PP Calatrava in Stahl - 6007A

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Thomas H. Ernst
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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von Thomas H. Ernst » 20 Jun 2020, 13:44

10buddhist hat geschrieben:
19 Jun 2020, 10:49
Oder haltet ihr das Preis-Leistungs-Verhältnis bei IWC, Omega, JLC & Co. für so viel besser?
Definitiv. Der Preis der hier diskutierten Uhr ist angesichts des Gegenwertes geradezu grotesk.

Das Zifferblatt ist zwar hübsch dreidimensional und verfügt über Appliken sowie einen zirkularen und einen radialen Schliff, letztlich ist es aber auch nur geprägt und sowas in der Art findet man auch in Uhren die einen Bruchteil kosten.

Das Gehäuse ist so langweilig wie simpel aufgebaut und völlig auf vollautomatisierte Produktion ausgerichtet. Da hat so mancher Microbrand viel aufwändigere Schalen im Angebot. 3 bar Druckfestigkeit ist ein Witz bei einer Automatikuhr mit Schraubboden, da ist ja alles ausser Händewaschen aus der Garantie raus.

Das Uhrwerk, hmm ja, es sieht sehr schön aus, ist heutzutage aber konstruktiv nichts Besonderes mehr und es wird auch mit einem sehr hohen Grad an Automatisierung hergestellt. Leider hinken die Gangwerte den Erwartungen weit hinterher, das können andere deutlich besser.

Was wäre denn nun ein Argument, eine derart hohe Summe auszugehen und nicht einmal die Gewissheit zu haben, einen gewissen "Gegenwert" in Form von Edelmetall zu erwerben? Die hohe Qualität? Glaube kaum, vom SAV hört man nicht oft Gutes. Von der sorgfältigen Fertigung? Seit Beulen-Andi und ein paar Anderen mag ich da auch nicht mehr dran glauben. Das Prestige? Ja klar, jeder der den Namen kennt, zieht die Augenbrauen hoch obwohl er noch nie in Genf vor Ort war oder sich mit Uhrmachern unterhalten hat.

Aber hey, solange es läuft ist es doch gut, da werden wenigsten Arbeitsplätze geschaffen und Steuern bezahlt. Ok, viele kommen aus Frankreich rüber, aber irgendwas ist halt immer. :whistling:
Grüsse Thomas
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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von 10buddhist » 20 Jun 2020, 13:54

ThomasM hat geschrieben:
20 Jun 2020, 11:39
Peter1070 hat geschrieben:
19 Jun 2020, 07:31
(...)
Wirkt auf mich wie ein Micobrand-Produkt. In Bayern-Edition.
Okay, dann wäre sie hier in München, mit viel Wotgeklingel bei Prosecco und ordentlich Damit-sind-Sie-Wer-Gefühl verkaufbar. :mrgreen:
Habt Spaß
Peter
Sorry, Bayern ist Raute, das hier ist Tischdecke :mrgreen:
DAS hier ist Tischdecke! :mrgreen:

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Gruß Jürgen

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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von 10buddhist » 20 Jun 2020, 14:04

Thomas H. Ernst hat geschrieben:
20 Jun 2020, 13:44
10buddhist hat geschrieben:
19 Jun 2020, 10:49
Oder haltet ihr das Preis-Leistungs-Verhältnis bei IWC, Omega, JLC & Co. für so viel besser?
Definitiv. Der Preis der hier diskutierten Uhr ist angesichts des Gegenwertes geradezu grotesk.
Hallo Thomas,

ich stimme dir in naehzu allen Punkten zu, aber bei mechanischen Uhren dieser Kategorie geht es doch fast nie um den materiellen Gegenwert.

Der Journalist Michael Brückner spricht von „emotionaler Rendite“, die man beim Kauf (quasi unsichtbar :wink:) miterwirbt. Das ist zwar ein Paradoxon, beschreibt meines Erachtens aber sehr genau, weshalb es solche Uhren gibt und sie selbstverständlich gekauft werden.

