Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

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Tictacitus
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Tictacitus » 08 Jan 2011, 20:33

Muck hat geschrieben:
Tictacitus hat geschrieben:Sie blieb 8h nach dem Neukauf stehen, nix mehr zu machen, kam nach ca. 3 Monaten aus Pforzheim zurück mit nichtssagendem Schreiben und mit Fettflecken auf den Indexen bei 1 und 2 Uhr. Kam nach 3 Monaten aus Pforzheim wieder mit nichtssagendem Schreiben anbei und mit Kratzer auf dem Blatt bei 6 Uhr und Index bei 11 Uhr, kam nach 3 Monaten aus Pforzheim wieder - ja, genau, mit dem nichtssagendem Schreiben anbei - und blieb nach ca. 6,5h stehen.
Und so eine Uhr soll ich, bspw. statt einer Rolex kaufen? Warum bitte???

Muck :roll:

Lieber Muck, da ist Dir beim Zitieren was verrutscht. Das hab nicht ich gesagt sondern Kai (TSID). ;)

Alfredo, bevor Du Dir ein 3313 zulegst oder ein anderes der 33xx Serie, google mal "Chuck Maddox 33xx" und "Omega 33xx problems". Da findest Du seitenweise Material. Wir hatten hier die Diskussion auch schon. Kannst also auch forumsintern schon etwas finden. Die Argumente anderer User wurden als statistisch nicht relevant abgetan, weil man selber keine hatte oder es sich nicht vorstellen konnte. Maddox ist der super Omega-Fan. Der wuerde Omega nicht in die Pfanne hauen wollen, er hat eine grosse Sammlung von Omegas. Nur mit dem 33xx hat es wohl echt Probleme gegeben. Ob die vollstaendig ausgeraeumt sind, weiss ich nicht. Jedenfalls wuerde ich die nur mit Herstellergarantie kaufen und beim Kauf darauf hinweisen, dass es bei der Uhr ja wohl oft Probleme gibt und Du ihr nichts durchgehen lassen wirst.

Till
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Heinrich
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Heinrich » 09 Jan 2011, 12:05

Tictacitus hat geschrieben:Kann ein nicht-Omega Uhrmacher die Uhr ueberhaupt nachregulieren? Ich meine, klar kann der die Unruhschrauben verdrehen, aber mit der Co-ax Hemmung kann er dann ja wahrscheinlich nicht auf einer normalen Zeitwaage nachmessen, oder?
Ich denke, dass die meisten 'normalen' Uhrmacher lieber die Finger weglassen von einem rückerlosen Hemmungssystem. Den Rücker braucht man nur vor oder zurück zu stellen. Da kann nicht viel passieren. Wenn man aber an Einstellgewichten auf dem Unruhreif arbeiten muss, kann der kleinste Handhabungsfehler gravierende Auswirkungen haben. Im einfachsten Fall 'vertut' sich der Uhrmacher mit den Schrauben und die Unruh hat nachher eine Unwucht. Das ist nicht so schlimm, weil die meisten Konsumenten gar nicht merken, wenn die Uhr in unterschiedlichen Lagen unterschiedliche Gangwerte hat. Im schlimmsten Fall bleibt der Uhrmacher mit dem Einstellschlüssel versehentlich derbe in der Spirale hängen und das Ding ist endgültig verbogen. Dann ist es vorbei mit der Gangstabilität. Der normale Uhrmacher wird dieses Risiko also nicht eingehen für eine Arbeit, von der der Kunde meistens auch noch erwartet, dass sie kostenlos ist. Ich würde da als Uhrmacher auch zum 'Einschicken' raten.

Heinrich

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Thomas H. Ernst
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Thomas H. Ernst » 09 Jan 2011, 13:57

Tictacitus hat geschrieben:Kann ein nicht-Omega Uhrmacher die Uhr ueberhaupt nachregulieren? Ich meine, klar kann der die Unruhschrauben verdrehen, aber mit der Co-ax Hemmung kann er dann ja wahrscheinlich nicht auf einer normalen Zeitwaage nachmessen, oder?
Die meisten Zeitwaagen (Greiner, Witschi) können per Softwareupdate auch Koaxialhemmungen messen, das ist kein Problem und i.d.R. gratis.
Grüsse Thomas
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Thomas H. Ernst » 09 Jan 2011, 13:58

Speedmaster1969 hat geschrieben:Hat hier jemand Erfahrungen?
Ich hab da schon genug drüber geschrieben, frag meine Frau, die hat seit vielen Jahren eine.

