Tickoprint Standard T45S

Alles rund um die Technik, Hilfe bei Problemen, Erfahrungsberichte
Bruecke
Beiträge: 13
Registriert: 20 Sep 2018, 14:35
Wohnort: Bretten
Interessen: Leben, Uhren, Motorräder, Traktoren, Elektronik, Mechanik, Werkstoffe, Verfahren

Tickoprint Standard T45S

Beitrag von Bruecke » 20 Sep 2018, 18:12

Guten Abend in die Runde,
bei allem was ich hier schon mitlesen konnte, habe ich durchaus Hoffnung, dass es auch zu diesem Thema die richtigen Antworten geben wird.

Vor mir steht eine alte Zeitwaage der Firma Bandelin, Tickoprint Standard, Type T45S, ein Röhrengerät.

Das Gerät sieht außerordentlich gut aus (Bilder später) und tut auch 'was', ist nicht ganz kaputt, ist aber auch nicht richtig heil.

Nach all der Zeit rechne ich ohnehin damit, dass einige der Kondensatoren 'sauer' geworden sind und ausgetauscht werden müssen, vor Röhrengeräten im Allgemeinen habe ich auch keine Angst.

Das Problem ist nur, dass mir als einzige Unterlage ein Schaltplan des Modells 'Standard 2' - eines anderen Geräts also - zur Verfügung steht.
Bei den bisher gemachten Messungen habe ich mich an den Werten in diesem Schaltplan orientiert in der Annahme, dass diese beiden Modelle grundsätzlich nicht allzu verschieden sein werden.
Schon hier zeigen sich viele Spannungen, die nicht stimmen können ... aber nix genaues weiss ich nicht ...

Wer kann mit Wissen/Unterlagen/Tipps helfen?

Besten Dank schon mal und hoffentlich kann ich auch bald mal helfen.

Gruß
Carsten

Bruecke
Beiträge: 13
Registriert: 20 Sep 2018, 14:35
Wohnort: Bretten
Interessen: Leben, Uhren, Motorräder, Traktoren, Elektronik, Mechanik, Werkstoffe, Verfahren

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von Bruecke » 21 Sep 2018, 06:38

Habe etwas weiter geforscht:
Ganz wichtig wäre jetzt zu wissen,
- welche Spannung vom Gerät an das Mikrofon gegeben wird, mit instabilen 0,3 bis 0,4V bin ich nicht einverstanden
- welches Maß an AC~ nach der Siebung noch auf den Spannungen im Gerät übrig sein darf, ich sehe da etwas zu viel Rippel
- wie warm der Trafo werden darf: lt. Plan vom "Standard 2" müssen maximal etwa 200W geleistet werden, der Trafo wird wärmer als ich damit zusammenbekomme

Insgesamt wird es recht warm, meine Ideen dazu bisher
1. Netz-Einstellung nur 220 oder 240V~ möglich, wir leben alle mit 230V~, Einstellung ist 220V~
2. die Kondensatoren die nicht mehr gut sind werden wohl oft auch niederohmig
Insgesamt dürfte dies beides den Gesamtstrom anheben, also zu mehr Wärme führen ...

Wer kann Gedanken und Informationen beisteuern?

Danke,
Carsten
.

r.as.
Beiträge: 387
Registriert: 19 Mär 2009, 11:13
Wohnort: nordwestlich Hamburg

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von r.as. » 21 Sep 2018, 14:44

Hallo Carsten,

bevor Du Spannung anlegst empfehle ich zunächst die Elkos im Netzteil zu tauschen und dann die anderen Cs auszumessen.
Wie erfolgt die Gleichrichtung, noch per Röhre? Wenn ja, dann würde ich diese unbesehen auch tauschen bzw. durch einen Brückengleichrichter ersetzen
Der nächste Schritt wäre das Prüfen der Röhren und Ausmessen der am Sockel anliegenden Spannungen.
Das geht alles noch ohne Schaltplan (allerdings sollte ein Multimeter und ein Röhrenprüfgerät greifbar sein) sofern die Beschriftungen der Bauteile noch sichtbar sind.

Rolf

Bruecke
Beiträge: 13
Registriert: 20 Sep 2018, 14:35
Wohnort: Bretten
Interessen: Leben, Uhren, Motorräder, Traktoren, Elektronik, Mechanik, Werkstoffe, Verfahren

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von Bruecke » 21 Sep 2018, 17:43

Hallo Rolf,
vielen Dank fürs Zurückkommen.

