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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 22 Mai 2018, 06:43
von mike_votec
Heinz-Jürgen hat geschrieben:
21 Mai 2018, 22:22
Herr Strohm:

https://herrstrohmsuhrsachen.com/2018/0 ... sser-wird/
Interessant zu beobachten, wie die Sache sich weiterentwickelt.

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 22 Mai 2018, 07:29
von Heinz-Jürgen
mike_votec hat geschrieben:
22 Mai 2018, 06:43
Heinz-Jürgen hat geschrieben:
21 Mai 2018, 22:22
Herr Strohm:

https://herrstrohmsuhrsachen.com/2018/0 ... sser-wird/
Interessant zu beobachten, wie die Sache sich weiterentwickelt.
Ja. Die Prognose, dass Chronext sich Richtung Amazon des Uhrenmarktes entwickeln könnte, ist gewagt und beängstigend zugleich.

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 22 Mai 2018, 17:59
von baghipapa
Den Beitrag fand ich auch spannend. Die gezogenen Schlüsse sind nicht weit her geholt. Wenn der Man von Chronext gut ist, wird es so werden. Und das trau ich dem zu.

Spannend wird es auf alle Fälle.

Hoffentlich machen es dann nicht viele Freie so, wie ich es hier berichtet habe.

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 22 Mai 2018, 19:40
von MCG
Wird alles etwas heiss gekocht hier. Viel wenn und aber, viel Annahmen, wenig Wissen!
Ich weiss nicht obˋs Chronext so gut geht. Am agressiven Auftreten des Hr. Man gemessen eher nicht (bin mit ihm über Linkedin verbunden und wr sucht nach Verkäufern, wortwörtlich in einer Art wie hier beschrieben... https://m.youtube.com/watch?v=4Cnl_WJ4J7g 👎🏻 :mrgreen:
Und was Swatch und LVMH betrifft: Ich hab den Roundtable im Schweizer Fernsehen gesehen. JCB ist sicher nicht der Typ, der sich in einer solcher Sendung ins offsite befördert, also macht er das Spiel mit und ist „interessiert“. Er macht das ganz bestimmt NUR dann, wenn es für ihn und LVMH (und deren Kunden) einen glasklaren Vorteil und incremental Revenue bringt. Davon bin ICH nicht überzeugt...
Zum Zertifizier-Gschreibsel von Hr. Man: Ich bin auch Zertifiziert! Ich hab 2008 einen Kurs bei ETA in Biel zur Wartung eines Unitas Kalibers gemacht. War sogar kostenlos!! :thumbsup: :mrgreen:

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 23 Mai 2018, 07:23
von hermann
MCG hat geschrieben:
22 Mai 2018, 19:40

Zum Zertifizier-Gschreibsel von Hr. Man: Ich bin auch Zertifiziert! Ich hab 2008 einen Kurs bei ETA in Biel zur Wartung eines Unitas Kalibers gemacht. War sogar kostenlos!! :thumbsup: :mrgreen:
Wenn´s nicht 15.000,-€ gekostet und du nicht jede Menge unnützes Werkzeug mitbekommen hast, ist diese Zertifizierung nix wert! :mrgreen:

Gruß hermann

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 23 Mai 2018, 08:28
von schlumpf
:lol:

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 18 Mär 2019, 20:14
von Richard Habring
Doch keine ETA-Werke mehr für Richemont?
https://www.blickpunktjuwelier.de/aktue ... richemont/

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 18 Mär 2019, 20:22
von 3fe
Jetzt macht der Nick Nägel mit Köpfen: keine Baselworld mehr für seine Marken, keine Uhrwerke mehr für die Anderen ...
Was kommt als nächstes? An jedem Arm 2 Uhren? :tongueout:

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 06 Jun 2019, 12:54
von Richard Habring
Diese Woche flatterte Post von unserem letzten zur SG gehörenden Lieferanten ins Haus:
Der Preis für die regelmäßig bezogene Dienstleistung erhöht sich zukünftig in den gehabten Stückzahlen um durchschnittlich 100%.
Wir können diesem Preisanstieg entgegenwirken wenn wir die Stückzahlen verdoppeln, dann ist der Anstieg nur 25%.
Diese Erhöhung wird, "no na", mit kaufmännischer Notwendigkeit begründet.
Also ich hoffe ja, dass ich mich täusche, aber ich glaube die SG steht knapp vor dem wirtschaftlichen Kollaps.....
:whistling:

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 06 Jun 2019, 17:36
von Andi
tourbillon69 hat geschrieben:
06 Jun 2019, 12:54
Diese Woche flatterte Post von unserem letzten zur SG gehörenden Lieferanten ins Haus:
Der Preis für die regelmäßig bezogene Dienstleistung erhöht sich zukünftig in den gehabten Stückzahlen um durchschnittlich 100%.
Wir können diesem Preisanstieg entgegenwirken wenn wir die Stückzahlen verdoppeln, dann ist der Anstieg nur 25%.
Diese Erhöhung wird, "no na", mit kaufmännischer Notwendigkeit begründet.
Also ich hoffe ja, dass ich mich täusche, aber ich glaube die SG steht knapp vor dem wirtschaftlichen Kollaps.....
:whistling:
Ich verstehe das Ganze nicht, das ist ein MONOPOL, welches einfach nur einseitig geändert wird, und es stört niemanden.

