GRAND SEIKO SBGA 111

Allgemeine Diskussionen rund um zeitgenössische Uhren
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BSBV
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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von BSBV » 05 Mär 2015, 15:08

Dir scheint es echt schwer zu fallen nicht persönlich zu werden. :angry:
Gruß

Bernd

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Marcel64
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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von Marcel64 » 05 Mär 2015, 15:47

BSBV hat geschrieben:.....fortschrittliche Technik bei/in/um Uhrenwerke ?
Werke die mittlerweile kein Öl brauchen, aber darum geht es nicht.
Ein durchaus sehr interessanter Aspekt den ich auch verfolge, leider kostet die JLC 6stellig und darum darf
die Springdrive Technik mit ähnlichem Effekt durchaus als Schnäppchen bezeichnet werden :lol: :lol:
Grüssli aus Zürich!
Marcel

Onkel Lou
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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von Onkel Lou » 05 Mär 2015, 16:13

BSBV hat geschrieben:Dir scheint es echt schwer zu fallen nicht persönlich zu werden. :angry:
Wo werde ich den persönlich wenn man die Warheit sagt...fakt ist doch das die JLC fast ein Schrotthaufen ist...nach nur 10 Jahren Tragezeit :roll: ....dies würde mir als Oberfan der Marke mehr als großes Kopfzerbrechen bereiten sone geringe Halbwertzeit

Ich kann mich auch nicht dran erinnern jemals über SEIKO so gejubelt zu haben wie Du über JLC

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Alex1974
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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von Alex1974 » 05 Mär 2015, 16:16

Onkel Lou hat geschrieben:...fakt ist doch das die JLC fast ein Schrotthaufen ist...nach nur 10 Jahren Tragezeit :roll: ....dies würde mir als Oberfan der Marke mehr als großes Kopfzerbrechen bereiten sone geringe Halbwertzeit
???????
Gruss,
Alexander

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BSBV
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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von BSBV » 05 Mär 2015, 17:08

Onkel Lou hat geschrieben:
BSBV hat geschrieben:Dir scheint es echt schwer zu fallen nicht persönlich zu werden. :angry:
Wo werde ich den persönlich wenn man die Warheit sagt...fakt ist doch das die JLC fast ein Schrotthaufen ist...nach nur 10 Jahren Tragezeit :roll: ....dies würde mir als Oberfan der Marke mehr als großes Kopfzerbrechen bereiten sone geringe Halbwertzeit

Ich kann mich auch nicht dran erinnern jemals über SEIKO so gejubelt zu haben wie Du über JLC


Nur dieser Kommentar: Persönlicher geht's kaum........ :!: , und gehört hier überhaupt nicht hin.
Gruß

Bernd

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cool runnings
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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von cool runnings » 05 Mär 2015, 21:33

Hier geht es schon noch um Uhren, oder?

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Thomas H. Ernst
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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von Thomas H. Ernst » 06 Mär 2015, 10:00

Onkel Lou hat geschrieben:Ich glaub ROLEX hat oder hatte mal so etwas...bin mir aber nicht sicher da immer nur gelesen in Foren über Uhren.

Somst kenn ich dies gleiten nur von Stimmgabeluhren
Das war ja das beta 21 Kaliber. Zwar mit Quarz betrieben aber die vibrierenden Finger haben ein feinst verzahntes Rad bewegt. Wie bei einer Stimmgabeluhr.

Ich fasse also zusammen:

Trotz umfangreicher Recherchen und dem Verfolgen zahlreicher Links muss ich feststellen dass es, abgesehen von ein paar Tischuhren mit Synchronmotoren und den üblichen Quarzchronografen mit 5tel-Sekunden Stoppzeiger, aktuell keine Armbanduhren mit schleichender, schon gar nicht gleitender Sekunde gibt.

Insofern ist also die SpringDrive Technik durchaus sinnvoll denn es gibt in der Tat eine ganze Reihe von Leuten denen dies gefällt. Da frage ich mich doch was die ganze Diskussion hier soll ... :roll:
Grüsse Thomas
Euer Board-Admin

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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von jeannie » 06 Mär 2015, 10:15

Thomas H. Ernst hat geschrieben:Ich fasse also zusammen:
Die Mondaine Stop2Go hat die Sweeping Hand auch nicht hingekriegt, nur Fünftelschritte.

Hier im Vergleich:
https://www.youtube.com/watch?v=DjsSDwBSjO4
http://www.watchtools.ch Uhrenwerkzeug, direkt aus der Schweiz.

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BSBV
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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von BSBV » 06 Mär 2015, 12:02

Zusammenfassung aus meiner Sicht:

Wie die Vergangenheit zeigte, setzte sich solch eine Entwicklung, die an den Verbraucher gebracht wurde, nicht durch. Es bleibt ein Nischenprodukt, auch wegen der Firmenpolitik seitens Seiko.

Einen Sinn für solch ein Werk, gobal betrachtet, gibt es nicht.

Ist diese Komplikation das Werke-Wunder des Jahrzehnts ? Nein, mMn.

Fertig, Ende, Aus.
Gruß

Bernd

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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von unruh(ig) » 06 Mär 2015, 15:09

Marcel64 hat geschrieben:... Was sind denn die Schwachpunkte.
Laut Onkel Lou brauche ich das nicht zu wiederholen.
Marcel64 hat geschrieben:... Hast Du überhaupt schon mal eine Grand Seiko Spring drive getragen oder wenigstens in der
Hand gehalten. Wohl kaum.
Ich habe auch noch kein dreibeiniges Pferd geritten.
Marcel64 hat geschrieben:... Die Uhren funktionieren sensationell mit einer Genauigkeit und Zuverlässigkeit die mit einer Ankerhemmung nie zu erreichen sind.
Vergleich doch eine mit Elektronik vollgestopfte teilmechanische Uhr mit einer elektronischen.