Ist schon ein Halbleiter-Brückengleichrichter (schade, könnte etwas mehr Platz im Gerät gebrauchen).
Am großen Elko bin ich dran, durchsuche gerade meine Bestände nach der richtigen Baugröße, 50yF/450V sind sonst ja weiter nicht ungewöhnlich.
Wenn der raus ist sehe ich besser und komme an die anderen Cs.
Alle Spannungen inklusive 0V haben einen netten Brummanteil, das kann nicht gut sein.

Multimeter, Scope, Zähler sind da, Röhren muss ich dann statisch messen, einige rufen schon optisch nach Austausch, Beschriftungen gut lesbar, alles keine Exoten. Dann die Spannungen an den Röhrenfassungen nach Datenblatt durchmessen. (Danke, das hätte ich wohl übersprungen :whistling: )

Heute habe ich das Mikrofongehäuse geöffnet: die Kunststoffträgerschichten des Kohle(?)-Schallwandlers kamen mir gleich entgegengebröselt, da war nichts mehr zu machen. Habe dann eine Piezo-Quäke geschlachtet und das Element ins Gehäuse implantiert.
Nun sehe ich mich auf dem Scope sprechen und im Raum umhergehen :mrgreen: erster Fortschritt.

Frage: was haben die wohl damals für Schallwandler genommen, ich habe die Brocken des Originals nicht identifizieren können?

Bleib bitte dran, Rolf.
Und auch gerätebezogene Informationen werden weiterhin gern von jedem angenommen.

Der ehemalige Hersteller und auch der Erwerber des Names Tickoprint hatten übrigens nichts zielführendes für mich, das habe ich ganz am Anfang probiert.

Gruß
Carsten
.

r.as.
Beiträge: 387
Registriert: 19 Mär 2009, 11:13
Wohnort: nordwestlich Hamburg

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von r.as. » 21 Sep 2018, 18:34

Also ripple ist ein gutes Zeichen😀, damit ist klar, dass der Siebelko im Netzteil wohl ausgetrocknet ist.

Zum Mikrofon: versuche doch ein altes Posttelefon zu bekommen: die Hörkapsel (!) ergibt ein gutes dyn. Mikrofon. Piezokapseln könnten zu hochohmig sein; egal probieren...
Rolf

Bruecke
Beiträge: 13
Registriert: 20 Sep 2018, 14:35
Wohnort: Bretten
Interessen: Leben, Uhren, Motorräder, Traktoren, Elektronik, Mechanik, Werkstoffe, Verfahren

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von Bruecke » 22 Sep 2018, 00:04

ja, so ist das, den Haupt-Elko gewechselt und schon ist alles anders.
Das Gerät wird sich selbst langsam immer ähnlicher - aber der Macken sind noch genug.

Dieser Elko jetzt ist auch nur vorübergehend im Gerät, die Werte passen, aber die Baugröße nicht, das Gehäuse ließe sich nicht schließen, da muss noch anderer Ersatz her. Ich werde mich übrigens etwas bremsen und nur so weit gehen, dass man mit dem Gerät gerade arbeiten kann. Das Löten im Innern ist derart unangenehm, dass ich das strikt auf das notwendige Maß begrenzen werde.

Mikrofon - und selbst die Hersteller benutzen hier dieses Wort - ist eigentlich der falsche Begriff für das was dort geschieht.
Wesentlicher Unterschied: ein Mikrofon soll Luftschwingungen aufnehmen, was hier aber gesucht wird ist Körperschall. Man bräuchte einen komplett schalltoten Raum, wollte man das Ticken einer Armbanduhr zu Analysezwecken über ein tatsächliches Mikrofon aufnehmen.

Ich habe übrigens nicht die Piezo-Kapsel genommen, sondern nur das eigentliche dünne Piezo-Plättchen, für mehr ist auch kein Platz im "Mikrofon"-Gehäuse. Von den Haltekrallen in die man die Uhr einspannt werden die Werk-Geräusche via Körperschall an den jeweiligen Wandler übertragen, ein ausreichend empfindliches Mikrofon hätte da eher schon Nachbars Kater husten hören.

Die alten Hörkapseln der Post waren wirklich toll zum Basteln. Spielte da nicht auch Kohlenstaub eine Rolle? Ich bin immer noch nicht darüber hinweg, dass ich aus den Bruchstücken des alten Wandlers im "Mikrofon" so garnicht auf das Bauteil komme. Piezo-Elemente scheinen da jedenfalls heute die Richtung zu weisen.