Was ist den mit den ganzen tollen Uhrenzeitschriften, haben die nicht die Eier in der Hose das mal genau zu hinterfragen?

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 06 Jun 2019, 20:29
von baghipapa
Was sollen die Schreiberlinge hinterfragen?
Wie ihre Sponsoren ihre Geschäfte machen?

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 21 Jun 2019, 16:55
von xyto
Als einfacher Uhrenkäufer ist die Situation schon sehr frustrierend. Mir persönlich ist "Manufakturwerk" an sich völlig schnuppe. Ich mag neben der grundsätzlich Qualität und dem "Gefühl Mechanik" v.a. auch die Idee der langfristigen Reparierbarkeit. Deshalb habe ich mich früher eigentlich bewusst für Uhren mit ETA-Werken entschieden, gerade weil sie Massenware sind und auch von jedem Uhrmacher mehr oder weniger reparierbar bzw. auch regulierbar (waren).

Wenn ich jetzt aber lese, dass freie Uhrmacher keine Teile bekommen und auch z.B. keine Kompatibilität des 2824 zum SW-200 besteht, verleidet das mir das ganze (mechanische) Uhrenthema. Dazu kommt ja auch noch, dass auch einfache "Manufakturwerke" wie das Powermatic80 auch fast nur noch von der Swatchgroup selbst reguliert werden können (von Reparatur gar nicht zu reden).

Grundsätzlich bin ich ein Fan von kleineren, unabhängigen Marken (Stowa, Sinn, Damasko, Oris etc.) leider sind sie halt nicht unabhängig was ihren Werkebedarf betrifft.
Idealfall wäre für mich als Konsumenten wohl ein Herausbrechen von ETA aus der SG und dann eine schöne Konkurrenzsituation zwischen Sellita und ETA.

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 24 Jun 2019, 16:01
von gatewnrw
Andi hat geschrieben:
06 Jun 2019, 17:36
tourbillon69 hat geschrieben:
06 Jun 2019, 12:54
Diese Woche flatterte Post von unserem letzten zur SG gehörenden Lieferanten ins Haus:
Der Preis für die regelmäßig bezogene Dienstleistung erhöht sich zukünftig in den gehabten Stückzahlen um durchschnittlich 100%.
Wir können diesem Preisanstieg entgegenwirken wenn wir die Stückzahlen verdoppeln, dann ist der Anstieg nur 25%.
Diese Erhöhung wird, "no na", mit kaufmännischer Notwendigkeit begründet.
Also ich hoffe ja, dass ich mich täusche, aber ich glaube die SG steht knapp vor dem wirtschaftlichen Kollaps.....
:whistling:
Ich verstehe das Ganze nicht, das ist ein MONOPOL, welches einfach nur einseitig geändert wird, und es stört niemanden.

Was ist den mit den ganzen tollen Uhrenzeitschriften, haben die nicht die Eier in der Hose das mal genau zu hinterfragen?
+1 für Deinen Gedankengang, leider, leider tut sich da nichts

und die unabhängige Journaille ... nix

LG Peter

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 24 Jun 2019, 16:18
von xyto
Bei diesen ganzen Zeitschriften ist ja sowieso der Leser das Produkt und die Inserenten die eigentlichen Kunden. Also quasi so wie bei Google, nur dass man im Falle der Zeitschriften alt auch noch mit echtem Geld bezahlt.

Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Verfasst: 26 Jun 2019, 06:39
von unnnamed
xyto hat geschrieben:
21 Jun 2019, 16:55
Dazu kommt ja auch noch, dass auch einfache "Manufakturwerke" wie das Powermatic80 auch fast nur noch von der Swatchgroup selbst reguliert werden können (von Reparatur gar nicht zu reden).
Diese Furcht kann ich dir nehmen. Das Werk kann jeder regulieren, der einen Schraubendreher
zu benutzen vermag. Reinigen ist ohnehin nicht kritisch.

... hab an den Teilen so oft Hand anlegen müssen, weil sie nach dem Mond gingen.

Eher würde ich persönlich aber ohnehin dem klassischen 2824-2 den Vorzug geben und mir
gar keine Uhr mit Powermatic 80 ans Gelenk heften. :mrgreen: