Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Allgemeine Diskussionen rund um zeitgenössische Uhren
Speedmaster1969
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Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Speedmaster1969 » 05 Jan 2011, 09:10

Hallo Leute,

neben den Co-axial "Manufakturwerken" (85xx) stattet Omega seine Volumenmodelle ja mittlerweile fast durchgehend mit dem "Standard"-Co-Axial-Werk 2500 aus. Dieses Werk hat ja seit seiner Einführung vor mehr als zehn Jahren etliche Entwicklungsstufen hinter sich (Versionen A, B, C mit z.T. unterschiedlicher Schwingungsfrequenz).

Wie ausgereift und zuverlässig ist denn die aktuell verbaute Version des Kaliber 2500?

Hat hier jemand Erfahrungen?

Grüsse,
speedmaster1969

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Tictacitus
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Tictacitus » 05 Jan 2011, 19:39

Soweit ich weiss ist C aktuell. Und von der C Version habe ich noch nichts Schlechtes gehoert. Wenn es das Budget erlaubt, wuerde ich aber heute eher eine 8500er nehmen. Das soll ja blad auch in anderen Modellen verbaut werden, wenn einem die derzeitigen nicht so gefallen.

Till
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Don Alfredo
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Don Alfredo » 05 Jan 2011, 20:07

Hallo zusammen,

also das 2500er (C)- Kaliber meiner Planet Ocean läuft sehr präzise. Durchaus in den skandierten Chronometer- Grenzen und das auch beständig. Kleiner Wermutstropfen nach dem Kauf war dass die Uhr in unregelmäßigen Abständen trotz ausreichend Gangreserve hin und wieder mal stehen blieb. Nach kurzem "Urlaub" in Pforzheim beim OMEGA- Service war dieser Makel aber behoben und seither gibts keine Klagen mehr. Die Uhr an sich hat dieses kleine "Ärgernis" aber mehr als wettgemacht, finde sie einfach klasse... Denke man kann das Kaliber durchaus kaufen... :wink:

Gruß
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walter
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von walter » 05 Jan 2011, 20:10

Seit diesem Artikel
http://www.timezone.com/library/horolog ... 3290479607
sind 10 Jahre (!) vergangen.
So lange ist das Cal. auf dem Markt.
Das 2500er wurde in drei Evolutionstufen verbessert, wobei die 1. Serie meines Wissens nach die Vorserie war.

Glaubst Du, Omega würde wirtschaftliches Harakiri machen und 1000ende Uhren ausliefern, wenn man das Thema nicht im Griff hätte :?:
Zur Sicherheit haben sie sogar (zeitweise oder sogar noch heute, da bin ich nicht auf dem aktuellen Stand) die Gewährleistung auf 3 Jahre verlängert...

Ich kanns bald nicht mehr hören...

Walter

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MCG
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von MCG » 05 Jan 2011, 20:11

Ich habe die C Version seit 2006. Läuft tadellos stabil und genau... :D
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Kurti » 06 Jan 2011, 00:49

Heute schon wieder eine Co-Axial nach 6 Monaten zurück bekommen, wieder stark schwindende Gangreserve. Wie so oft in letzter Zeit.
Was ist da nur los, ich dachte die haben das endlcih im Griff!

Grüße Kurti

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Tictacitus
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Tictacitus » 06 Jan 2011, 00:51

Kurti hat geschrieben:Heute schon wieder eine Co-Axial nach 6 Monaten zurück bekommen, wieder stark schwindende Gangreserve. Wie so oft in letzter Zeit.
Was ist da nur los, ich dachte die haben das endlcih im Griff!

Grüße Kurti
War das schon eine C? Von einem Gangreserveproblem wusste ich noch gar nichts. Ich dachte die bleiben alle nur stehen wegen unsachgemaesser Oelung. Kannst Du da mehr zu sagen?

Till
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von MCG » 06 Jan 2011, 04:48

Tictacitus hat geschrieben:
Kurti hat geschrieben:Heute schon wieder eine Co-Axial nach 6 Monaten zurück bekommen, wieder stark schwindende Gangreserve. Wie so oft in letzter Zeit.
Was ist da nur los, ich dachte die haben das endlcih im Griff!