Anno 2003 habe ich für eine IWC Portofino mit ETA 2892-2 rund 3,5 K bezahlt. Dass es ein ETA-Werk ist und kein Manufakturwerk, hat IWC auf Rückfrage kleinlaut eingeräumt. Bereits 2007 lief sie der Zeit hinterher (Nachgang ohne Ende) und ließ sich nicht mehr aus dem Stillstand aufziehen. Wie sieht es denn da aus mit dem materiellen Gegenwert?
Gruß Jürgen

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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von unnnamed » 20 Jun 2020, 14:18

10buddhist hat geschrieben:
20 Jun 2020, 14:04

Hallo Thomas,

ich stimme dir in naehzu allen Punkten zu, aber bei mechanischen Uhren dieser Kategorie geht es doch fast nie um den materiellen Gegenwert.
Wie bei Autos, Kunst, usw. - in der Masse der Fälle bestimmt die Nachfrage und die Zahlungsbereitschaft des Kunden den Preis.
Das Materielle und Handwerkliche steht da praktisch komplett aussen vor. Es gibt sie, die Uhren, welche aufgrund der geleisteten
Arbeit sehr teuer sind. Rolex, Omega, IWC, Patek, nimm was du willst, diese sind nicht aufgrund der Materialien oder der vielen
Arbeitsstunden so teuer.
Der Journalist Michael Brückner spricht von „emotionalen Rendite“, die man beim Kauf (quasi unsichtbar :wink:) miterwirbt. Das ist zwar ein Paradoxon, beschreibt meines Erachtens aber sehr genau, weshalb es solche Uhren gibt und sie selbstverständlich gekauft werden.
Das ist heute bei gaaaaaanz vielen Leuten die ausschlaggebende Prämisse. Die Uhren sollen nicht an Wert verlieren
sondern in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Gewinn bringen. Das sieht man bei bestimmten Rolex Modellen. Für
"A" beim Händler kaufen und je nach dem was es ist für 1,x bis 2 "A" wieder verschachern. Funktioniert eben so lange
es Leute gibt, die nichts besseres mit dem Geld zu tun wissen und nicht warten können.
Anno 2003 habe ich für eine IWC Portofino mit ETA 2892-2 rund 3,5 K bezahlt. Dass es ein ETA-Werk ist und kein Manufakturwerk, hat IWC auf Rückfrage kleinlaut eingeräumt. Bereits 2007 lief sie der Zeit hinterher (Nachgang ohne Ende) und ließ sich nicht mehr aus dem Stillstand aufziehen. Wie sieht es denn da aus mit dem materiellen Gegenwert?
Der Nachgang hat nichts mit ETA oder Manufaktur zu tun. Das kann dir bei jeder mechanischen Uhr und in jeder
Preisklasse passieren. Einflüsse gibt es mannigfaltig.
Gruß Bernd

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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von 10buddhist » 20 Jun 2020, 14:38

unnnamed hat geschrieben:
20 Jun 2020, 14:18

Der Nachgang hat nichts mit ETA oder Manufaktur zu tun. Das kann dir bei jeder mechanischen Uhr und in jeder
Preisklasse passieren. Einflüsse gibt es mannigfaltig.
Musstest du jetzt unbedingt mein schlechtes Argument entlarven, lieber Bernd! :angry:
Gruß Jürgen

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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von unnnamed » 20 Jun 2020, 14:40

Stets zu Diensten :mrgreen:
Gruß Bernd

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Thomas H. Ernst
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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von Thomas H. Ernst » 20 Jun 2020, 16:26

10buddhist hat geschrieben:
20 Jun 2020, 14:04
Der Journalist Michael Brückner spricht von „emotionaler Rendite“, die man beim Kauf (quasi unsichtbar :wink:) miterwirbt.
Dass der materielle Gegenwert nicht von Interesse ist, ist klar. Obwohl, wenn man den Aufpreis einer Tudor BB S/G zum Stahlmodell betrachtet, kommt man fast auf den Wert des verbauten Goldes. Es gibt also auch Uhren mit gutem P/L in Bezug auf Material und Funktion.

