Preiserhöhung Rolex

Allgemeine Diskussionen rund um zeitgenössische Uhren
Charles
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Beitrag von Charles » 16 Mai 2006, 22:23

andreaseck hat geschrieben:Und was ist mit den Bändern der Explorer, Explorer II,
Submariner mit und ohne Datum und der GMT in Stahl?

Warum rüstet Rolex die nicht sofort um :?: :?: :?:
Als Lehrer würde ich hier sagen: "Gute Frage."

Nur hätte ich keine Antwort.

Frohlex
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Beitrag von Frohlex » 16 Mai 2006, 22:40

Ich denke, dass sich bei den etablierten Sporties - zumindest bei der GMT - nichts mehr ändern wird.

Die neue GMT zum Beispiel steht ja - nach Rolex-Zeitrechnung :cry: - schon in den Startlöchern. Die goldene und auch die stahl/goldene macht ja schon vor, wo es hingeht.

Und weitere Modelle werden schön jährlich gestreut folgen, mit neuen Bändern. So könnte es evtl. ablaufen.
Gruss Rainer. Und: Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.

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Moehf
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Beitrag von Moehf » 16 Mai 2006, 22:41

Würde mich auch interessieren, wann die neuen Bänder für die Sporties kommen. Dann habe ich nämlich eine und wohl meine Exit watch, die neue 116710...

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Matthias S.
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Beitrag von Matthias S. » 17 Mai 2006, 07:36

Charles hat geschrieben:
andreaseck hat geschrieben:Und was ist mit den Bändern der Explorer, Explorer II,
Submariner mit und ohne Datum und der GMT in Stahl?

Warum rüstet Rolex die nicht sofort um :?: :?: :?:
Als Lehrer würde ich hier sagen: "Gute Frage."

Nur hätte ich keine Antwort.
Die ist recht einfach: Weil es sie erst mit den rundpolierten, ungeschliffenen Gehäuse gibt :idea:
Gruß

Matthias
Nichts hält länger als ein Provisorium.
Viele Grüße

Matthias

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Kristian
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Beitrag von Kristian » 17 Mai 2006, 08:32

andreaseck hat geschrieben:
Und was ist mit den Bändern der Explorer, Explorer II,
Submariner mit und ohne Datum und der GMT in Stahl?

Warum rüstet Rolex die nicht sofort um :?: :?: :?:

Gruß
Andreas
Vielleicht deshalb, weil Rolex die Sporties ursprünglich als Toolwatch
konzipiert und nicht als Luxusuhr vorgesehen hatte :?:

Denn in den 50er und 60er Jahren wurde die Submariner noch meistens
bei ihrer ursprünglichen Bestimmung, dem Tauchen, getragen
und nicht, wie heute, als Anzugsuhr "mißbraucht".

Denn die Sportiebänder sind einfach im Aufbau (durch die hohlen Glieder lassen sich Sand und Salzverkrustungen leichter beseitigen, die Blechschließe bricht nie, etc.) und daher auch leicht instandzusetzen und kostengünstig ersetzbar.

Als Vergleich könnte man hier die Instandsetzungs- oder ersatzkosten z.B. eines IWC-Band, mit dem des "Schrottband" von Rolex vergleichen :wink:
Gruß, Jörg

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indiana
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Beitrag von indiana » 17 Mai 2006, 08:38

Wenn es eine Toolwatch sein sollte Jörg, dann
hätte man die Löcher lassen müssen!!! :wink:

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Kristian
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Beitrag von Kristian » 17 Mai 2006, 08:42

indiana hat geschrieben:Wenn es eine Toolwatch sein sollte Jörg, dann
hätte man die Löcher lassen müssen!!! :wink:
Stimmt :!:
Aber auch bei Rolex werden die Uhren "verwässert" und dem Mainstream
angepasst, leider auch im Preis :?
Gruß, Jörg

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ocean2000
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Beitrag von ocean2000 » 17 Mai 2006, 10:46