Sensationell? Selbst marfil (Beitrag 61) sagt: http://uhrforum.de/warum-verbaut-eigent ... -t130032-4
Zitat: ... Die Variationen kommen einerseits von unterschiedlichen Kaliberspezifikationen, andererseits durch die Schwankungen eines NICHT temperaturkompensierten Quarzes.

Also, wenn "sensationelle Genauigkeit" gefragt ist, bevorzuge ich ein thermokompensiertes Quarzwerk mit derzeit 8-Jahres-Batterie, und weise trotz Onkel Lous Empfehlung darauf hin, dass Quarzuhren bereits wartungsfrei mit 20-Jahres-Batterie liefen. Wie viele 20 Jahre alte Spring-Drive-Uhren hast Du denn?
Und wenn schon Genauigkeit: Funkuhr. Mit für den Besitzer sinnvollen Eigenschaften, wie automatische Umstellung Sommer-/Winterzeit und z. Bsp. Februar 28 oder 29 Tage. Das zählt auch zur Genauigkeit. Kann Spring Drive aber nicht, obwohl teurer und komplizierter. Vielleicht auch ein Grund, warum Funkuhren verbreiteter als Spring Drive sind.
Marcel64 hat geschrieben:... Dein Vergleich mit Quarz und Batterie und möglichst einfach kann ich nicht ernst nehmen. Dann müsstest Du ja wenn schon konsequent sein und jede Uhr mit mehr als den absolut notwendigen Bauteilen zum funktionieren als Fehlentwicklung anschauen, von einer mechanischen Uhr ganz zu schweigen...
Nein. Die muss ich nicht als Fehlentwicklung ansehen. Aber auch nicht als die beste Entwicklung aller Zeiten.

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Andi
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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von Andi » 06 Mär 2015, 15:25

Also Marfil ist der Experte, oder?
Viele Grüße Andi!

Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein

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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von unruh(ig) » 06 Mär 2015, 15:30

Marcel64 hat geschrieben:... Es ist eben gerade Spring Drive welche die 2 Schwachstellen der mechanischen Uhr eliminiert, nämlich die Ungenauigkeit und
der grosse Verschleiss ...
Es ist eben gerade die Quarzuhr, welche fast die mechanische Uhr eliminiert(e). Nennt sich Quarzkrise. So viel zum Thema Schwachstellen.

Und mäßige Gangreserve bei Spring Drive von 72 Stunden, weil letztlich auf Federkraft basierend. Und Federn brechen bei mechanischen Uhren. Aber nicht bei Seiko ...
Mit großem Feder- oder Doppelfederhaus erreicht man auch bei rein mechanischen Uhren mehr Gangreserve als die offiziellen 38 Stunden eines Eta 2824-2 Werkes.
Und wenn Seiko mehr Gangreserve haben möchte - was tun sie dann? Ebenfalls größere Feder verwenden?
Zuletzt geändert von unruh(ig) am 06 Mär 2015, 15:37, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von unruh(ig) » 06 Mär 2015, 15:34

Andi hat geschrieben:Also Marfil ist der Experte, oder?
Ironie.
Wie man an der Realität vorbei etwas hochjubelt, dürftest Du doch aus seinen Aussagen noch in guter Erinnerung haben.
(Seiko fertigt alles selbst ... inklusive aller Maschinen ...)

Darum auch der englischsprachige Text. Schlimmer hätte selbst marfil nicht argumentieren können.


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Marcel64
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Re: GRAND SEIKO SBGA 111

Beitrag von Marcel64 » 06 Mär 2015, 15:52

Gähn gähn, Du hast anscheinend nichts davon kapiert wie Sprindrive funktioniert sonst würdest Du nicht
immer mit deinem langweiligen Vergleich mit der Quartzuhr kommen. Gerne extra für dich nochmals:
Der Unterschied zu einer Quarzuhr ist sehr vielfältig.

1. Als Energiequelle dient ein Federhaus - genauso, wie bei einem mechanischen Uhrwerk (nur daß dort die gespeicherte Energie des Federhauses in der Hemmung verpufft- und bei der SD in Strom gewandelt wird).
2. Es gibt keine chemischen Energiespeicher (Akku, Batterie....)
3. Der Antrieb der kompletten Uhr ist VOLL MECHANISCH- im Gegensatz zu einer Quarzuhr, wo entweder ein Motor die Zeiger bewegt, oder eine Flüssigkristallanzeige per Strom angesteuert wird.
4. Der Energiebedarf der Schaltung beträgt nur rund 1/100stel einer normalen Quarzuhr- wodurch die Belastung der Schaltung sich um eben diesen Faktor reduziert - also praktisch ewig hält.
5. Der IC der SpringDrive ist ein Soi-Mos-IC, wie er in der Raumfahrt- oder Flugzeugindustrie zum Einsatz kommt. Also ein Bauteil, das gegen Oxidation des Siliziums geschützt ist - und auf Grund der geringen Strommenge (25 Nanowatt) ebenfalls praktisch ewig hält.

Uebrigens ist die Zeitumstellung Sommer/Winterzeit denkbar einfach. Einfach die Schnellverstellung des Stundenzeigers bedienen ohne die Uhr anzuhalten oder dergleichen.
Und betreffend Langzeiterfahrungen kannst Du ganz beruhigt sein, meine Springdrive wird auch dann noch bestens laufen wenn du deine Rädchen in deiner mechanischen Steinzeit
Ankerhemmung viele male ersetzt hast......
Grüssli aus Zürich!
Marcel

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