Uhren-Magazine

Allgemeine Diskussionen rund um zeitgenössische Uhren
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swissness
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Uhren-Magazine

Beitrag von swissness » 28 Mär 2011, 23:31

Was meint ihr eigentlich zu den Uhrenmagazinen?

Kauft ihr welche? Was ist euer Favorit und warum?

Wieviel Prozent von den Beiträgen ist indirektes Marketing der Uhrenhersteller? Da werden Pressemitteilungen wohl mehr oder weniger unverändert abgedruckt mitsamt den Fotos für die Presse.

Wie kritisch darf ein Uhrenmagazin sein, um nicht boykottiert zu werden von den grossen Uhrenherstellern?

Mir kommt es so vor, als ob ich in solchen Foren oft bessere Informationen bekomme, wenn auch nicht so bequem wie einfach eine Zeitschrift gemütlich durchzublättern.

Bei Chronos finde ich manchmal die Interviews gut mit Prominenten. Aber oft haben die keinen wirklichen Bezug zu Uhren. Das beste Interview fand ich bisher mit dem Kiss-Bandmitglied.

Wie stark sind Uhrenmagazine mit der Uhrenindustrie verbandelt, bzw. wie unabhängig ist die Uhrenpresse? Warum gibt es keine Uhrenmagazine für günstige Uhren?

Das wären nur einige Fragen, die sich mir stellen rund um Uhrenzeitschriften.

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MXS-R
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von MXS-R » 29 Mär 2011, 00:24

Moin

Als mich der Uhren-Virus zirka vor einem Jahr ansteckte, habe ich mir 3O alte Uhren-Magazine gekauft. Die Uhren-Magazine finde ich sehr gut.
Sie geben einen allgemeinen Überblick, was es in der Uhren-Scene so alles gibt. Bekannte Uhrenmarken werden mit Ihrer Geschichte und ihren Uhren dem Leser neutral ohne subjektive Wertungen
vorgestell. Am meisten interessiert mich, wenn eine Uhr getestet oder mit einer gleichwertigen Uhr einer anderen Uhrenmarke verglichen wird.
Die Artikel auch in den meisten Fällen auch für einen Laien verständlich geschrieben. Angenehm ist auch, dass keine Uhrenmarken oder Philosophien in den Magazinen bevorzug werden.
Die Wertung wird dem Leser überlassen. Ohne die Uhren-Magazine wäre der Virus bei mir wahrscheinlich schnell wieder erloschen.
Das blättern in den verschieden Uhren-Magazinen vor dem Einschlafen hat mir die Vielseitigkeit, Schönheit und Faszinationen der Armbanduhren wirklich greifbar gemacht.
Ich werde weiterhin Magazine wie Uhren Magazin und Chronos kaufen.

MXS-R

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andreaseck
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von andreaseck » 29 Mär 2011, 08:26

Hallo

Ich hole mir immer alle drei deutsche Uhrenzeitschriften.
Also Armbanduhren, Uhren-Magazin und Chronos.

Wie objektiv die nun sind, lasse ich mal offen.
Wobei eine Bewertung der Uhren aber auch zum Großteil vom Autor abhängt.
Dies trifft auch auf jede andere Fachzeitschrift zu.

Gruß
Andreas

watch-watcher
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von watch-watcher » 29 Mär 2011, 09:38

swissness hat geschrieben:Warum gibt es keine Uhrenmagazine für günstige Uhren?

So ein Magazin gab es anf. der 90er Jahre einmal und zwar vom damaligen Herausgeber des „Uhrenmagazines“.