Grüße Kurti
War das schon eine C? Von einem Gangreserveproblem wusste ich noch gar nichts. Ich dachte die bleiben alle nur stehen wegen unsachgemaesser Oelung. Kannst Du da mehr zu sagen?

Till
Davon habe ich auch gehört - es besteht anscheinend ein Zusammenhang von "schwindender Gangreserve und Co-Ax Hemmung. Wird üblicherweise auf Kulanz von Omega (in CH) gemacht...
LG aus Mostindien - Markus

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Speedmaster1969 » 06 Jan 2011, 09:20

walter hat geschrieben:Seit diesem Artikel
http://www.timezone.com/library/horolog ... 3290479607
sind 10 Jahre (!) vergangen.
So lange ist das Cal. auf dem Markt.
Das 2500er wurde in drei Evolutionstufen verbessert, wobei die 1. Serie meines Wissens nach die Vorserie war.

Glaubst Du, Omega würde wirtschaftliches Harakiri machen und 1000ende Uhren ausliefern, wenn man das Thema nicht im Griff hätte :?:
Zur Sicherheit haben sie sogar (zeitweise oder sogar noch heute, da bin ich nicht auf dem aktuellen Stand) die Gewährleistung auf 3 Jahre verlängert...

Ich kanns bald nicht mehr hören...

Walter
...nein, das glaube ich eigentlich nicht. Zumal die Führungsleute bei der Swatch Group m.E. ziemlich gut sind. Vermutlich ist man mit der letzten Iteration "C" (welche Schwingungsfrequenz hat die eigentlich, 25.600A/h?) gut bedient.

Leider macht ja m.E. Rolex mit grässlicher Modellpolitik bzw. dem Vergewaltigen bewährter Klassiker (Explorer, Submariner, Sea-Dweller) zumindest modellpolitisches Harakiri. Das ist auch der Grund, weshalb ich mittlerweile Omega mehr zuneige.

Gruß,
speedmaster1969

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walter
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von walter » 06 Jan 2011, 10:33

[quote="Speedmaster1969(welche Schwingungsfrequenz hat die eigentlich, 25.600A/h?) gut bedient.

Gruß,
speedmaster1969[/quote]

3,5 Hz macht 25.200 A/h

Walter

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Muck » 06 Jan 2011, 11:22

Meines ungefähren Wissens war einer der Dreh- und Angelpunkte der Einführung der Co-Axialtechnologie die signifikante Verlängerung der Wartungsintervalle des Uhrwerkes, weil gewisse Schmierpunkte des Schweizer Ankerhemmungssystems in Wegfall gerieten.

Doch habe ich noch niemals gehört oder gelesen, bezeichnenderweise auch jetzt in hiesigen Kommentaren nicht, daß dieser von Omega versprochene Erfolg auch eingetreten wäre.

Deshalb wüßte ich sehr gerne, mit welchen Wartungsintervallen bei einer Co-Axial zu rechnen ist. Und in dem Zusammenhang von hiesigen Nutzern anderer angeblich wartungsintervallverlängernden Techniken (Siliziumverwendung, Trockenhaltetechniken pp.) gerne daüber hinaus, ob ein solcher Erfolg und wenn ja in welchem Ausmaß feststellbar ist.

Muck

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von MCG » 06 Jan 2011, 12:05

Muck hat geschrieben:Meines ungefähren Wissens war einer der Dreh- und Angelpunkte der Einführung der Co-Axialtechnologie die signifikante Verlängerung der Wartungsintervalle des Uhrwerkes, weil gewisse Schmierpunkte des Schweizer Ankerhemmungssystems in Wegfall gerieten.

Doch habe ich noch niemals gehört oder gelesen, bezeichnenderweise auch jetzt in hiesigen Kommentaren nicht, daß dieser von Omega versprochene Erfolg auch eingetreten wäre.

Deshalb wüßte ich sehr gerne, mit welchen Wartungsintervallen bei einer Co-Axial zu rechnen ist. Und in dem Zusammenhang von hiesigen Nutzern anderer angeblich wartungsintervallverlängernden Techniken (Siliziumverwendung, Trockenhaltetechniken pp.) gerne daüber hinaus, ob ein solcher Erfolg und wenn ja in welchem Ausmaß feststellbar ist.