Denn die Sportiebänder sind einfach im Aufbau (durch die hohlen Glieder lassen sich Sand und Salzverkrustungen leichter beseitigen, die Blechschließe bricht nie, etc.) und daher auch leicht instandzusetzen und kostengünstig ersetzbar.
In Bänder mit nicht hohlen Gliedern kommt überhaupt kein Sand rein und Salzverkrustungen in nicht hohlen Gliedern gibt auch nicht. Warum die Blechschließe leicht ersetzt werden muss, wenn sie ohnehin nie bricht, muss Du mir auch mal erklären :?:

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Thomas H. Ernst
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Beitrag von Thomas H. Ernst » 17 Mai 2006, 11:25

ocean2000 hat geschrieben:In Bänder mit nicht hohlen Gliedern kommt überhaupt kein Sand rein und Salzverkrustungen in nicht hohlen Gliedern gibt auch nicht. Warum die Blechschließe leicht ersetzt werden muss, wenn sie ohnehin nie bricht, muss Du mir auch mal erklären :?:
[LanzeFürRolexBrech]

Es ist in der Tat so, dass die Mittelglieder nicht aus Gründen falscher Sparsamkeit aus kaltverformten Stahlringen bestehen. Auch die simpel wirkende Schliesse hat durchaus ihre Berechtigung. Rolex hat sehr viel Zeit gehabt, speziell als man noch mit den Tauchern der Comex zusammen gearbeitet hat, das Material zu optimieren.

Wenn man mal Fotos von Uhren echter Unterwasser-Arbeiter, die durchschnittlich nach 3-6 Monaten zum Service kommen, gesehen hat, weiss man auch warum das so ist. Die sind nämlich kaum wiederzuerkennen, der Glasreif ist meist unlesbar zerkratzt, die Schliesse zerschunden. Nun greift der Vorteil des preiswerten Ersatzes, die paar Kleinteile kosten nicht viel.

Zu den Bandgliedern: Selbstverständlich dringt Wasser, Staub und feiner Sand auch bei massiven Gliedern in die Zwischenräume von Bohrung und Stift ein. Wird diese Verschmutzung nicht entfernt, wirkt sie mit der Zeit wie Schleifpaste, weitet die Bohrung auf und schwächt die Verschraubung. Folge: Das Band wird lockerer und lässt nun noch etwas grössere Partikel in die Zwischenräume. Rolex hat herausgefunden, dass die Salzkristalle beim Trocknen ihr Volumen offenbar vergrössern und dann ziemlich destruktiv wirken. Bei den hohlen Gliedern hingegen ist viel Platz, hier kann eingedrungener Schmutz keinen Druck auf die Verschraubungen ausüben.

Sicher, der Normalbürger, der seine Uhr täglich unter der Dusche pflegt, würde wohl niemals einen Nachteil durch ein massives Band erleiden. Unter Wasser Arbeitende betrachten ihre Uhr aber nicht als Schmuckstück sondern als Werkzeug, geputzt wird da nix, zumindestens nicht öfter als zweimal im Jahr.

Rolex hat uns in Genf die Testlabors gezeigt in denen das Material strapaziert wird, ich denke die machen das schon nicht umsonst so.

[/LanzeFürRolexBrech]
Grüsse Thomas
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sheriff
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Beitrag von sheriff » 17 Mai 2006, 12:09

Leider (oder glücklicherweise)ist Rolex für mich jenseits der Möglichkeiten die ich für eine Uhr ausgeben möchte.
Nichts desto Trotz schaue ich sie mir gerne an. Sind ja auch schöne und sicherlich auch sehr gute Uhren.
Allerdings muß ich sagen, daß mir die älteren Modelle besser gefallen haben. Alleine durch das weglassen der durchbohrten Anstöße, haben die Uhren (zumindest nach meinem Empfinden) einiges von ihren Charakter verloren.

gruß
sheriff
Siehst Du deine Frau im Moore winken, wink zurück und lass sie sinken!