Dieses Magazin konnte sich jedoch nicht am Markt etablieren und wurde nach 3 oder 4 Ausgaben eingestellt.
Es grüsst Wilhelm,

der watch-watcher

instagram/wilhelm.der.watchwatcher

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Thomas H. Ernst
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von Thomas H. Ernst » 29 Mär 2011, 10:35

swissness hat geschrieben:Was meint ihr eigentlich zu den Uhrenmagazinen?
Interessante Frage auf WatchTime. :whistling:
Wieviel Prozent von den Beiträgen ist indirektes Marketing der Uhrenhersteller? Da werden Pressemitteilungen wohl mehr oder weniger unverändert abgedruckt mitsamt den Fotos für die Presse.
Redaktionelle Beiträge, also solche mit einem Kennzeichen gemäss Impressum, stammen aus der Feder des jeweiligen Autors. Die Fotos können im Verlag entstehen oder stammen, wie im Fall UHREN MAGAZIN, von einem professionellen Partner (Zuckerfabrik). Auch Messwerte werden im eigenen Altelier erfasst. Man kann also quasi von Manufaktur-Artikeln sprechen.

Pressemitteilungen der Branche müssen sogar unverändert abgedruckt werden, die haben mit dem redaktionellen Teil nichts zu tun.
Wie kritisch darf ein Uhrenmagazin sein, um nicht boykottiert zu werden von den grossen Uhrenherstellern?
Das ist eine Frage die man auf die gesamte Druckbranche ausdehnen müsste. Gibt es bei einem Magazin einen extrem kritischen Redakteur (so wie mich ... :wink: ) dann würde Werbung in Zukunft eher bei den milder gestimmten Mitbewerber platziert, das Magazin wäre also früher oder später am Ende. Das heisst nun aber nicht dass zugunsten der Werbeeinnahmen auf Kritik verzichtet wird.
Mir kommt es so vor, als ob ich in solchen Foren oft bessere Informationen bekomme, wenn auch nicht so bequem wie einfach eine Zeitschrift gemütlich durchzublättern.
Was denkst Du warum es diesen Ort hier gibt? :wink:
Wie stark sind Uhrenmagazine mit der Uhrenindustrie verbandelt, bzw. wie unabhängig ist die Uhrenpresse?
Verbandelt sind die Magazine gar nicht. Allerdings gibt es gewisse Abhängigkeiten. Die Auflage eines Uhren Magazin ist viel zu gering als dass es von den Einnahmen durch Abonnements und Kioskverkäufe leben könnte, die decken noch nicht mal die Druck- und Papierkosten. Also müssen Werbeeinnahmen ran denn schliesslich wollen die Verlagsmitarbeiter auch leben.
Warum gibt es keine Uhrenmagazine für günstige Uhren?
Die Zahl derer, die günstige Uhren nicht nur als Gebrauchsgegenstand betrachten sondern auch ein gesteigertes Interesse dafür aufbringen, dürfte verschwindend gering sein. Oder würdest Du ein Magazin für Dampfbügeleisen kaufen wollen?
Grüsse Thomas
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kochsmichel
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von kochsmichel » 29 Mär 2011, 10:36

Thomas H. Ernst hat geschrieben:
Redaktionelle Beiträge, also solche mit einem Kennzeichen gemäss Impressum, stammen aus der Feder des jeweiligen Autors. Die Fotos können im Verlag entstehen oder stammen, wie im Fall UHREN MAGAZIN, von einem professionellen Partner (Zuckerfabrik). Auch Messwerte werden im eigenen Altelier erfasst. Man kann also quasi von Manufaktur-Artikeln sprechen.

Pressemitteilungen der Branche müssen sogar unverändert abgedruckt werden, die haben mit dem redaktionellen Teil nichts zu tun.
Pressemitteilungen sind dann also Einschaler-Artikel? :mrgreen:
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Thomas H. Ernst
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von Thomas H. Ernst » 29 Mär 2011, 10:43

kochsmichel hat geschrieben:Pressemitteilungen sind dann also Einschaler-Artikel? :mrgreen:
... aber ohne Rotor-Gravur. :mrgreen:
Grüsse Thomas
Euer Board-Admin

tomwie
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von tomwie » 29 Mär 2011, 14:33

Thomas H. Ernst hat geschrieben:Die Zahl derer, die günstige Uhren nicht nur als Gebrauchsgegenstand betrachten sondern auch ein gesteigertes Interesse dafür aufbringen, dürfte verschwindend gering sein.

Ich denke, das kommt darauf an, was man unter einer "günstigen" Uhr versteht.

