Neue Damasko mit Manufakturwerk

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Hertie
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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von Hertie » 12 Dez 2020, 10:18

Also die letztgezeigte Damsako gefällt mir wirklich gut. Besonders durch die Stoppminute aus dem Zentrum, was ich für das Beste vom Besten halte. Blitzschnell ablesbar und somit Praxistauglich.

Wenn man einige IWC´s und Omegas im Vergleich heranzieht, welche mit dem ach so tollen Manufakturwerk den Chrono in einen kleinen Totalisator gepfercht haben, dann ist das für mich nur mehr Spielerei.
Da geht es nur mehr darum, dass die Uhr schick aussieht und nicht mehr um Praxistauglichkeit. Deshalb lasse ich mittlerweile -aus unglücklicher Erfahrung- die Hände von solchen Uhren.

Besonders wenn einem die (oft schlecht tauschbare) Lebensabschnittspartnerin auslacht, wenn man sechs Sekunden braucht, um die gestoppte Zeit wenigstens annähernd ablesen zu können. :mrgreen:
Member Nr.1 - ich wartete im virtuellen Schlafsack vor der Türe , bis das tolle Forum endlich aufsperrte.

Richard Habring
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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von Richard Habring » 12 Dez 2020, 11:04

@Jürgen
https://nzzas.nzz.ch/wirtschaft/richemo ... duced=true

Damasko hat aber was Richemont nicht hat, ein gültiges Patent. D.h. die beiden Parteien müssen sich mangels Patentprüfung irgendwie einigen....
"Ich würd' es wieder tun!" Udo Jürgens

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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von 10buddhist » 12 Dez 2020, 11:34

Richard Habring hat geschrieben:
12 Dez 2020, 11:04
@Jürgen
https://nzzas.nzz.ch/wirtschaft/richemo ... duced=true

Damasko hat aber was Richemont nicht hat, ein gültiges Patent. D.h. die beiden Parteien müssen sich mangels Patentprüfung irgendwie einigen....
Danke! :thumbsup:
Gruß Jürgen

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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von 10buddhist » 12 Dez 2020, 12:00

Richard Habring hat geschrieben:
10 Dez 2020, 07:06
(...)
Da wären noch einige Fragen offen, finde ich. (...)
Finde ich auch ...

#1:
Richard Habring hat geschrieben:
10 Dez 2020, 07:06
(...)
Für die zunehmende Tiefe der Kultur in diesem Thread wären ja wohl Sie verantwortlich, Herr Ernst.
(...)
Richard Habring hat geschrieben:
11 Dez 2020, 19:42
Sorry, lieber Thomas, bitte entschuldige! :-)
Es war zu verlockend dieser Story einen gänzlich anderen Spin zu geben.
(...)
#2:
Richard Habring hat geschrieben:
11 Dez 2020, 19:42
(...)
Ich weiß nichts über Damasko, was die machen, wie Sie's machen und warum deren Manufakturwerke immer auch ein wenig nach ETA aussehen.
(...)
u2112 hat geschrieben:
11 Dez 2020, 23:27
(...)
Bild

Das ist zwar in der Basis ETA und kein "Manufaktur"-Werk,
(...)
Gruß Jürgen

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Thomas H. Ernst
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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von Thomas H. Ernst » 12 Dez 2020, 12:11

Hertie hat geschrieben:
12 Dez 2020, 10:18
Wenn man einige IWC´s und Omegas im Vergleich heranzieht, welche mit dem ach so tollen Manufakturwerk den Chrono in einen kleinen Totalisator gepfercht haben, dann ist das für mich nur mehr Spielerei.
Nun ja, das war halt früher meist so und mir gefällt es heute immer noch ganz gut. Dafür haben die modernen Chronographen kontinuierlich laufende Minutenzähler was m.E. das Ablesen erleichtert.

Die Stoppminute aus der Mitte ist ja nichts Neues, das hat Lemania Anfang der 70er schon gemacht und von der Jaquet SA gab es, neben dem Verlegen des Minutenzählers auf 3 Uhr, auch eine Verlegung auf ein zentrales Zeigerrohr. Ist also technisch keine grosse Sache. Die Crux wird vermutlich eher sein, wie man dafür sorgt das der Zeiger auch nach Jahren noch seinen Index trifft.
Grüsse Thomas
Euer Board-Admin

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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von Richard Habring » 12 Dez 2020, 12:17

Thomas H. Ernst hat geschrieben:
12 Dez 2020, 12:11
Hertie hat geschrieben:
12 Dez 2020, 10:18
Wenn man einige IWC´s und Omegas im Vergleich heranzieht, welche mit dem ach so tollen Manufakturwerk den Chrono in einen kleinen Totalisator gepfercht haben, dann ist das für mich nur mehr Spielerei.
Nun ja, das war halt früher meist so und mir gefällt es heute immer noch ganz gut. Dafür haben die modernen Chronographen kontinuierlich laufende Minutenzähler was m.E. das Ablesen erleichtert.

