IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

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cool runnings
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von cool runnings » Sa 1. Jul 2017, 18:15

Andi,

das war in keinster Weise auf Beiträge in diesem Thread bezogen!

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d.r.v.s
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von d.r.v.s » Sa 1. Jul 2017, 18:17

ocean2000 hat geschrieben:
Sa 1. Jul 2017, 18:13
d.r.v.s hat geschrieben:
Sa 1. Jul 2017, 18:06
Andi hat geschrieben:
Sa 1. Jul 2017, 18:04
Wenn dem Hersteller das alles so schwierig und teuer erscheint, dann sollte Er mal schauen wo Er sonst noch sparen kann. :wink:
kauft ja eh schon die ETA Werke ein :mrgreen: :mrgreen:
Die sind mittlerweile zu teuer geworden, mit den Sellita Werken kann der Hersteller noch besser sparen... :whistling:
da hast du recht.
bleiben wir doch bei dem Thema.

Einleitung: ETA ist drinnen weil A) zuverlässig und B) günstiger und C) ja sie überarbeiten eh fast alles

gibt es einen anderen Grund warum IWC diesen Teil der Fliegerserie nicht auf Manufakturkaliber umstellt?
Wie geschrieben, nicht negativ gemeint, würde ich nur gerne verstehen.

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mezdis
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von mezdis » Sa 1. Jul 2017, 19:08

Andi hat geschrieben:
Sa 1. Jul 2017, 18:14
Wenn jegliche Kritik als bashen zukünftig abgetan wird, ohne das ein Unternehmen sich auch mal zu den Meinungen der Kunden eine neue Sichtweise bildet, dann kann man das alles auch lassen. Foren zu, kauft was da ist, aber bitte keine Kritik mehr.
Glaubst du denn, der Amerikaner, der Italiener und der Russe aus meinem vorherigen Post üben keine Kritik aus, wenn sie die 33 nicht erhalten? Und welche Kritik soll man dann als Unternehmen am ernstesten nehmen? Vielleicht eher jener der Sammler, welche jährlich mehrere Uhren kaufen oder eher jene der Foristi, welche zwar viel wissen, aber eher selten (oder gar nie in dieser Preisregion) kaufen?
Du siehst, es gibt von vielen Seiten viel Kritik. Und die Meinungen der Kritiker gehen dabei sehr sehr weit auseinander.

d.r.v.s hat geschrieben:
Sa 1. Jul 2017, 18:17
gibt es einen anderen Grund warum IWC diesen Teil der Fliegerserie nicht auf Manufakturkaliber umstellt?
IWC hat momentan kein so kleines und dünnes Manufakturkaliber, dass hier reinpasst.
___________
Gruss mezdis

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MCG
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von MCG » Sa 1. Jul 2017, 22:35

mezdis hat geschrieben:
Sa 1. Jul 2017, 19:08
Andi hat geschrieben:
Sa 1. Jul 2017, 18:14
Wenn jegliche Kritik als bashen zukünftig abgetan wird, ohne das ein Unternehmen sich auch mal zu den Meinungen der Kunden eine neue Sichtweise bildet, dann kann man das alles auch lassen. Foren zu, kauft was da ist, aber bitte keine Kritik mehr.
Glaubst du denn, der Amerikaner, der Italiener und der Russe aus meinem vorherigen Post üben keine Kritik aus, wenn sie die 33 nicht erhalten? Und welche Kritik soll man dann als Unternehmen am ernstesten nehmen? Vielleicht eher jener der Sammler, welche jährlich mehrere Uhren kaufen oder eher jene der Foristi, welche zwar viel wissen, aber eher selten (oder gar nie in dieser Preisregion) kaufen?
Du siehst, es gibt von vielen Seiten viel Kritik. Und die Meinungen der Kritiker gehen dabei sehr sehr weit auseinander.

d.r.v.s hat geschrieben:
Sa 1. Jul 2017, 18:17
gibt es einen anderen Grund warum IWC diesen Teil der Fliegerserie nicht auf Manufakturkaliber umstellt?
IWC hat momentan kein so kleines und dünnes Manufakturkaliber, dass hier reinpasst.
Sorry, ich kann Deinen Ausführungen zwar folgen, aber - und ich bleibe dabei - es geht nur um Prozess und Kostenoptimierung. Da kannst Du das Rad noch x-Mal hin und her drehen... :whistling:
Wenn die Nr. 33 weg ist, ist sie weg, fertig! War auch schon früher so, es gibt ja noch 967 andere.
War bei meiner Omega ST auch so; konnte mich eben nicht spontan genug entscheiden und bis ich dann "abdrückte" waren "meine" Nummern schon weg. Ist halt so... :wink:
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von Don Tomaso » So 2. Jul 2017, 12:54