Auf die günstige, aber durchaus gute Quarzuhr aus Japan für 50,00 bis vielleicht max. 150,00 EUR mag das zutreffen.
Die Mehrheit der Menschen zahlt in dieser Größenordnung für eine Armbanduhr und für die sind es dann auch in erster Linie Gebrauchsgegenstände, denen
man relativ emotionslos gegenüber steht.
Aber ich glaube schon, dass mancher der sich für eine mechanische Uhr für vielleicht 300,00 EUR aufwärts entscheidet, durchaus ein Interesse an der Materie
haben kann und sich in den Uhrenforen und der Fachpresse durchaus unterrepräsentiert fühlen könnte.
Es gibt ja schließlich bei den Automobilisten auch spezielle Foren nur für VW-Golf oder Opel-Kadett-Interessierte (nicht nur für Porsche- und Maserati-
Lover). Die sehen in ihrem "Brot- und Butter-Auto" auch nicht nur ein reines Fortbewegungsmittel........
Aber, ich hatte ja an anderer Stelle schon mal gepostet, dass es m. E. sinnvoll und machbar erscheint, wenn ein Uhrenmagazin sich mal etwas verstärkt den
Uhren bescheidenerer Preisklassen annehmen würde (die übrigens von einem Großteil der "Uhrenlaien" auch noch als "wahnsinnig teuer" angesehen
werden).
Auch die Uhrenforen sollten sich nicht als Luxusuhrenforen (zumindest nicht nahezu ausschließlich) gerieren, sondern als Foren, in denen sich alle
Uhrenfans, auch die mit etwas kleinerem Portemonnaie, gut aufgehoben fühlen. Das meine ich ganz wertfrei und nicht als Kritik gegenüber unserem
Forum. Aber gerade wenn man sich persönlich vielleicht eher für den Luxusbereich interessiert befördert man evtl. derartige Tendenzen, was vielleicht
auch unbewusst passiert, aber dem ein oder anderen Einsteiger das Gefühl vermitteln könnte, nicht so richtig dazuzugehören. :wink:
Gruß aus Wiesbaden
Tom

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swissness
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von swissness » 29 Mär 2011, 17:34

Danke für die ausführlichen Antworten, insbesondere an Thomas.

Ich habe halt auch gefragt, weil ich in einem Uhrenmagazin genau den Vorwurf gelesen habe, dass in anderen Uhrenmagazinen mehr oder weniger abgeschrieben wird was die Uhrenfirmen an Text liefern, sei es aus Zeitgründen oder weil die aktuelle Generation von JOurnalisten keine Berufsehre mehr habe. Müsste ich mal nachsehen, wo das nochmal stand. Welche Uhrenmagazine die meinen stand da aber nicht. Und in der sonstigen Presse wird immer weniger selbst produziert sondern einfach abgedruckt was die Lobbygruppen liefern, ohne das kenntlich zu machen als solches.

Was die günstigen Uhren angeht, das ist auch mit dem Hintergrund gefragt, ob die grossen Uhrenhersteller Druck machen, dass Uhrenmagazine nicht zuviel über günstige Uhren berichten. Jemand hat geschrieben, so eine Zeitschrift gab es, und war ein Flopp. Und du, Thomas, argumentierst einleuchtend dagegen. Aber wenn ich mir ein grosses deutsches Uhrenforum ansehe, dann sind da viele günstige Uhren in den Threads, aber natürlich auch teure dabei. Vielleicht auch weil die Deutschen nicht soviel Geld haben wie die Schweizer. Auf jeden Fall sieht das für mich nach einer existierenden Nachfrage aus, d.h. Uhrenfans, die sich auch gute und schöne günstige Uhren kaufen.

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jeannie
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von jeannie » 29 Mär 2011, 17:40

swissness hat geschrieben:Ich habe halt auch gefragt, weil ich in einem Uhrenmagazin genau den Vorwurf gelesen habe, dass in anderen Uhrenmagazinen mehr oder weniger abgeschrieben wird was die Uhrenfirmen an Text liefern, sei es aus Zeitgründen oder weil die aktuelle Generation von JOurnalisten keine Berufsehre mehr habe.
Wirklichen "Manufakturjournalismus" können sich nur die wenigsten grossen Blätter erlauben. Das meiste sind Agenturmeldungen, Pressemeldungen der Industrie, vom Internet abgeschrieben etc.