Gute Nacht, morgen weiter,
Gruß
Carsten
.

r.as.
Beiträge: 387
Registriert: 19 Mär 2009, 11:13
Wohnort: nordwestlich Hamburg

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von r.as. » 22 Sep 2018, 14:34

Wenn ich mich recht erinnere waren die Sprechkapsel Kohleelemente. Die Hörkapseln dagegen waren dynamisch und gab es in 4 Qualitäten: III und IV waren für Schwerhörige. Wer dann noch nichts verstand, für den würde im Morsecode getrommelt. Digital ist alter Hut 😀

Bruecke
Beiträge: 13
Registriert: 20 Sep 2018, 14:35
Wohnort: Bretten
Interessen: Leben, Uhren, Motorräder, Traktoren, Elektronik, Mechanik, Werkstoffe, Verfahren

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von Bruecke » 22 Sep 2018, 22:16

... zumal Morse-Code immer noch schneller ist, als SMS zu tippen ... :lol:

Bin jetzt soweit, dass ich das Ticken einer in den "Mikrofon"-Halter eingespannten Uhr in einem an das T45S angeschlossenen Lautsprechen hören kann. Wenn auch noch recht leise (mit meiner lautesten Armbanduhr).

Da ich als einzige Grundlage nach wie vor nur den Schaltplan des "Schwestermodells" T45 habe und diesen als Grundlage nehmen muss, behaupte ich:
1. die Heizspannung ist zu hoch, aber im Rahmen der Erhöhung der Netzspannung von 220 auf 230V~. Trotzdem muss ich da ran, die Wärmeentwicklung im Gerät ist erheblich und die Röhren müssen ja nicht vor ihrer Zeit verheizt werden
2. alle anderen Spannungen sind zu niedrig, der Trafo wird aber sehr warm, also zieht da irgendwer illegal zuviel Strom, vermutlich die verbliebenen Kondensatoren.

Elkos und einige Röhren sind bestellt, der Wert des Geräts hat sich massiv erhöht :angry:

Allen einen angenehmen Sonntag,
und jeder Tipp wird gern genommen.

Carsten
.

r.as.
Beiträge: 387
Registriert: 19 Mär 2009, 11:13
Wohnort: nordwestlich Hamburg

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von r.as. » 23 Sep 2018, 10:55

230V vs. 220V = 5%, das liegt bequem innerhalb der Toleranz.
Wie hoch ist denn die Heizspannung an den Röhrensockeln? 6,3V~ war Standard, es gab aber auch Röhren, die benötigten 12,6V~.
Und wieviel liefert der Trafo ab, er hat ja dafür eine eigene Wicklung.
Rolf

Bruecke
Beiträge: 13
Registriert: 20 Sep 2018, 14:35
Wohnort: Bretten
Interessen: Leben, Uhren, Motorräder, Traktoren, Elektronik, Mechanik, Werkstoffe, Verfahren

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von Bruecke » 23 Sep 2018, 12:10

Moin Rolf,
ja, du hast ganz recht, in diesem Rahmen von +4,5% bewegt es sich und keine der mit 6,3V~ zu beheizenden Röhren, die hier ausschließlich verbaut sind, wird von den anliegenden 6,55V~ sofort kaputt gehen. (Vielen Dank fürs Mitdenken, Rolf :thumbsup: )

Dennoch will ich mich nach Möglichkeit darum kümmern, denn

- der Vorrat an verdampfbarem Material auf den Heizelementen der Röhren ist endlich und man hat keinen Vorteil davon, dessen Verbrauch zu beschleunigen. Speziell die beiden Doppeltrioden ECC83/12AU7 im Mikrofoneingang, die zudem in Abschirmbechern sitzen und daher schlechter gekühlt werden, sind schon nach kurzer Zeit auch ohne jede Belastung sehr, sehr heiß - in lebensverkürzendem Maße heiß, möchte ich sagen.

- der Trafo wird ohnehin zu warm und um diese +4,5% an unnütz erzeugter Wärme durch die Heizungswicklung möchte ich ihn gern entlasten (die noch nicht alle indentifizierten illegalen Verbraucher der Hauptwicklung werden zugegeben einen noch größeren Effekt haben, wenn ich sie eliminieren konnte).

- die Gesamttemperatur muss auf das Normalmaß gesenkt werden, will man das Gerät irgandwann mal wieder mit geschlossenem Gehäuse betreiben. Noch kann ich nicht ausschließen, dass einige der Merkwürdigkeiten im Verhalten des Geräts durch Fremderwärmung einzelner Komponenten hervorgerufen oder begünstigt werden.


Sehr schade finde ich, dass ein Forist, der offenbar über die gesuchten Unterlagen verfügt, vor vier Jahren aufgehört hat hier zu schreiben, vorher war er recht aktiv. Womöglich ging sein Faible für gut geschriebenes Deutsch einigen Mitforisten auf die Nerven und er hatte dann auch keine Lust mehr.
Leider ist aber auch derjenige, der seinerzeit die gesuchten Unterlagen erhalten hat, seit ähnlich langer Zeit nicht mehr hier aktiv gewesen.

