Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

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Kurti
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Kurti » 07 Jan 2011, 00:34

Ich fass die Coax nicht an, die Modelle waren alle die neueste Produktion. Klarer Garantiefall und da sollen die mal selbst dran verzwifeln. Eine Reglage läßt die Garantie nicht erlöschen, das ist Unsinn. .
Nach meinen Erfahrungen kann ich die Coax nicht gut finden.
Der Clou bei der Einführunh war ja dass die Hemmung trocken laufen sollte, das würde das leidige Schmiermittelproblem lösen. Statt dessen wird da wohl im Service ordentlich D5 !! reingekippt, wurde mir zumindest berichtet, ich weiß das daher nicht genau!

Grüße Kurti

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Tictacitus
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Tictacitus » 07 Jan 2011, 01:17

Kurti hat geschrieben: Eine Reglage läßt die Garantie nicht erlöschen, das ist Unsinn. .

Der Clou bei der Einführunh war ja dass die Hemmung trocken laufen sollte, das würde das leidige Schmiermittelproblem lösen. Statt dessen wird da wohl im Service ordentlich D5 !! reingekippt, wurde mir zumindest berichtet, ich weiß das daher nicht genau!

Grüße Kurti
Ich habe auch gelesen, dass sie eben nicht voellig trocken laufen sondern noch etwas Schmierung brauchen, die dann aber eben laenger haelt. Das Problem war scheinbar, dass da ZUVIEL Oel drauf war. Wir werden sehen.

Das mit der Reglage fand ich auch seltsam. Schliesslich ist das ja ein von Omega eingestellter Uhrmacher, hausintern sozusagen. Der hat was davon erzaehlt, dass da ein roter Punkt sei, ein Siegel, dass gebrochen werden muesste und nur die in Pforzheim wieder draufmachen koennen. :? Ich habe eingewandt, dass man ja in der Servicehistorie vermerken kann, dass die Uhr vom Omegauhrmacher nachreguliert worden ist. Er sagte aber, rechterweise, dass dann immernoch der Punkt fehlen wuerde und die Pforzer deshalb nicht wuessten, ob nicht sonst moch jemand dran rumgeschraubt hat und deshalb die Garantie verweigern wuerden.

Frage: Wo ist der Punkt? Aussen sehe ich keinen. Und was ich durch den Glasboden sehen kann ist im Werk auch keiner.

Zweite Frage: Kann ein nicht-Omega Uhrmacher die Uhr ueberhaupt nachregulieren? Ich meine, klar kann der die Unruhschrauben verdrehen, aber mit der Co-ax Hemmung kann er dann ja wahrscheinlich nicht auf einer normalen Zeitwaage nachmessen, oder?

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kai ahnung
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von kai ahnung » 07 Jan 2011, 04:00

Tictacitus hat geschrieben:...Frage: Wo ist der Punkt? Aussen sehe ich keinen. Und was ich durch den Glasboden sehen kann ist im Werk auch keiner...
Wenn meine noch hier wäre, würde ich ihn fotografieren, so muss google helfen: red dot
schöner Gruß vom Michl :)

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Tictacitus
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Tictacitus » 07 Jan 2011, 05:39

Danke, Michl. :)

Ich weiss nicht ob an meiner AT 8500 je so ein Punkt dran war. Kann mich nicht erinnern. Vielleicht habe ich den gleich mit der Folie runtergezogen. Jedenfalls, wie es auch auf der Webseite gesagt wird, geht der Punkt leicht ab und spielt daher hinterher keine Rolle mehr. Also hat mir der Typ von der Omegaboutique einen vom Pferd erzaehlt. Den sprech ich nochmal. :angry: Per se macht das erstmal nichts, weil der Uhrmacher naemlich sowieso grad nicht da war in der Woche, wo ich da war. Das habe ich bei einem persoenlichen Besuch nach meinem Anruf auch von der Kollegin erfahren. Aber naechstes Mal gehe ich da nochmal vorbei, dann wollen wir mal gucken.

Die Frage, ob ein normaler Uhrmacher das 8500 regulieren kann (und nachmessen) steht immernoch.

