) Also offensichtlich große Streuungen möglich und daher Glückssache. Von Seiko habe ich nur die eine, mit ca. 5 sec. Abweichung.

Gruß, eastwest

CF
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Beitrag von CF » 16 Mai 2006, 12:22

ja was ist jetzt besser war doch die Frage? :D
Zumindest sind beide auf lange Sicht besser als ETA, denke ich.

secretagentman
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Beitrag von secretagentman » 16 Mai 2006, 16:11

zapper19 hat geschrieben:Also Sekundenstopp haben die Miyota-Werke leider nicht :cry:
Upps, hatte mich geirrt, Hab grad naoch mal in die Werksspezifikationen geschaut... :wink:

Axel66 hat geschrieben:Ohne mich jetzt als Nichtfachmann zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen:
Als ich letztes Jahr auf Ulis Seminar war. haben wir die Uhren auch ohne
Feineinstellung genauer eingeregelt (oder muß ich eingestellt sagen?).
Außerdem verstehe ich nicht, was eine vorhandene/nicht vorhandene
Feineinstellungsmöglichkeit mit der Notwendigkeit einer Revision zu tun haben
soll... :oops:
Mein Konzi hatte das damit begründet, dass beim 7S26 ein Regulierungsversuch auch eine deutliche Verschlimmerung der Gangwerte hervorrufen könnte. Und dafür wollte er keine Garantie übernehmen, meinte aber, dass, wenn ich darauf bestünde, eine Revision bzw. ein Werktausch abhilfe schaffen könnten...

Gruß Jens

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