Ich bin sicher, dass hilfreiche Unterlagen und ebensolches Wissen dort draußen vorhanden sind. Vielleicht schauen ja am heutigen Sonntag einige Foristen mehr hier vorbei - ein Hinweis zu jemandem, der jemanden kennt, der einen kennt ... könnte schon weiterbringen.

Allen ein schönes Rest-Wochende,
Gruß
Carsten
.

r.as.
Beiträge: 387
Registriert: 19 Mär 2009, 11:13
Wohnort: nordwestlich Hamburg

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von r.as. » 23 Sep 2018, 14:32

Du schreibst, dass alle anderen Spannungen zu niedrig sind. Im Vergleich zu den Daten im vorliegenden Schaltplan? Und wo gemessen, am Röhrensockel oder am Trafo?
Am Trafo gemessen könnte ich mir höchstens zu hohe Spannungen erklären: sekundärseitiger, partieller Windungsschluss (wie bei einigen Politikern 🤓).
Dagegen an den Röhrensockel gemessen bedürfen die Widerstände aber auch ggf. gegen Masse gelegten Konsensatoren einer näheren Begutachtung.
Übrigens Röhren werden sehr (!) heiß, kein Vergleich mit heutiger Elektronik; lass dich bloß nicht davon irritieren. An Röhrenkolben kann man sich bequem Brandblasen holen!

r.as.
Beiträge: 387
Registriert: 19 Mär 2009, 11:13
Wohnort: nordwestlich Hamburg

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von r.as. » 23 Sep 2018, 15:31

Übrigens, schau doch evt. auch mal hier:
www.radiomuseum.org/tubes/tube_ecc81.html

Bruecke
Beiträge: 13
Registriert: 20 Sep 2018, 14:35
Wohnort: Bretten
Interessen: Leben, Uhren, Motorräder, Traktoren, Elektronik, Mechanik, Werkstoffe, Verfahren

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von Bruecke » 23 Sep 2018, 17:33

Oha, da war ich wohl missverständlich.

Dazu erstmal den Schaltplan des Schwestergeräts "Standard 2":

Bild

Entschuldige bitte, Rolf, ich hätte wirklich früher daran denken müssen das hier zu posten :oops:
Weil keine PDFs gehen, bin ich nicht gleich drauf gekommen und nun musste ich erstmal mit meinem FTP-Client und dem neuen ISP kämpfen.
Und dieser Versuch ist vielleicht einen Tick zu groß geworden ... :rofl:

Also:
- die Heizspannungen habe ich in den Röhrenfassungen gemessen
- die Gleichspannungen jedoch in der Schaltung, dort, wo im Schaltplan Pegelangaben gemacht wurden.
Was aber nicht bedeutet, dass ich *alle* Pegel verglichen hätte die angegeben sind, sondern nur die, an die ich gefahrlos herankomme, da ich mich noch nicht entschließen konnte, das Gerät ganz zu zerlegen.
Die Pegel aber, die ich messen konnte, liegen durchwegs unter den in der Schaltung angegebenen.

Es stimmt aber, dass ich gegenwärtig noch nicht weiß wer da alles zuviel Strom zieht.

Ja, Röhren können schon gehörig Aua machen, ich hatte bis vor einiger Zeit mit solchen zu tun, deren Wärme man mit Axiallüftern garnicht wegbekam, nur Radiallüfter konnten den notwendigen Druck aufbauen.
In diesem Fall vergleiche ich aber die abgeschirmten ECC83 mit den übrigen Röhren und da werden Erstere beängstigend viel wärmer als die anderen.

Und wohlgemerkt: die Röhren mussten noch nicht mal arbeiten, ich spreche über die Temperaturen der lediglich geheizten Röhren.

Gruß
Carsten
.

r.as.
Beiträge: 387
Registriert: 19 Mär 2009, 11:13
Wohnort: nordwestlich Hamburg

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von r.as. » 23 Sep 2018, 18:38

Hab ich gerade gelesen: Anders als im link angegeben gab es die ECC81 auch mit 6,3V Heizspannung! Das passt zu der Angabe im Schaltplan und zu deiner Messung.

r.as.
Beiträge: 387
Registriert: 19 Mär 2009, 11:13
Wohnort: nordwestlich Hamburg

Re: Tickoprint Standard T45S

Beitrag von r.as. » 23 Sep 2018, 18:43

Und schau doch einmal auf die Kontakte der Schalter/Relais. Ggf. mit Q-Tips und Alkohol reinigen, auch entspr. Spray - nur kein 'Kontaktspray'.

Antworten