Muck
Nun ich denke ist halt immer noch etwas früh. Es gibt die Co-Ax jetzt etwas mehr al 10 Jahre. Die wenigsten Uhren werden vor 5 Jahren gewartet. Die Version C wurde meines Wissens im 2006 eingeführt - man rechne... :idea: :wink:
Fact ist aber auch dass Omega VOLL auf die Co-Ax Hemmung gesetzt hat - natürlich auch im Zusammenhang mit dem 8500 Kaliber. Omega hätte das sicher nicht gemacht wenn nachwievor unklar wäre ob Vebesserungen in Genauigkeit (Regularität) und Abnutzung / Wartungsintervalle tätsächlich eintreffen würden.
LG aus Mostindien - Markus

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Tictacitus » 06 Jan 2011, 20:46

Zum Thema Wartungsintervalle hat THE glaube ich mal geschrieben, dass die Co-ax Hemmung dieses Versprechen wohl einloesen wird. Der genannte Grund war, dass es eben die Hemmung ist, die den meisten Stress abkriegt und die anderen Teile auch laenger aushalten. Die Federhaeuser im 8500 sind ja auch DLC beschichtet aus dem Grund.

Selbst wenn der Wartungsintervall 'nur' von 5-7 Jahre auf 7-9 Jahre gesteigert werden kann, so ist das doch eine nicht unerhebliche Ersparnis an Wartungskosten. Bis dahin wird das Wissen um die korrekte Wartung eines 8500 hoffentlich auch zu freien Uhrmachern durchgesickert sein, sodass man die Uhr nicht mehr nach Pforzheim schicken muss. Pforzheimer Service soll ja nicht so der Hit sein.

In Berlin (KDW Omegaboutique) hat man mir gesagt, selbst um die Uhr nachregulieren zu lassen, muss sie nach Pforzheim, weil sonst die Garantie erloescht. Ich habe dankend abgelehnt. Meine AT 8500 laeuft 1.5 Sekunden am Tag nach. Mir waere ein Vorgang naeher an Null lieber, aber dafuer das Teil nach Pf. schicken, nein Danke.

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Muck » 06 Jan 2011, 20:49

Tictacitus hat geschrieben:Zum Thema Wartungsintervalle hat THE glaube ich mal geschrieben, dass die Co-ax Hemmung dieses Versprechen wohl einloesen wird. Der genannte Grund war, dass es eben die Hemmung ist, die den meisten Stress abkriegt und die anderen Teile auch laenger aushalten. Die Federhaeuser im 8500 sind ja auch DLC beschichtet aus dem Grund.

Selbst wenn der Wartungsintervall 'nur' von 5-7 Jahre auf 7-9 Jahre gesteigert werden kann, so ist das doch eine nicht unerhebliche Ersparnis an Wartungskosten. Bis dahin wird das Wissen um die korrekte Wartung eines 8500 hoffentlich auch zu freien Uhrmachern durchgesickert sein, sodass man die Uhr nicht mehr nach Pforzheim schicken muss. Pforzheimer Service soll ja nicht so der Hit sein.

In Berlin (KDW Omegaboutique) hat man mir gesagt, selbst um die Uhr nachregulieren zu lassen, muss sie nach Pforzheim, weil sonst die Garantie erloescht. Ich habe dankend abgelehnt. Meine AT 8500 laeuft 1.5 Sekunden am Tag nach. Mir waere ein Vorgang naeher an Null lieber, aber dafuer das Teil nach Pf. schicken, nein Danke.

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kai ahnung
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von kai ahnung » 06 Jan 2011, 22:43

der Vollständigkeit halber:
seit Montag ist meine knapp 1 Jahr alte "De Ville Chronoscope GMT", Kaliber 3603, wegen der von Don Alfredo beschriebenen Symptome (sporadisches, unbegründetes Stehenbleiben) beim Konzi (bzw wie ich annehme inzwischen auf dem Weg nach Pforzheim).
schöner Gruß vom Michl :)

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