Seh ich genauso. Ich könnte ja noch verstehen, wenn ein Kunde sagt, die Nummer bitte nicht, das ist eine Unglückszahl. Ok, dann gibts 'ne andere, wenn die noch da ist. Aber Wunschnummern zu versprechen, muss auch bei einer limitierten Serie nicht sein. Und dann gibts eben auch keinen Streit. Ich glaube übrigens auch, dass die meisten Kunden gar keine so von ihrer Wichtigkeit besoffenen Vollhonks sind, deshalb einen Aufstand zu machen. IWC geht es ausschliesslich ums Geld-Sparen.
Wem geht das eigendlich noch so: Mir sträubt sich immer alles, wenn ich diesen unbeholfen-angeberischen "Tribute to wasweisichauchimmer"-Quatsch lese. Das macht ja nicht nur IWC, auch von J-LC gabs das an einer sonst sehr hübschen Uhr. Grausig.
Gruss

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mezdis
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von mezdis » So 2. Jul 2017, 13:20

MCG hat geschrieben:
Sa 1. Jul 2017, 22:35
Sorry, ich kann Deinen Ausführungen zwar folgen, aber - und ich bleibe dabei - es geht nur um Prozess und Kostenoptimierung.
Ich glaube, dann hast du ungefähr verstanden, was ich sagen wollte.
Eine Firma ist ja am Ende keine Wohltätigkeitsorganisation und auch keine Unternehmung, welche zum Selbstkostenpreis Waren vertreibt. Eine börsenkotierte Firma noch viel weniger. Und Tatsache ist somit, dass auf ein bestimmtes Produkt eine Marge von X,YZ % draufgeschlagen wird. Diese Marge ist bei allen Produkten ungefähr gleich hoch (nicht in der dritten Stelle nach dem Komma, aber ungefähr). Wenn man nun also sämtliche Prozesse (inklusive der Hindernisse, welche ich weiter oben beschrieb) für die Durchnummerierung von 1948 Uhren inklusive derer Verteilung in die weltweiten Märkte auf die Uhr draufschlagen würde, so würde bei gleicher Marge die Uhr am Ende sicher einiges teurer. Und wir beide können uns wohl sehr gut vorstellen, woher dann die lautesten Kritiker rufen würden :wink:

Im Übrigen gibt es auch heute noch durchnummerierte Sondereditionen. Wie zum Beispiel die kürzlich vorgestellte Aquatimer "Collectors Forum" Uhr:
https://www.iwc.com/forum/en/discussion/71247/
Hier ist der Vertriebskanal aber ein ganz anderer und deshalb der ganze Prozess viel einfacher zu kontrollieren.

So, das waren meine letzten Worte zu diesem Thema. Ursprünglich wollte ich ja einzig und allein einige Punkte aus Herstellersicht in die Diskussion einbringen. Am Ende wird halt aber doch alles wieder auf den Hersteller zurückgeworfen und dieser verurteilt, weil er die Uhren nicht gratis und durchnummeriert an die Forumsteilnehmer verteilt. :wink:

PS: Manchmal frage ich mich schon, ob die lautesten Kritiker hier drin auch in einer produzierenden Industrie arbeiten oder es jemals getan haben. :roll:
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Gruss mezdis

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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von MCG » So 2. Jul 2017, 14:49

mezdis hat geschrieben:
So 2. Jul 2017, 13:20
MCG hat geschrieben:
Sa 1. Jul 2017, 22:35
Sorry, ich kann Deinen Ausführungen zwar folgen, aber - und ich bleibe dabei - es geht nur um Prozess und Kostenoptimierung.
Ich glaube, dann hast du ungefähr verstanden, was ich sagen wollte.
Eine Firma ist ja am Ende keine Wohltätigkeitsorganisation und auch keine Unternehmung, welche zum Selbstkostenpreis Waren vertreibt. Eine börsenkotierte Firma noch viel weniger. Und Tatsache ist somit, dass auf ein bestimmtes Produkt eine Marge von X,YZ % draufgeschlagen wird. Diese Marge ist bei allen Produkten ungefähr gleich hoch (nicht in der dritten Stelle nach dem Komma, aber ungefähr). Wenn man nun also sämtliche Prozesse (inklusive der Hindernisse, welche ich weiter oben beschrieb) für die Durchnummerierung von 1948 Uhren inklusive derer Verteilung in die weltweiten Märkte auf die Uhr draufschlagen würde, so würde bei gleicher Marge die Uhr am Ende sicher einiges teurer. Und wir beide können uns wohl sehr gut vorstellen, woher dann die lautesten Kritiker rufen würden :wink:

Im Übrigen gibt es auch heute noch durchnummerierte Sondereditionen. Wie zum Beispiel die kürzlich vorgestellte Aquatimer "Collectors Forum" Uhr:
https://www.iwc.com/forum/en/discussion/71247/
Hier ist der Vertriebskanal aber ein ganz anderer und deshalb der ganze Prozess viel einfacher zu kontrollieren.

So, das waren meine letzten Worte zu diesem Thema. Ursprünglich wollte ich ja einzig und allein einige Punkte aus Herstellersicht in die Diskussion einbringen. Am Ende wird halt aber doch alles wieder auf den Hersteller zurückgeworfen und dieser verurteilt, weil er die Uhren nicht gratis und durchnummeriert an die Forumsteilnehmer verteilt. :wink:

PS: Manchmal frage ich mich schon, ob die lautesten Kritiker hier drin auch in einer produzierenden Industrie arbeiten oder es jemals getan haben. :roll:
Wenn Du nun ja selber zugibst, dass es vor allem um Kostenoptimierung geht, wieso willst Du denn das Ganze mit eher fadenscheinigen Argumenten rechtfertigen? Lass es doch einfach stehen... :thumbsup: :wink:

Wenn IWC mehr Marge braucht, ok.
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archimagirus
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von archimagirus » Mo 3. Jul 2017, 12:09

Diese ganzen 'Strategien' offenbaren doch nur wie viel 'Tiefe' und Substanz in den Produkten steckt
-IWC mit 'stories' und G'schichterl die an den Haaren herbei gezogen sind
-Panerai sponsort ein AC Team von deren Crew kein einziger ein Uhr vom Sponsor trägt
-Zenith vertreibt Ihre Zwiebeln nun direkt zum 'Aufhübscher' um die Kundenwünsche zu befriedigen

Jeder kämpft auf seine Art und Weise um die übrigen Penunzen der avisierten Kunden.
Warum sollten die PR 'Profis' und Marketing Strategen auf einen höheren Niveau spielen als Ihre Kunden? :wink:
Läuft doch.....
Tickende Grüße, Jan!

haspe1
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von haspe1 » Di 4. Jul 2017, 00:40

Hier meine paar Argumente:

Zur Uhr an sich: Eine schöne Uhr, angelehnt an die legendäre Mark XI, aber mit dem grösseren Standard-Gehäsue der Mark XVIII, die auch stärkere Anstösse hat und ein Datum, so dass sie deshalb ein wenig wie eine Mark XII wirkt. Die Ziffern entsprechen ungefähr dem Satz der Mark XI, sind aber ein wenig dicker und kantiger gestaltet, kommt mir vor. Der IWC-Schaffhausen-Schriftzug entspricht auch eher der Mark XII, bei der Mark XI steht ja nicht die Abkürzung IWC und es gibt nur eine Zeile.

Insofern ist die Uhr recht eng an die Mark XI angelehnt, aber nicht so eng, wie sie sein könnte. Ich hätte sie gerne lieber ohne Darum, wie das Original.

Die färbige Leuchtmasse erinnert an Tritium, ist aber felativ hell, wirkt also etwas vintage-mässig. Sehr schade ist es, dass IWC notgedrungen mangels einem eigenen (Handaufzug-)Werkes auf ETA zurückgreifen muss, das wunderbare Kaliber 89 war ja wesentlich für den Mythos der Mark XI und eine moderne Version dieses Kalibers (oder dieses selbst, denn es ist ohnehin fast perfekt) wäre optimal gewesen. Automatik weicht doch vom Original ab und ETA ist weniger glamourös als Kaliber 89, aber das geht eben aktuell nicht besser oder originalgetreuer.