Aber diese Uhr hier berührt mich aufgrund ihrer doch eher schlichten Machart emotional überhaupt nicht, da gäbe es bei PP andere Modelle die dann auch noch günstiger wären.
Grüsse Thomas
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3fe
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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von 3fe » 20 Jun 2020, 21:19

Ja, z.B. eine Calatrava! :whistling:
Beste Grüsse
Jörg


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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von cool runnings » 20 Jun 2020, 22:11

3fe hat geschrieben:
20 Jun 2020, 21:19
Ja, z.B. eine richtige Calatrava! :whistling:
Hab‘s mal ergänzt. :wink:

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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von 10buddhist » 21 Jun 2020, 15:45

cool runnings hat geschrieben:
18 Jun 2020, 22:52
Calatrava? :shock:

Für mich die einzig wahre Calatrava:

Bild

Bild von juwelier-rieger.de
Hallo Dean,

auch die 5196P ist sicher noch eine „wahre“ Calatrava, ...

https://www.patek.com/de/kollektion/calatrava/5196P-001

https://www.acollectedman.com/products/ ... 1601236051

denn ihr Zifferblatt hat ebenfalls ein historisches Vorbild, nämlich das der Referenz 565 aus dem Jahre 1937, ...

https://www.hodinkee.com/articles/patek ... l-phillips

... die mit 35 mm Gehäusedurchmesser etwas größer war als das nur 31 mm messende der Ur-Calatrava, Referenz 96, aus dem Jahre 1932, in der bis zur Verwendung eines hauseigenen Kalibers im Jahre 1934 übrigens ein Handaufzugswerk von LeCoultre tickte:

https://monochrome-watches.com/history- ... erence-96/

Lanciert als schlichtes Mainstream-Modell in einer Zeit, in der Herrenarmbanduhren noch keineswegs selbstverständlich waren, sollte sie durch Genauigkeit und Zuverlässigkeit überzeugen und dadurch Präzision und Prestige miteinander verbinden (sinngemäß zit. n. dem zuvor verlinkten Text; Übersetzung: Google).

Als typisches Merkmal einer Calatrava gilt ein „minimalistisches, modernes Zifferblattdesign“: „Wie das Gehäuse selbst veranschaulicht das Zifferblatt beispielhaft die Bauhaus-Philosophie des ‚form follows function‘ und vermeidet die aufwändigeren Entwürfe der Art-Deco-Ära, die ihr vorausgingen. Der Fokus lag darauf, die Zeit und nur die Zeit so klar und attraktiv wie möglich anzuzeigen. In der Originalversion wurden die Stunden auf der Außenseite des Zifferblatts durch aufgebrachte Trapezmarkierungen in Gold markiert, während die kleinen Sekunden um sechs Uhr auf einem Unterzifferblatt angezeigt wurden. Zwei spitze und facettierte Dauphine-Zeiger in Gold waren für die Anzeige der Stunden und Minuten verantwortlich.“ (ebd.)

Dazu passend: „Das Bauhaus interpretierte (...) den Gestaltungsgrundsatz ‚form follows function‘ als ‚Verzicht auf jegliches Ornament‘.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Form_follows_function)

Ist die Calatrava demnach eine Art Anti-Reverso?

Zumindest muss man einräumen, dass sich verspieltere Zifferblätter wie das der 5196P und ihres historischen Vorbilds bereits von der o.g. Bauhaus-Philosophie und somit von der Ur-Calatrava entfernt haben. Und da die Form einer Calatrava nicht eindeutig umrissen ist, versammeln sich unter dieser Modellbezeichnung bis heute diverse „Ableger“ wie beispielsweise die Referenzen 6000, 6006 und nun eben auch die 6007.
Gruß Jürgen

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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von gatewnrw » 21 Jun 2020, 17:07

Gegenwert für kleineres Geld, Seltenheit garantiert: Neptune in Stahl, je nach Ausführung 1/2 bis 3/4 vom Nennpreis, vor einigen Jahren ohne Hype noch nachgeworfen.

LG Peter

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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von 10buddhist » 21 Jun 2020, 19:09

Zugegeben, Peter, es ist eine Patek, aber in meinen Augen eine der hässlichsten. :roll:

Dann schon lieber eine Referenz 96: auf C24 in Gelbgold derzeit ab unverhandelten 8 K bei einem deutschen Händler und ab knapp 7 von einem Schweizer Privatanbieter.