Sieht man sehr gut bei Google News: Eine Schlagzeile, dann "580 Artikel" dazu. Wenn man reinklickt sinds nur noch knapp 25. Der Rest: "Um Ihnen nur die treffendsten Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den bereits angezeigten Treffern sehr ähnlich sind." Guttenberg lässt grüssen.
http://www.watchtools.ch Uhrenwerkzeug, direkt aus der Schweiz.

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mhanke
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von mhanke » 30 Mär 2011, 12:50

swissness hat geschrieben:
Ich habe halt auch gefragt, weil ich in einem Uhrenmagazin genau den Vorwurf gelesen habe, dass in anderen Uhrenmagazinen mehr oder weniger abgeschrieben wird was die Uhrenfirmen an Text liefern, sei es aus Zeitgründen oder weil die aktuelle Generation von JOurnalisten keine Berufsehre mehr habe. Müsste ich mal nachsehen, wo das nochmal stand. Welche Uhrenmagazine die meinen stand da aber nicht. Und in der sonstigen Presse wird immer weniger selbst produziert sondern einfach abgedruckt was die Lobbygruppen liefern, ohne das kenntlich zu machen als solches.
Ein Magazin, das so etwas schreibt, hat in der Regel selber ein Glaubwürdigkeitsproblem. Grundsätzlich muss bei "Uhrenmagazinen" auch der Erscheinungsmarkt bedacht werden: Die Magazine für den deutschsprachigen Markt sind traditionell bekannt als detailtreu, bis hin zu detailverliebt, was die Technik betrifft. Der redaktionelle Anteil ist üblicherweise sehr hoch, das Selbstverständnis, zuweilen auch das -bewusstsein der Journalisten dem entsprechend. Die Leser der deutschsprachigen Magazine wollen viel über die Technik erfahren. Das ist schon in Italien anders, ganz besonders in den USA. Hier wird der Schwerpunkt auf das Design und das Modische gelegt, dort auf die "Celebrities". Beides bedingt einen anderen Inhalt der Magazine. Bei jenen Märkten, in welcher die Uhr mehr als modisches Accessoire begriffen wird, besteht nur geringes Interesse an Hintergrundinformationen. Werke, oder gar Stories über Zulieferer locken da keinen Leser hinter dem Ofen hervor. Viel wichtiger sind Bilder von Schauspielern oder Sportlern, die mit einer bestimmten Uhr gesehen werden und über ihre Meinung dazu interviewt werden.

Substantielle Artikel sind in den US-Magazinen oftmals Übersetzungen deutscher Originalartikel.

In Asien und Russland gilt dasselbe, nur zur Potenz.

Deshalb ist es nicht erstaunlich, wenn die im Ausland angebotenen Uhrenzeitschriften tatsächlich zum größten Teil aus Pressetexten und -bildern plus Werbeeinschaltungen bestehen. Dort kostet aber auch eine Seite in Farbe nur den Bruchteil dessen, was die üblichen Verdächtigen hierzulande dafür verlangen. Schaut man sich Hochglanzpostillen wie Revolution, EuropaStar etc. an, so sind die redaktionellen Artikel zu technischen Themen an den Fingern einer Hand abzuzählen.

Natürlich besteht bei einer an Hintergrundinfos interessierten Redaktion auch eher die Gefahr, mit ihrer Meinung beim Werbekunden anzuecken. Bekanntes Beispiel aus der zeit, in welcher ich noch regelmäßig Uhrenmagazine gelesen habe, war der Test eines der ersten Montblanc-Chronos am Markt. Damals stieg Montblanc mit saftigen Preisen, aber einfacher Qualität in den Uhrenmarkt ein, hoffend, dass das typische Design in schwarz und gold ausreichend sei für viele Verkäufe. In einem deutschen Magazin wurde diese Uhr in Grund und Boden kritisiert, was dann in Sachen Werbeeinnahmen zu echten Problemen führte. Ein anderes Magazin aus einem Verlag, der auch eine Zeitschrift über Schreibgeräte produziert, forumulierte daher auch einen erheblich zurückhaltenderen Bericht, da der Wegfall von Werbeeinnahmen durch diesen Marktführer für das Schwestermagazin eine Katastrophe gewesen wäre.

