Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

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SteveMcQueen
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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von SteveMcQueen » 12 Jul 2017, 16:11

tourbillon69 hat geschrieben:
11 Jul 2017, 08:50

Also vergesst den 3D-Drucker und lasst uns lieber darüber nachdenken wie wir als Gesellschaft verhindern können, dass die Großindustrie das Uhrmacher-Handwerk plattmacht.
EuHG, Klage gegen unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen?
Mit Uhren ist es wie mit Menschen: Manche sind Orginale, andere bleiben zeitlebens nur eine Kopie. - Horrido, Steffen.

gatewnrw
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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von gatewnrw » 12 Jul 2017, 16:34

SteveMcQueen hat geschrieben:
12 Jul 2017, 16:11
tourbillon69 hat geschrieben:
11 Jul 2017, 08:50

Also vergesst den 3D-Drucker und lasst uns lieber darüber nachdenken wie wir als Gesellschaft verhindern können, dass die Großindustrie das Uhrmacher-Handwerk plattmacht.
EuHG, Klage gegen unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen?
Steffen,

das ist ein interessanter Ansatz, ich frage mich: würde das auch gegenüber einem schweizerischen Konzern ziehen, insbesondere da dieser mit den nötigen Mitteln ausgestattet jederzeit seine Sorge um das Wohl der Kunden (Zertifizierung und gut ausgerüstete Werkstätten sind im Interesse des Verbrauchers Pflicht!) nachweisen kann. Der Konzern besteht ja aus x Einzelgesellschaften, die (auf Weisung) unterschiedlich agieren können (A sagt ja, B sagt nein) und die alle in die Klage einbzogen werden müßten. Auf der Gegenseite steht wer? Uhrmacher Schulze Müller Maier und die Kleinhersteller A B C, wie bekommen die die nötigen Mittel zusammen um hier standhalten zu können? Und einer unserer Mitstreiter erwähnte "die gesellschaftliche Relevanz" einer solchen Klage, ebenfalls mit großen Fragezeichen versehen. Und beim Bezug von Werken, Gehäusen, Zifferblättern (Druck auf diese Hersteller): wer nicht mindestens xyz im Jahr/Monat/Woche abnimmt ist für unsere Lieferungen nicht qualifiziert, Ende, da nichts nachweisbar und greifbar.

Aufgeben sollten wir deshalb noch lange nicht!

LG Peter

und danke für Eure Beiträge, die Sinn und Zweck von Zertifizierungen aufzeigen (manchmal auch bei eigenen Mitarbeitern erforderlich) und den Einblicken in Eure Alltagssorgen
- einen Jux will er sich machen ...

Nestroy

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SteveMcQueen
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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von SteveMcQueen » 12 Jul 2017, 16:43

Peter,

das ist wie bei den freien Kfz-Werkstätten: Es muss einfach nur jemand tun. Der Präzedenzfall ist lange da, das verbleibende Restrisiko lässt sich nicht minimieren und nicht abkaufen. Alles weitere, was wirtschaftliche und juristische Belange angeht, weißt Du qua beruflicher Qualifikation selbst.

Gruß

Steffen
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Christoph_Ritter
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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von Christoph_Ritter » 12 Jul 2017, 17:05

SteveMcQueen hat geschrieben:
12 Jul 2017, 16:11


EuHG, Klage gegen unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen?

In die Richtung gab es schon mal was, wurde aber leider abgewiesen.

Ich zitiere aus "https://staatskanzlei.hessen.de/sites/d ... 6-2014.pdf"
Kommission; Kartellverfahren gegen Hersteller von Luxusuhren eingestellt
Die Kommission stellte am 30.07.2014 das Kartellverfahren gegen mehrere
Hersteller von Luxusuhren endgültig ein. Sie hatte wegen einer 2004 eingereichten
Beschwerde der Europäischen Uhrmachervereinigung CEAHR (European
Confederation of Watch and Clock Repairer’s Association) bereits 2004 eine
Untersuchung eingeleitet, die aber zwischenzeitlich unterbrochen wurde mangels
öffentlichen Interesses. CEAHR hatte Herstellern von Luxusuhren in DEU, FRA, ITL,
ESP und GBR vorgeworfen, freien Uhrmachern keine Ersatzteile für die Reparatur
von Prestige-Uhren zu liefern. Die Vereinigung sah darin einen Verstoß gegen das
EU-Wettbewerbsrecht und einen Missbrauch der dominanten Marktposition der
Luxusuhren-Hersteller. Die Kommission fand für diese Vorwürfe keine ausreichenden
Anhaltspunkte.
und weiterführend:

http://ec.europa.eu/competition/antitru ... 3089_3.pdf


Edit: Sehe gerade das hier von der Schweiz nicht gesprochen wird, werd mich mal weiter informieren.