Limitierungen an sich betrachte ich eher skeptisch und bombastische "Tribute to..."-Botschaften brauche ixh persönlich auch nicht unbedingt. Ob dann eine konkrete Nr. oben steht oder auf jeder Uhr das gleiche "one of.." ist mir persönlich fast egal, obwohl letzteres ein wenig simpel und beliebig wirkt. Da könnten man fast auch "one of a certain amount" oder so raufschreiben. Mir gibt das nicht so viel. Ich habe z.B. eine Union "Julius Bergter" mit der Aufschrift xy/100 und dann kam Union drauf, dass sie noch einmal 100 auflegen wollen, die dann yz/200 beschriftet wurden, was ein wenig ärgerlich ist, aber mich eher amüsiert, als stört.

Mich sprechen Limitierungen also ohnehin wenig an, ebenso "Tribute"-Aufschriften, ich mag am liebsten Uhren, die voll und ganz und ausschliesslich "nur" Uhr sind und dafür ist die originale Mark XI prototypisch, besser geht das nicht.

Wie es bei dieser Uhr gemacht ist, finde ich aber besser bzw. stimmiger, als beim Sondermodell "Spitfire" der Mark XV, die sehr frei an die "Mark IX" angelehnt ist, aber z.B. keine Drehlünette hat. Hier ist nämlich ein Spitfire-Jäger am Boden eingraviert, was ich relativ kindisch und überflüssig finde, ähnlich wie eingravierte Rennautos etc..

Der Stundenzeiger ist ev. ein wenig lang, denn seine Spitze streift die 10 relativ deutlich. Das war bei der Mark XI nicht so, bei der Mark XII aber schon, wenn ich nicht irre.

Fazit: Eine recht gute und stimmige Hommage an die "wahre" Mark XI, die ich noch etwas besser fände, wenn auf das Datum verzichtet worden wäre. Am meisten vermisse ich aber hier das Kaliber 89 und den Handaufzug, aber die hätte IWC aktuell beim besten Willen nicht realisieren können. Die Mark XI bleibt also bis.jetzt das unerreichbare Original!

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archimagirus
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von archimagirus » Di 4. Jul 2017, 07:37

haspe1 hat geschrieben:
Di 4. Jul 2017, 00:40
Am meisten vermisse ich aber hier das Kaliber 89 und den Handaufzug, aber die hätte IWC aktuell beim besten Willen nicht realisieren können.
Warum ? die Kaliber liegen doch noch in SH rum
Wäre A.Bonati Chef in SH hätte er die erste LE für 9k verkauft (1000 Stck) und dann nochmal 2 Varianten hinterher geschoben :tongueout:
Tickende Grüße, Jan!

haspe1
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von haspe1 » Di 4. Jul 2017, 23:42

archimagirus hat geschrieben:
Di 4. Jul 2017, 07:37
haspe1 hat geschrieben:
Di 4. Jul 2017, 00:40
Am meisten vermisse ich aber hier das Kaliber 89 und den Handaufzug, aber die hätte IWC aktuell beim besten Willen nicht realisieren können.
Warum ? die Kaliber liegen doch noch in SH rum
Wäre A.Bonati Chef in SH hätte er die erste LE für 9k verkauft (1000 Stck) und dann nochmal 2 Varianten hinterher geschoben :tongueout:
Ich weiss zwar nicht wirklich, welche Kaliber in welcher Anzahl genau in SH herumliegen, aber ich glaube kaum, dass es dort genügend ganze Kaliber 89 gibt, um so eine Edition zu bestücken und um genügend Reserven für diverse Reparaturen an anderen noch existierenden Uhren mit Kaliber 89 und zusätzlich diesen abdecken zu können. Ich habe vor kurzem mal einen Reparaturbericht eines Uhrmachers aus Wien gelesen, der von einem Kaliber 89 etwas nachgebaut hat, weil er das Ersatzteil dafür nicht mehr bekommen konnte. So einfach scheint das also nicht zu sein.

Hannes

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archimagirus
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von archimagirus » Mi 5. Jul 2017, 08:19

Ich weiss nur was ich von Mitarbeitern 2007 persönlich gehört habe.
Demnach gibt es eben vom besagten Kaliber noch sehr viele inklusive die Werkzeuge welche es vom Kaliber 85(xx) angeblich nicht mehr gab.

IWC verfolgt eben eine knallharte Strategie bei der historische Sentimentalitäten überhaupt keinen Platz finden .
Tickende Grüße, Jan!