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von caramanga » 07 Jan 2011, 08:58

So einfach ist das mit dem Regulieren nicht. Ich habe meine Co-Axial-Omega zu einem freien Uhrmacher gebracht, der Omega-Spezialist ist, aber der kriegt sie nicht in den Chronometerbereich. Er sagt, ihm fehlen die speziellen Instrumente für eine Co-Axial. Ich solle zu Wempe in Frankfurt gehen, die würden da einen guten Uhrmacher haben, der könne es.

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von tomwie » 07 Jan 2011, 09:22

Was hab ich ja ein Glück mit meinen ETAs :mrgreen:

Duck und wech.....
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Tictacitus » 07 Jan 2011, 18:54

caramanga hat geschrieben:So einfach ist das mit dem Regulieren nicht. Ich habe meine Co-Axial-Omega zu einem freien Uhrmacher gebracht, der Omega-Spezialist ist, aber der kriegt sie nicht in den Chronometerbereich. Er sagt, ihm fehlen die speziellen Instrumente für eine Co-Axial. Ich solle zu Wempe in Frankfurt gehen, die würden da einen guten Uhrmacher haben, der könne es.

Genau das habe ich mir gedacht. :(

Mal sehen, ob ich bei meinem naechsten Besuch in Berlin mehr Glueck bei Omega oder Wempe habe. In Austin kann ich das eh vergessen.

Sorry fuer den leichten Threaddrift. ;)

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von TSID » 07 Jan 2011, 20:43

Nun, zumindest sollte die Zeitwaage die neue Frequenz "können" :wink:

Meine "alte" Aqua Terra

Bild

war mit dem 2500B ausgestattet.

Sie blieb 8h nach dem Neukauf stehen, nix mehr zu machen, kam nach ca. 3 Monaten aus Pforzheim zurück mit nichtssagendem Schreiben und mit Fettflecken auf den Indexen bei 1 und 2 Uhr. Kam nach 3 Monaten aus Pforzheim wieder mit nichtssagendem Schreiben anbei und mit Kratzer auf dem Blatt bei 6 Uhr und Index bei 11 Uhr, kam nach 3 Monaten aus Pforzheim wieder - ja, genau, mit dem nichtssagendem Schreiben anbei - und blieb nach ca. 6,5h stehen. Mein Konzi hat mir dazumal als Leihuhr eine 16710 aus seinem privaten Fundus gegeben.

Somit bin ich von Omega weggekommen.

Die neue AT mit dem 8500er war hingegen eine wunderbare Uhr für mich, ohne jegliche Mängel und hat mich halbwegs mit dem Thema versöhnt.
- Kai -

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Tictacitus » 07 Jan 2011, 21:04

Kai, das ist ja die echte Horrorstory. Mein Beileid. Da waer ich ausgerastet. Hast Du die alte denn noch? Bei soviel Krampf kann man ja wirklich erwarten, dass gewandelt wird oder man sein Geld zurueck bekommt.

Die Verschlimmbesserung, wobei eine Besserung des Grundproblems ja nicht mal gegeben war, ist besonders aergerlich.

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von TSID » 08 Jan 2011, 10:09

Nein, die Uhr habe ich nicht mehr, denn ich wäre eben auch fast ausgetickt. Ich habe sie verkauft, fast verschenkt, nachdem dann alle Macken beseitigt waren und mir eben die vom Konzi geliehene 16710 gekauft. Wie gesagt, damit war Omega erst mal völlig aussen vor.

Wobei ich dazu sagen muss, dass die Omega nicht bei dem Konzi gekauft war, von dem ich dann die "Reparaturen" habe in die Wege leiten lassen. Der war einfach nur kulant und extrem umgänglich. Aber zwischen dem Kauf und zumindest der 2. Reklamation lag ein Umzug von rund 800km. Von dem her nachträglich beide Daumen hoch für den D. aus RT. :D
- Kai -