Es ist neben der Seiko die genaueste Uhr in unserem Haushalt.
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Tictacitus
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Tictacitus » 09 Jan 2011, 22:48

Thomas H. Ernst hat geschrieben:
Tictacitus hat geschrieben:Kann ein nicht-Omega Uhrmacher die Uhr ueberhaupt nachregulieren? Ich meine, klar kann der die Unruhschrauben verdrehen, aber mit der Co-ax Hemmung kann er dann ja wahrscheinlich nicht auf einer normalen Zeitwaage nachmessen, oder?
Die meisten Zeitwaagen (Greiner, Witschi) können per Softwareupdate auch Koaxialhemmungen messen, das ist kein Problem und i.d.R. gratis.
Vielen Dank, Thomas. Das ist sehr interessant. Ich werde dann vielleicht einfach mal nachfragen. Weisst Du zufaellig auch, was man beim 8500 fuer einen Hebewinkel einstellen muss?

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Thomas H. Ernst » 10 Jan 2011, 00:04

36°
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Tictacitus » 10 Jan 2011, 01:36

Super! Ganz vielen Dank, Thomas. Da werde ich dann vielleicht mal nachfragen, ob es nicht einen Uhrmacher gibt, der mir das machen kann, wenn die bei Omega in Berlin sich weiterhin doof anstellen. Die wichtigen Infos habe ich ja jetzt dank Dir.

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von kochsmichel » 10 Jan 2011, 16:01

Tictacitus hat geschrieben:
In Berlin (KDW Omegaboutique) hat man mir gesagt, selbst um die Uhr nachregulieren zu lassen, muss sie nach Pforzheim, weil sonst die Garantie erloescht. Ich habe dankend abgelehnt. Meine AT 8500 laeuft 1.5 Sekunden am Tag nach. Mir waere ein Vorgang naeher an Null lieber, aber dafuer das Teil nach Pf. schicken, nein Danke.

Till
So...mir langt es jetzt :D Meine AT 8500 lief immer stur 2 Sekunden nach. Seit Samstag (nach längerer Abstinenz mal wieder im Einsatz)läuft sie aber stur 4 Sekunden nach. Ich gehe gleich mal zum Konzessionär und bin gespannt wer die Reglage durchführen kann. Der Inhouse-Uhrmacher? Pforzheim??? Ich werde berichten..... 8)
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Tictacitus » 10 Jan 2011, 16:48

Michel, vier Sekunden Nachgang wuerden mich auch nerven. Bei meinen Uhren kommt es allerdings manchmal vor, dass sie ueber einen gewissen Zeitraum, Tage oder Wochen, eine andere Gangart annehmen. Die halten sie dann ganz regelmaessig und auf einmal geht es wieder zur alten Gangart zurueck. Ich habe versucht, das mit Temperaturschwankungen zu erklaeren, aber die sind in meinem Haus ziemlich minimal.

Ich bin auf Dein Ergebnis bei der Reglage gespannt.

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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Heinrich » 10 Jan 2011, 20:00

kochsmichel hat geschrieben:So...mir langt es jetzt :D Meine AT 8500 lief immer stur 2 Sekunden nach. Seit Samstag (nach längerer Abstinenz mal wieder im Einsatz)läuft sie aber stur 4 Sekunden nach. Ich gehe gleich mal zum Konzessionär und bin gespannt wer die Reglage durchführen kann. Der Inhouse-Uhrmacher? Pforzheim??? Ich werde berichten..... 8)
Ja, das würde mich auch mal interessieren. Das Kaliber 8500 finde ich aus technischer Sicht betrachtet sehr gelungen. Lass da mal mal bloß keinen ran, der für den Service dieses Kalibers nicht unterwiesen wurde.

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kochsmichel
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von kochsmichel » 10 Jan 2011, 20:36

Des Konzessionärs Uhrmacher nimmt sich der Sache an... Harren wir der Dinge. Ich denke, er wird diese Hemmungen kennen. :mrgreen:
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Don Tomaso » 12 Jan 2011, 17:02

kochsmichel hat geschrieben:Des Konzessionärs Uhrmacher nimmt sich der Sache an... Harren wir der Dinge. Ich denke, er wird diese Hemmungen kennen. :mrgreen:
Du meinst, er hat keine Hemmungen bei dieser Hemmung? :shock: :mrgreen:

Sorry, aber bei der Vorlage... :rofl:
Gruss

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kochsmichel
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von kochsmichel » 12 Jan 2011, 19:15

Es ist Dir meine feine Ironie nicht entgangen, Don Tom. :D
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von MCG » 04 Mär 2021, 00:11

Eigentlich ein Omega Werbe-Filmchen, aber gut gemacht!

https://monochrome-watches.com/all-you- ... JLJrOkvF_E
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Re: Omega Co-Axial Kaliber 2500 - ausgereift?

Beitrag von Paulchen » 04 Mär 2021, 13:53

Trotz Leichenschändung, ;-)
MCG hat geschrieben:
04 Mär 2021, 00:11
Eigentlich ein Omega Werbe-Filmchen, aber gut gemacht!
ja. :thumbsup:

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