Männer mit 31 mm zeigen echte Größe! :mrgreen:
Gruß Jürgen

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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von 10buddhist » 21 Jun 2020, 19:10

Hier ein gelungener Beitrag mit schönen Fotos und Hintergrundinformationen zur neuen Cala:

https://swisswatches-magazine.de/blog/p ... 00-stueck/
Gruß Jürgen

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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von cool runnings » 21 Jun 2020, 22:21

10buddhist hat geschrieben:
21 Jun 2020, 15:45
cool runnings hat geschrieben:
18 Jun 2020, 22:52
Calatrava? :shock:

Für mich die einzig wahre Calatrava:

Bild

Bild von juwelier-rieger.de
Hallo Dean,

auch die 5196P ist sicher noch eine „wahre“ Calatrava, ...

https://www.patek.com/de/kollektion/calatrava/5196P-001

https://www.acollectedman.com/products/ ... 1601236051

.........
Hallo Jürgen,

danke für interessanten Infos und Links. Es mag für den Patek-Kenner bestimmt mehrere „wahre“ Calatrava geben. Deshalb hatte ich meine Aussage bewusst auf mich beschränkt.

Die von Dir gezeigte 5196P ist auch ganz schön und gefällt mir auch besser als die neue Version. Aber mir gefällt die 5196G immer noch am besten. Dieses Design hat mit damals auch an der IWC Ingenieur Ref. 666 so fasziniert, dass ich die unbedingt haben musste.

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Re: PP Calatrava in Stahl - 6007A

Beitrag von 10buddhist » 21 Jun 2020, 23:13

cool runnings hat geschrieben:
21 Jun 2020, 22:21
Hallo Jürgen,

danke für interessanten Infos und Links. Es mag für den Patek-Kenner bestimmt mehrere „wahre“ Calatrava geben. Deshalb hatte ich meine Aussage bewusst auf mich beschränkt.

Die von Dir gezeigte 5196P ist auch ganz schön und gefällt mir auch besser als die neue Version. Aber mir gefällt die 5196G immer noch am besten. Dieses Design hat mit damals auch an der IWC Ingenieur Ref. 666 so fasziniert, dass ich die unbedingt haben musste.
Hallo Dean,

sehr gerne! Ich bin halt ein großer Calatrava-Fan! :D

Wenn ich oben schrieb, dass der Preis für die 6007A jenseits von Gut und Böse sei, so gilt dies umso mehr für die 5196P, da sich Patek den Platin-Aufpreis mehr als vergolden lässt – was angesichts des aktuellen Markpreises für Platin im Vergleich zu Feingold absurd ist (für Letzteres zahlt man derzeit beim Kauf rund 58% mehr und erhält beim Verkauf mehr als das Doppelte) und einmal mehr zeigt, dass es bei Uhren dieser Kategorie eben nicht um den Materialwert geht.

Nebenbei: Eine geschmackvolle Idee ist meiner Meinung nach der seit etwa Ende der 1990er-Jahre dezent platzierte Diamant unterhalb der 6 bei allen PPs im Platin-Gehäuse.

An der Preisentwicklung der 5196 innerhalb der letzten 16 Jahre lässt sich nachvollziehen, dass man mit einer Calatrava vermutlich mittelfristig kein Geld verbrennt: Die 5196G und R (Weiß- und Rotgold) haben bei ihrer Markteinführung vor rund 20 Jahren EUR 10.500,– gekostet (deutscher Listenpreis 2004), die J (Gelbgold) sogar „nur“ EUR 9.600,–. Der aktuelle LP für die G und R beträgt EUR 20.410,–, das zu Unrecht verschmähte J-Modell kostet immerhin noch EUR 18.770,–, und für die Platin-Variante (Jetzt bitte zuerst hinsetzen und tief durchatmen!) werden inzwischen EUR 34.180,– berechnet – 2004 kostete sie noch EUR 17.100,–.

Deshalb denke ich, wenn man an der 6007A Gefallen findet, ist ein Kauf ideel und materiell eine „Win-win-situation“. :thumbsup:

Übrigens: Wie bei deiner wunderschönen Inge gibt es auch ältere Calatrava-Modelle am Zweitmarkt, deren Preise nicht durch die Decke gegangen sind.
Gruß Jürgen

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