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SteveMcQueen
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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von SteveMcQueen » 12 Jul 2017, 17:22

Seit 2004 dürften sich die Umstände sicher marginal verändert haben. Davon ab geht es hier um eine Untersuchung der Europäischen Kommission, nicht um eine Klage vor dem EuGH. Klingt vielleicht gleich, ist es aber nicht.
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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von nasowas » 12 Jul 2017, 18:04

Ich zitiere mich bei der Gelegenheit mal selber:
nasowas hat geschrieben:
05 Mär 2017, 07:11
So ist sie halt, unsere EU, wie wir sie kennen und zumindest ich sie liebe.

Wenn ich mich recht an den Fall erinnere hat man nach Gutsherrenart in einem Hinterzimmer entschieden,
- dass es auf dem Markt für Luxusuhren genügend Wettbewerb gibt :shock: und das der Markt für Reparaturdienstleistungen kein eigener Markt ist :shock:. Tut mir leid für dich Bernd. Du bildest dir deine tägliche Arbeit nur ein :mrgreen:.
- dass man es für unwahrscheinlich hält, dass man den Marktteilnehmern eine Absprache nachweisen kann. :twisted: Und deswegen erst gar nicht erst untersucht :twisted:.
- dass man sich nicht näher damit beschäftigen möchte, weil der Markt nicht wichtig genug ist und man nur beschränkte Ressourcen hat. :whistling:
- dass kein öffentliches Interesse besteht. :angry:.

Als gegen die Entscheidung vor dem EUGH geklagt wurde, hat man sich die Firma Richemont als "Unterstützung" vor Gericht geholt.
Nach dem man dort verloren hat, hat man die Sache nochmal drei Jahre abhängen lassen und dann nochmal eine gleichlautende Entscheidung veröffentlicht.
Ich weiß gar nicht, ob derzeit noch eine Klage anhängig ist.

Undemokratisch, willkürlich, parteilich, von der Lobby gesch....

Hätte jetzt vielleicht ehr in die Kneipe gehört, aber muss man zu dem Thema auch mal bringen.

Benjamin

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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von gatewnrw » 12 Jul 2017, 18:20

Benjamin

schön das Du Dich nochmals zitierst und uns klar vor Augen führst, welchen Unsinn wir hier zusammenschreibseln.

Wenn Die Sachlage so ist, wie von der Kommission wohlweislich erwogen, dann haben wir das alles verkannt und unsere Sorgen, die von Richard, Cristoph und den Kollegen, sind sämtlich unbegründet und irrelevant.

Es lebe die Sand-/Sonnenuhr und sonstige (ich suche schon mal nach einem Sandhersteller) ...

LG Peter
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Nestroy

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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von hermann » 13 Jul 2017, 07:38

Hallo

Ich lese lieber im "Brüste Thread" in der Kneipe. Das ist lebensverlängernd und das Gegenteil von depressiv machend.
Ansonsten kann ich die Beiträge von Richard & Co nur unterschreiben - ich geh jetzt ein wenig weinen.... :(

Sry für OT

Gruß hermann
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Der Mensch hasst das Böse mehr als er das Gute liebt.

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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von nasowas » 13 Jul 2017, 09:05

hermann hat geschrieben:
13 Jul 2017, 07:38
Ich lese lieber im "Brüste Thread" in der Kneipe.
Befreit die Brüste aus der Kneipe :mrgreen:

Benjamin

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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von Richard Habring » 13 Jul 2017, 09:20

nasowas hat geschrieben:
13 Jul 2017, 09:05
hermann hat geschrieben:
13 Jul 2017, 07:38
Ich lese lieber im "Brüste Thread" in der Kneipe.
Befreit die Brüste aus der Kneipe :mrgreen:

Benjamin
@Hermann
Geh' besser an den See lesen, hast ja nicht weit :rofl:
"Ich würd' es wieder tun!" Udo Jürgens

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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von Richard Habring » 13 Jul 2017, 09:46

SteveMcQueen hat geschrieben:
12 Jul 2017, 16:11
EuHG, Klage gegen unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen?
gatewnrw hat geschrieben:
12 Jul 2017, 16:34
Aufgeben sollten wir deshalb noch lange nicht!
Christoph_Ritter hat geschrieben:
12 Jul 2017, 17:05
In die Richtung gab es schon mal was, wurde aber leider abgewiesen.
Sehe gerade das hier von der Schweiz nicht gesprochen wird, werd mich mal weiter informieren.
Steffen, Peter und Christop, Danke für Eure wertvollen Beiträge und den Tipps!

Ich sehe 2 Faktoren die sich gegenüber 2004 gravierend verändert haben:
1. Geht es nicht mehr nur um eine einzelnen Marke (Omega) sondern um einen Werkehersteller (ETA) der die ganze Uhrenindustrie mit seinen Werken versorgt hat (historisch bedingt, Krise, Fusionierung, Synergien......)
2. Ist der Konsument primär geschädigt, nicht der Uhrmacher oder Händler.