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Kristian
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Beitrag von Kristian » 17 Mai 2006, 12:11

ocean2000 hat geschrieben:
Denn die Sportiebänder sind einfach im Aufbau (durch die hohlen Glieder lassen sich Sand und Salzverkrustungen leichter beseitigen, die Blechschließe bricht nie, etc.) und daher auch leicht instandzusetzen und kostengünstig ersetzbar.
In Bänder mit nicht hohlen Gliedern kommt überhaupt kein Sand rein und Salzverkrustungen in nicht hohlen Gliedern gibt auch nicht. Warum die Blechschließe leicht ersetzt werden muss, wenn sie ohnehin nie bricht, muss Du mir auch mal erklären :?:
Auch "Supertaucher" wie Du können irren :wink: siehe Beitrag oben.
Gruß, Jörg

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Thomas H. Ernst
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Beitrag von Thomas H. Ernst » 17 Mai 2006, 12:13

Kristian hat geschrieben:Als Vergleich könnte man hier die Instandsetzungs- oder ersatzkosten z.B. eines IWC-Band, mit dem des "Schrottband" von Rolex vergleichen :wink:
Kommt nun drauf an was genau kaputt ist. Da sich ein IWC-Band ja ohne Werkzeug komplett zerlegen lässt, hat man nicht nur was zum Spielen wenn im TV/Kino nix kommt und die Kommunisten Waldfest haben, man kann auch leicht eine Beschädigung mit geringen Kosten beheben.

Ist das Band grossflächig beschädigt, wirds natürlich teuerer, das ist klar.
Grüsse Thomas
Euer Board-Admin

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Kristian
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Beitrag von Kristian » 17 Mai 2006, 12:30

Thomas H. Ernst hat geschrieben:
Kristian hat geschrieben:Als Vergleich könnte man hier die Instandsetzungs- oder ersatzkosten z.B. eines IWC-Band, mit dem des "Schrottband" von Rolex vergleichen :wink:
Kommt nun drauf an was genau kaputt ist. Da sich ein IWC-Band ja ohne Werkzeug komplett zerlegen lässt, hat man nicht nur was zum Spielen wenn im TV/Kino nix kommt und die Kommunisten Waldfest haben, man kann auch leicht eine Beschädigung mit geringen Kosten beheben.

Ist das Band grossflächig beschädigt, wirds natürlich teuerer, das ist klar.
Eine massive Schließe kann z.B. brechen, eine Blechschließe kann ich dagegen auch auf einem Tauchboot in den entlegensten Winkeln dieser Welt (wo das Tauchen am Schönsten ist) wieder geradebiegen.
Billiger ist es diese auch noch :D

Die Federn in dem IWC-Band können auch eine Fehlerquelle darstellen (selber erlebt), wenn sich diese im Laufe der Jahre mit Dreck zusetzen, dass sie nicht mehr ihrer Aufgabe nachkommen können.

Abgesehen davon, dass ja auch schon manche Teilnehmer hier Probleme mit aufspringenden IWC-Bändern hatten, aufgrund nachlassender Schließfeder.

Im Laufe der Jahre ist das "Schrottband" einfach günstiger in der Wartung.
Gruß, Jörg

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andreaseck
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Beitrag von andreaseck » 17 Mai 2006, 12:45

Kristian hat geschrieben: Im Laufe der Jahre ist das "Schrottband" einfach günstiger in der Wartung.
Dann macht Rolex ja einen großen Fehler, wenn sie
alle Bänder in den nächsten Jahren massiv bauen :shock: :lol:

Gruß
Andreas

Frohlex
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Beitrag von Frohlex » 17 Mai 2006, 12:53

andreaseck hat geschrieben:
Kristian hat geschrieben: Im Laufe der Jahre ist das "Schrottband" einfach günstiger in der Wartung.
Dann macht Rolex ja einen großen Fehler, wenn sie
alle Bänder in den nächsten Jahren massiv bauen :shock: :lol:

Gruß
Andreas
Nö. Die wartungs-günstigen Bänder werden dann als Sonderzubehör oder gegen Aufpreis verkauft :mrgreen:
Gruss Rainer. Und: Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.

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