Kein Produzent freut sich über einen kritischen Bericht, aber es ist auch eine Frage, wie die Kritik formuliert ist. Normalerweise können die Hersteller damit leben, und als Zuckerbrot bietet man ihnen noch jedes Jahr die Verleihung eines Leserpreises, wenn sie alles richtig gemacht haben. Übrigens gehört es auch zum guten Stil einer Redaktion, wenn man dem Hersteller eines getesteten Produkts den Artikel vorab zukommen lässt, sodass bei kritischen Anmerkungen noch die Möglichkeit zur Stellungnahme besteht.

Marcus
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Thomas H. Ernst
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von Thomas H. Ernst » 30 Mär 2011, 18:32

tomwie hat geschrieben:Aber ich glaube schon, dass mancher der sich für eine mechanische Uhr für vielleicht 300,00 EUR aufwärts entscheidet, durchaus ein Interesse an der Materie haben kann und sich in den Uhrenforen und der Fachpresse durchaus unterrepräsentiert fühlen könnte.
Die Preisklasse ab 300/400 Euro wird ja in den Magazinen hinreichend gewürdigt, ich sehe da keinen grossen Mangel.
Grüsse Thomas
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von Thomas H. Ernst » 30 Mär 2011, 18:35

swissness hat geschrieben:Aber wenn ich mir ein grosses deutsches Uhrenforum ansehe, dann sind da viele günstige Uhren in den Threads, aber natürlich auch teure dabei. Vielleicht auch weil die Deutschen nicht soviel Geld haben wie die Schweizer. Auf jeden Fall sieht das für mich nach einer existierenden Nachfrage aus, d.h. Uhrenfans, die sich auch gute und schöne günstige Uhren kaufen.
Der Vergleich Forum vs. Magazin hinkt.

Uhrenforen haben eine unendliche Auflage, erscheinen täglich und - was am wichtigsten ist - kosten nichts. Glaubst Du, wenn ich hier Eintritt verlangen würde, käme auch nur einer um nach einer 100,- Euro Uhr zu fragen?
Grüsse Thomas
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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von tomwie » 30 Mär 2011, 18:39

Thomas H. Ernst hat geschrieben:
tomwie hat geschrieben:Aber ich glaube schon, dass mancher der sich für eine mechanische Uhr für vielleicht 300,00 EUR aufwärts entscheidet, durchaus ein Interesse an der Materie haben kann und sich in den Uhrenforen und der Fachpresse durchaus unterrepräsentiert fühlen könnte.
Die Preisklasse ab 300/400 Euro wird ja in den Magazinen hinreichend gewürdigt, ich sehe da keinen grossen Mangel.

OK.....ich dachte, dass diese Preisklasse mit "günstige Uhren" gemeint sein soll.

Wenn das so ist, schließe ich mich der "Mehrheitsmeinung" sehr gern an. Ich finde auch, dass man für Uhren, die vielleicht
um die 100 EUR oder sogar noch drunter gehandelt werden, kein breiteres Forum in der Fachwelt benötigt. Das sind dann
wirklich Gebrauchsgegenstände, vielleicht noch allenfalls modisches Accessoire, aber wahrscheinlich eher keine Uhr, zu der
der Besitzer eine größere emotionale Beziehung entwickeln wird.
Gruß aus Wiesbaden
Tom

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Re: Uhren-Magazine

Beitrag von o.v.e » 30 Mär 2011, 20:39

"watch around", ich glaube es ist mir hier im Forum empfohlen worden, habe ich abonniert. Gute Beiträge, wirkt auch mich besser als die anderen Publikationen. Die lese ich aber auch sehr selten und kann sie nicht wirklich beurteilen.
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