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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von tourbillon69 » Mi 5. Jul 2017, 19:14

Demnach gibt es eben vom besagten Kaliber noch sehr viele inklusive die Werkzeuge
Bis 1996 gab's die definitiv nicht, das kann ich bestätigen. Dass die danach gefertigt oder zufällig in einem dunklen Keller in Rheinnähe gefunden wurden halte ich für unwahrscheinlich.
Es gab damals noch einige Werkeserien, so z.B. ein mit dem 89 verwandtes Kaliber. Aber nichts in ausreichender, genannter Stückzahl.
Teile des 89 (das Assortiment) fanden sich aktuell produziert zum besagten Zeitpunkt noch in den Kaliber 5000.
Ich denke nicht, dass IWC a. interessiert und b. in der Lage ist ein Cal. 89 heute (in Eigenregie) neu aufzulegen zumal das Ding dann ohnehin nicht unter 10K zu haben wäre.
Damit meine ich inhouse mit eigenen Maschinen und Mitarbeitern. Ich meine damit nicht die Pläne einem Dienstleister zu übergeben und das Werk dort bauen zu lassen.
Technisch wäre zu dem Preis ein Manufaktur- (inhouse) -Werk durchaus möglich. Das machen kleinere Marken ja vor.
Das wäre durchaus in einer Linie mit Produkten in der Ära Blümlein, passt aber gar nicht in die gelebte Ertragsmaximierung der Ära Kern.
beste Grüße
Richard

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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von Don Tomaso » Mi 5. Jul 2017, 21:17

archimagirus hat geschrieben:
Mi 5. Jul 2017, 08:19
Ich weiss nur was ich von Mitarbeitern 2007 persönlich gehört habe.
Demnach gibt es eben vom besagten Kaliber noch sehr viele inklusive die Werkzeuge welche es vom Kaliber 85(xx) angeblich nicht mehr gab... .
Nun, da hat der Pförtner halt was missverstanden. Kann ja mal vorkommen. :wink:
Gruss

Thomas

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archimagirus
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Re: IWC Pilot's Watch Mark XVIII Edition "Tribute to Mark XI."

Beitrag von archimagirus » Mi 5. Jul 2017, 22:11

tourbillon69 hat geschrieben:
Mi 5. Jul 2017, 19:14
Demnach gibt es eben vom besagten Kaliber noch sehr viele inklusive die Werkzeuge
Bis 1996 gab's die definitiv nicht, das kann ich bestätigen. Dass die danach gefertigt oder zufällig in einem dunklen Keller in Rheinnähe gefunden wurden halte ich für unwahrscheinlich.
Es gab damals noch einige Werkeserien, so z.B. ein mit dem 89 verwandtes Kaliber. Aber nichts in ausreichender, genannter Stückzahl.
Teile des 89 (das Assortiment) fanden sich aktuell produziert zum besagten Zeitpunkt noch in den Kaliber 5000.
Ich denke nicht, dass IWC a. interessiert und b. in der Lage ist ein Cal. 89 heute (in Eigenregie) neu aufzulegen zumal das Ding dann ohnehin nicht unter 10K zu haben wäre.
Damit meine ich inhouse mit eigenen Maschinen und Mitarbeitern. Ich meine damit nicht die Pläne einem Dienstleister zu übergeben und das Werk dort bauen zu lassen.
Technisch wäre zu dem Preis ein Manufaktur- (inhouse) -Werk durchaus möglich. Das machen kleinere Marken ja vor.
Das wäre durchaus in einer Linie mit Produkten in der Ära Blümlein, passt aber gar nicht in die gelebte Ertragsmaximierung der Ära Kern.
beste Grüße
Richard
Das ist interessant, da wie gesagt im Jahr 2007 bei einem Collector's Meeting diskutiert wurde über zukünftige Editionen einer Collector's watch in diesem Zusammenhang wurde eine weitere Verwendung des Brückenkalibers (der Jubi Portugieser) kategorisch verworfen, aber die Idee mit dem Kaliber 89 kam seitens IWC.
Da dieses Kaliber aber schon damals in den immer größeren Uhren irgendwie verloren aussähe kam dann eben die Idee einer Re -Edition Mark XI als CFW. Das klang damals so als wären diese Kaliber quasi sofort für solche Projekte 'verfügbar'.
Tickende Grüße, Jan!

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