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Don Alfredo » 08 Jan 2011, 11:24

kai ahnung hat geschrieben:der Vollständigkeit halber:
seit Montag ist meine knapp 1 Jahr alte "De Ville Chronoscope GMT", Kaliber 3603, wegen der von Don Alfredo beschriebenen Symptome (sporadisches, unbegründetes Stehenbleiben) beim Konzi (bzw wie ich annehme inzwischen auf dem Weg nach Pforzheim).
Es sind also auch andere Kaliber als das 2500er betroffen?
Das ist mir allerdings neu! Ich spiele nämlich mit dem Gedanken dass eine meiner nächsten Anschaffungen gerne die Broad Arrow 1957
mit CoAx- Werk 3313 wäre. Trotz des bis zum heutigen Tage guten Ausgangs der Revisionssache würde ich doch nur ungern erneut
dieses Spiel spielen! :angry:
Wie gestaltet sich denn die Zufriedenheit der Besitzer einer solchen Uhr mit dem Kaliber?
Per aspera ad astra

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von liqueur » 08 Jan 2011, 14:46

Don Alfredo hat geschrieben:
kai ahnung hat geschrieben:der Vollständigkeit halber:
seit Montag ist meine knapp 1 Jahr alte "De Ville Chronoscope GMT", Kaliber 3603, wegen der von Don Alfredo beschriebenen Symptome (sporadisches, unbegründetes Stehenbleiben) beim Konzi (bzw wie ich annehme inzwischen auf dem Weg nach Pforzheim).
Es sind also auch andere Kaliber als das 2500er betroffen?
Das ist mir allerdings neu! Ich spiele nämlich mit dem Gedanken dass eine meiner nächsten Anschaffungen gerne die Broad Arrow 1957
mit CoAx- Werk 3313 wäre. Trotz des bis zum heutigen Tage guten Ausgangs der Revisionssache würde ich doch nur ungern erneut
dieses Spiel spielen! :angry:
Wie gestaltet sich denn die Zufriedenheit der Besitzer einer solchen Uhr mit dem Kaliber?
Hallo Don,

ich habe seit Anfang September 10 eine Solar Impuls mit eben jenem 3603. Die Uhr lief bis Ende November völlig problemlos - mit einer Ausnahme. Die Gangreserve lag bei meiner Uhr nie über 24h. Normalerweise reichen 10-12h Tragen bei mir überlicherweise für >36h Reserve.
Die Uhr ging Anfang Dezember via Konzi nach Pforzheim und war 14 Tage später komplett revidiert zurück. Seitdem läuft sie völlig ohne Auffälligkeiten.

Gang ca. +3s/d
Reserve > 36h nach einem Tag tragen.

Die Werkbasis als 3301 noch mit schweizer Ankerhemmung, kenne ich schon von meinem Seamaster Chrono. Dort gab es keinerlei Probleme.


Zum 2500:

Das 2500 hatte ich als "C" Version in meiner PO und als 2403B (=2500C ohne Datum) in meiner Railmaster. Beide Uhren hatte ich etwa 3 Jahre. Ich kann mich nicht erinnern, das es in dieser Zeit zu irgendwelchen Problemen mit den beiden Uhren kam.


Grüße
Markus
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kai ahnung
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von kai ahnung » 08 Jan 2011, 15:16

Da der Text von mir ned ganz eindeutig formuliert war :oops: :
Bis zu diesem Zeitpunkt lief die Uhr auch hervorragend und machte ihrem Zertifikat alle Ehre. Wobei ich zur Gangreserve nix sagen kann - die 8 Stunden, die ich sie nachts nicht am Arm hatte, lief sie jedenfalls einwandfrei durch.
schöner Gruß vom Michl :)

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von liqueur » 08 Jan 2011, 15:32

Ich trage halt meistens zwei Uhren im täglichen Wechsel. :whistling:
Von daher ist es mir aufgefallen.
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Muck » 08 Jan 2011, 15:42

Tictacitus hat geschrieben:Sie blieb 8h nach dem Neukauf stehen, nix mehr zu machen, kam nach ca. 3 Monaten aus Pforzheim zurück mit nichtssagendem Schreiben und mit Fettflecken auf den Indexen bei 1 und 2 Uhr. Kam nach 3 Monaten aus Pforzheim wieder mit nichtssagendem Schreiben anbei und mit Kratzer auf dem Blatt bei 6 Uhr und Index bei 11 Uhr, kam nach 3 Monaten aus Pforzheim wieder - ja, genau, mit dem nichtssagendem Schreiben anbei - und blieb nach ca. 6,5h stehen.
Und so eine Uhr soll ich, bspw. statt einer Rolex kaufen? Warum bitte???

Muck :roll:

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