Schließlich bedeutet der Lieferstopp seitens ETA an den Fachgroßhandel, dass alle Uhren mit ETA-Werken von Marken die von der SG nicht mehr mit ET beliefert werden de facto unreparierbar werden.
Und das, lieber
Heinz-Jürgen hat geschrieben:
10 Jul 2017, 12:41
.... und es gibt zwischenzeitlich neue Erkenntnisse?
ist die neue Erkenntnis dieses Threads: Quasi ein "Rache" der SG (vielleicht auch ungewollt) an all jenen Konsumenten welche in der Vergangenheit eine Uhr einer nicht-SG-Marke mit ETA-Werk vorgezogen haben.
Aus meiner Sicht ist das vor allem auch eine Sache für den Konsumentenschutz, da die Mehrzahl der "Geschädigten" derzeit noch gar nichts von der Schädigung weiß.
Hat jemand einen Tipp welche Institution da einspringen könnte?
Wir haben in A zwar den VKI (Verein für Konsumentenschutz) bei der AK (Arbeiterkammer). Dort muß man bei einer Anfrage jedoch (kein Witz) die Sozialversicherungsnummer angeben. Zweck: Die kucken dann in der Datenbank und sehen dann ob man als Arbeitnehmer auch brav Beiträge zahlt. Wenn man das nicht tut (wie z.B. Selbstständige, wir sind ja von der Wirtschaftskammer vertreten) dann bekommt man bei einer Anfrage ("wie sieht das der Konsumentenschutz") nämlich die Antwort: "Wir machen keine Rechtsberatung für Unternehmen, wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt". Mit der Gewerbeanmeldung meldest Du in A gleichzeitig Deinen ganz persönlichen Schutz als Konsument ab ;-)
Wir haben zwar gute Verbindungen zur WK (Wirtschaftskammer), dort landen wir letztlich aber bei unsere Fachgruppe welche eher zahn- und mutlos agiert. Dass die sich an die seinerzeitige Beschwerde des europ. Verbands angeschlossen haben hat denen schon eine ganze Menge Mut abgefordert.
beste Grüße
Richard
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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von ocean2000 » 13 Jul 2017, 10:51

tourbillon69 hat geschrieben:
13 Jul 2017, 09:46
2. Ist der Konsument primär geschädigt, nicht der Uhrmacher oder Händler.

Schließlich bedeutet der Lieferstopp seitens ETA an den Fachgroßhandel, dass alle Uhren mit ETA-Werken von Marken die von der SG nicht mehr mit ET beliefert werden de facto unreparierbar werden.
Könnte die SG bei eventuellen Beschwerden oder Klagen nicht argumentieren, dass mit Sellita ja ein alternativer Lieferant vorhanden wäre?
Gruß aus Wien
Leon

Glauben heißt, etwas für wahr halten, das man als unwahr erkannt hat. (Arthur C. Clarke)

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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von Andi » 13 Jul 2017, 11:14

Wenn man die Argumentation von Richard so übernimmt, müsste man sich als Konsument ja einfach mal an die nächste Verbraucherschutzorganisation wenden, und diesen Mangel an dem Kunden vorbringen.
Oder ?
Viele Grüße Andi!

Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein

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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von Richard Habring » 13 Jul 2017, 11:37

ocean2000 hat geschrieben:
13 Jul 2017, 10:51
tourbillon69 hat geschrieben:
13 Jul 2017, 09:46
2. Ist der Konsument primär geschädigt, nicht der Uhrmacher oder Händler.

Schließlich bedeutet der Lieferstopp seitens ETA an den Fachgroßhandel, dass alle Uhren mit ETA-Werken von Marken die von der SG nicht mehr mit ET beliefert werden de facto unreparierbar werden.
Könnte die SG bei eventuellen Beschwerden oder Klagen nicht argumentieren, dass mit Sellita ja ein alternativer Lieferant vorhanden wäre?
In der Frage der Werke ja, in der Frage der ET für ETA-Werke nein weil Sellita-Teile nicht 1:1 ident sind mit ETA (das SW200 hat zwar das gleiche Layout wie 2824-2 aber an allen Rädern eine andere Verzahnung)
Inwieweit Produkthaftung (für die ETA-Werke, gilt wahrscheinlich aber nur für das Werk selbst und nicht für ET für dessen Reparatur) heranzuziehen wäre entzieht sich meiner Kenntnis.
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Re: Der Freien Not oder Wie repressiv behandeln die Konzerne Kleinhersteller/Uhrmacher/Juweliere

Beitrag von paimei » 13 Jul 2017, 12:43

Christoph_Ritter hat geschrieben:
12 Jul 2017, 17:05
Edit: Sehe gerade das hier von der Schweiz nicht gesprochen wird, werd mich mal weiter informieren.
Naja, grundsätzlich haben wir auch eine Wettbewerbskommission (WeKo), die den Missbrauch einer marktbeherschenden Stellung unterbinden sollte. Die sind aber evtl. auch nicht wirklich motiviert, die Uhrenbrachhe (mit nicht zu unterschätzender Lobby) einzubremsen, wenn schon die Europäer der Meinung sind, das sei alles soweit ganz gut :whistling:

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