Die Stoppminute aus der Mitte ist ja nichts Neues, das hat Lemania Anfang der 70er schon gemacht und von der Jaquet SA gab es, neben dem Verlegen des Minutenzählers auf 3 Uhr, auch eine Verlegung auf ein zentrales Zeigerrohr. Ist also technisch keine grosse Sache. Die Crux wird vermutlich eher sein, wie man dafür sorgt das der Zeiger auch nach Jahren noch seinen Index trifft.
Die Crux ist, dass es einfach schwer zu verkaufen ist....

@Jürgen Welche Frage ist für Dich bei #1 noch offen?
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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von Damasko » 12 Dez 2020, 12:40

.....Ist also technisch keine grosse Sache...

Das sehe ich nicht so- es gibt schon ein paar Sachen zu beachten, vor allem den Kraftverlust.
Bei einem vernünftigen Umbau fällt die Amplitude nur unwesentlich ab, im Bereich von 5-8 Grad, beim Schaltvorgang,
und die volle Gangreserve bleibt erhalten...

Christoph Damasko
Zuletzt geändert von Damasko am 12 Dez 2020, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von 10buddhist » 12 Dez 2020, 13:53

Richard Habring hat geschrieben:
10 Dez 2020, 07:06
(...)
Für die zunehmende Tiefe der Kultur in diesem Thread wären ja wohl Sie verantwortlich, Herr Ernst.
(...)
Richard Habring hat geschrieben:
11 Dez 2020, 19:42
Sorry, lieber Thomas, bitte entschuldige! :-)
Es war zu verlockend dieser Story einen gänzlich anderen Spin zu geben.
(...)
Richard Habring hat geschrieben:
11 Dez 2020, 19:42
(...)
Ich hab in diese Geschichte jetzt einfach mal eingepackt was mich so interessiert und schwupps wird daraus schon Verschwörungstheorie.
(...)
Richard Habring hat geschrieben:
12 Dez 2020, 12:17
@Jürgen Welche Frage ist für Dich bei #1 noch offen?
Nach meinem Eindruck machst du genau das, was du beklagst. Einem bereits aufgeheizten Thread „einen gänzlich anderen Spin zu geben“ und „in diese Geschichte jetzt einfach mal“ einzupacken, was dich „so interessiert“, mag subjektiv verständlich sein, gießt aber auf Kosten einer sachlichen Auseinandersetzung Öl ins Feuer. Solche „Schreibkultur“ kenne ich aus der Regenbogenpresse.

Auch das hier verstehe ich nicht:
Richard Habring hat geschrieben:
11 Dez 2020, 19:42
(...) Ich versteh mittlerweile aber auch immer besser warum viele Kollegen (kleine nicht-industrielle Hersteller) so Vorbehalte gegen "Forumsleute" haben.

(...) weil ich (...) keine Lust habe (...) gefühlt immer gleiche Mythen, Vorurteile, Vergleiche etc. zu lesen, vor allem wenn es um kleine Marken geht. (...)
Bei welchen kleinen Marken und in welchen Threads dieses Forums soll das denn passiert sein?
Gruß Jürgen

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archimagirus
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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von archimagirus » 12 Dez 2020, 14:46

Richard Habring hat geschrieben:
12 Dez 2020, 12:17

Die Crux ist, dass es einfach schwer zu verkaufen ist....

:rofl: ...trocken aber sehr gut
Warum kaufen heute überhaupt die Kunden mechanische Chronographen?
?......richtig damit man mit ü 100 Kg noch als 'sportlicher Typ' durchgeht (gilt für Jungs mit dem Gewicht über 1,90 sowieso ehh klor :wink: )

Es gibt heute keinen Zweck/Bedarf/Nutzen für so etwas
Da ist halt 'mehr drauf' Knöpfe und Zeiger erinnern den Testosteron gesteuerten Mitt (Ab) -vierziger noch an analoge Armaturenbretter das war's dann auch
Ich glaube sogar dass 90 % der Daytona Besitzer noch nie die Chrono Drücker aufgeschraubt haben

Als ich noch aktiv in der Gastronomie am Herd stand war für mich die Stoppminute aus der Mitte DAS Gerät überhaupt
-sehr schnell erfassbar
+übersichtlich

Ich hatte auch mal die Schnappsidee eine Uhr für Köche zu designen die der Damasko von Christian schon sehr sehr nahe kam
Habe die Uhr dan der Fa Sinn vorgeschlagen ind Titan / Amagnetisch/ die haben mich nur angeschaut als ob ich irgendwo entlaufen wäre....
Jahre später haben sie dann einen EZM Chrono für den Grenzschutz heraus gebracht (oder war es GSG9) die im Grunde genommen nix anderes war als ein Chrono mit 60 Minuten Zeiger aus der Mitte
....Uhren für Kampfsäue haben dann wohl doch mehr Verkaufsargumente bei der 'Zivil Bevölkerung' :whistling:
Tickende Grüße, Jan!

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u2112
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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von u2112 » 12 Dez 2020, 14:55

khs3770 hat geschrieben:
12 Dez 2020, 08:57
u2112 hat geschrieben:
11 Dez 2020, 23:27
Mit den Gangwerten hatte ich übrigens nie Problem, die sind auch heute noch völlig in Ordnung. Und im Bereich Gehäuse/Band ist das tatsächlich sauberer Maschinenbau, da gibt es nichts zu meckern.
Aus Interesse meinerseits, wie machst Du das mit den Gangwerten so ohne kleine Sekunde? Über Zeitwage oder den Chronographen mitlaufen lassen? :oops:
Die zentrale Stoppminute fnde ich interessant, auch daß es den mit Drückern auf der linken Seite gibt. Leider ja nur im 42mm-Gehäuse. Ich warte ja noch irgendwie darauf, daß das vielleicht in 40mm kommt. Sinn hat da ja leider auch nichts mehr in klein. Dann bliebe nur noch der Vintagebereich, wenn man kein Modul will und ja ich weiß, bei Herrn Habring gäbe es da schon noch was in der Art... :wink:
... genau, einfach die Stopp-Sekunde mitlaufen lassen als Ersatz für die permanente Sekunde - das fällt bei der Uhr praktisch nicht auf.

Die DC86 habe ich auch im Blick, wobei da drei Sub-Dials fast schon verschwenderisch sind, aber die 24h-Anzeige hat ja auch eine gewisse Tradition. Ich finde auch die neuen Textilbänder deutlich besser als die alte Version mit der Erweiterung am Bandanstoß- Leider gibt es das nicht für die gift-grüne Version - so ein Band würde ich sofort kaufen (noch ein Feedback aus Kundensicht :wink: ).

Als Besitzer einer Baumatic Chronometer habe ich die Diskussion zur Silizium-Spirale interessiert verfolgt. Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es ja offenbar nur zwei Ansätze - monokristallines Silizium, dessen Einsatz in Unruhspiralen sich CESM gesichert hat, und polykristallines Silizium, wo Damasko das Patent hält. Das ist schon eine ganz spannende Konstellation, in der Richemont ziemlich dumm da stand.

Was mich gewundert hat: Warum haben die sich nicht um eine Lizensierung bemüht? Dass sie da bei Rolex & Co ablitzen, ist klar. Aber bei Damasko hätte ein Versuch sicher Sinn gemacht (keine Ahnung, ob es den gab). Denn als kleiner Laden muss man auch schauen, aus all den Ideen und Produkten auch ausreichend Traktion am Markt zu generieren. Wenn ich es richtig erinnere, laufen die CESM-Patente in absehbarer Zeit (2022-2024) aus, dann werden die Karten neu gemischt.

Gruß,
Christian

Richard Habring
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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von Richard Habring » 12 Dez 2020, 15:11

@Jürgen

Sieh's als einmalige satirische Einlage.
Ich habe einfach meiner Empörung über die Herkunft/den Erwerb der Daten etwas Nachdruck verliehen.
Was daran "trumpish" sein soll mit Nachdruck Beweise/Belege einzufordern (ich dachte der ignoriert sowas?) ist mir auch nicht klar, aber ich sehe das in einer leidenschaftlich geführten Diskussion locker. Ich fordere auch keine Entschuldigung oder irgendeine besondere Nachsicht ein. Ich bin nicht hier um Uhren zu verkaufen sondern um mich zu informieren.

Mir sagen Kollegen, dass sie sich aus Foren (es gibt ja mehrere) gänzlich raushalten, weil sie keine Lust auf solche Diskussionen haben oder darauf angepisst zu werden um dann noch souverän zu sein. Und einmalige, statische Gangwerte einzelner Uhren/Werke zweifelhafter Herkunft hier zu posten und mit solchen großer Hersteller zu vergleichen, empfinden die halt als anpissen. Sind ja auch nur Menschen und keine Maschinen oder Firmen. Was soll Herr Damasko durch Nachreichen besserer Werte beweisen? Dass seine Uhrmacher auch Reglieren können wie die in Biel? Und das meine ich mit den Vorurteilen.
Die letzte Diskussion in ähnlicher Richtung gab's bei der Czapek Sportuhr deren "skelettierte Brücken ja für eine Sportuhr nix sein können".
Und hier lesen wir dann auch wieder, dass ein zentraler 60-Minutenzähler in einem 7750 "keine große Sache" wäre.
Ja, deswegen hat's den bei Valjoux oder ETA selbst ja auch gegeben.....weil er so einfach ist.....

@Damasko: Läuft Euer Minutenzähler kontinuierlich oder springt der?
Zuletzt geändert von Richard Habring am 12 Dez 2020, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von Damasko » 12 Dez 2020, 15:18

....@Damasko: Läuft Euer Minutenzähler kontinuierlich oder springt der?

..er springt...

Beste Grüße

Christoph Damasko

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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von Richard Habring » 12 Dez 2020, 15:34

Damasko hat geschrieben:
12 Dez 2020, 15:18
....@Damasko: Läuft Euer Minutenzähler kontinuierlich oder springt der?

..er springt...

Beste Grüße

Christoph Damasko
:thumbsup:
Dann ist ein kaum messbarer Amplitudenverlust dabei in der Tat eine große Sache!
Danke!
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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von Paulchen » 12 Dez 2020, 15:36

u2112 hat geschrieben:
12 Dez 2020, 14:55
Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es ja offenbar nur zwei Ansätze - monokristallines Silizium, dessen Einsatz in Unruhspiralen sich CESM gesichert hat, und polykristallines Silizium, wo Damasko das Patent hält.

Gruß,
Christian
Hier
https://www.watchtime.net/uhren-wissen/spiralfedern/
mal eine kleine Zusammenfassung. Es bleibt sicherlich spannend, was da noch kommt.
Richard Habring hat geschrieben:
12 Dez 2020, 15:11
Und hier lesen wir dann auch wieder, dass ein zentraler 60-Minutenzähler in einem 7750 "keine große Sache" wäre.
Ja, deswegen hat's den bei Valjoux oder ETA selbst ja auch gegeben.....weil er so einfach ist.....
Zumindest auf Basis des 7750
Sinn SZ01
https://watchbase.com/sinn/caliber/sz01

@Jan
Grenzschutz = Grenzschutzgruppe 9 ;-)

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Re: Neue Damasko mit Manufakturwerk

Beitrag von Hertie » 12 Dez 2020, 16:05

Thomas H. Ernst hat geschrieben:
12 Dez 2020, 12:11
Hertie hat geschrieben:
12 Dez 2020, 10:18
Wenn man einige IWC´s und Omegas im Vergleich heranzieht, welche mit dem ach so tollen Manufakturwerk den Chrono in einen kleinen Totalisator gepfercht haben, dann ist das für mich nur mehr Spielerei.
Nun ja, das war halt früher meist so und mir gefällt es heute immer noch ganz gut. Dafür haben die modernen Chronographen kontinuierlich laufende Minutenzähler was m.E. das Ablesen erleichtert.

Die Stoppminute aus der Mitte ist ja nichts Neues, das hat Lemania Anfang der 70er schon gemacht und von der Jaquet SA gab es, neben dem Verlegen des Minutenzählers auf 3 Uhr, auch eine Verlegung auf ein zentrales Zeigerrohr. Ist also technisch keine grosse Sache. Die Crux wird vermutlich eher sein, wie man dafür sorgt das der Zeiger auch nach Jahren noch seinen Index trifft.
Da habe ich mich wieder mal schlecht ausgedrückt. Ich meinte natürlich nicht die Vintage-Ticker, welche mir meist gut gefallen.
Gemeint waren die neuzeitlichen Bicompax-Chronos wie manche IWC´s sowie Planet Ocean oder die Speedmaster. Und bei diesen hatte ich mit der intuitiven Ablesung der Stoppzeiten schon ziemlich Mühe, zumal ja 2 Zeiger im kleinen Totalisator zusammengepfercht werden (Stoppstunde und -minute) . Sieht gut aus, ist aber für meine Augen ungeeignet.
Das meinte ich mit „nur mehr schick sein“ statt praxistauglich. :oops:
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