IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

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MCG
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von MCG » 06 Nov 2018, 11:31

tourbillon69 hat geschrieben:
06 Nov 2018, 09:16
Mal ein praktischer Vorschlag:
Beide Scheiben sind von ETA, wurden aber (weil als Ebauches geliefert) im Auftrag der IWC bedruckt.
Das Problem der unterschiedlichen Strichstärken hatten wir damals schon, das ist nicht neu.
Da wurden dann Scheiben passend verlesen und bei Bedarf neue Serien bedruckt.
Wie's aussieht wurden die nicht so dollen aber nicht überarbeitet oder entsorgt sondern eingelagert um nun im SAV wieder ans Licht zu kommen.
Wir haben noch ein paar Schachteln beider Scheiben (von ETA bedruckt) an Lager. Ich schlage vor Du schickst mir eine PM mit Deiner Adresse und ich schick' Dir je eine Schachtel mit Scheiben damit Du Dir passende aussuchen kannst. Die lässt Du Dir dann vom Uhrmacher Deines Vertrauens einbauen. Die kosten Dich dann auch nix weil ich sie ganz einfach nicht mehr brauchen werde, schliesslich krieg ich keine Teile für diese Uhr mehr, kann also kein Service mehr machen.

Beste Grüsse
Richard
Ich zieh meinen Hut! 🎩 👍🏻👏🏻😊
LG aus Mostindien - Markus

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mrdata
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von mrdata » 06 Nov 2018, 11:31

tourbillon69 hat geschrieben:
06 Nov 2018, 09:16
Mal ein praktischer Vorschlag:
Hammer!!! :D :thumbsup: tolles Angebot!
Babybel wird nicht aus kleinen Hunden gemacht...

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3fe
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von 3fe » 06 Nov 2018, 12:46

Sehr cool, Richard. :thumbsup:
Beste Grüsse
Jörg


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Heinz-Jürgen
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von Heinz-Jürgen » 06 Nov 2018, 13:22

Wow! :thumbsup:
Grüße aus dem Pott

Heinz-Jürgen

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Mario88
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von Mario88 » 06 Nov 2018, 18:34

tourbillon69 hat geschrieben:
06 Nov 2018, 09:16
Mal ein praktischer Vorschlag:
Beide Scheiben sind von ETA, wurden aber (weil als Ebauches geliefert) im Auftrag der IWC bedruckt.
Das Problem der unterschiedlichen Strichstärken hatten wir damals schon, das ist nicht neu.
Da wurden dann Scheiben passend verlesen und bei Bedarf neue Serien bedruckt.
Wie's aussieht wurden die nicht so dollen aber nicht überarbeitet oder entsorgt sondern eingelagert um nun im SAV wieder ans Licht zu kommen.
Wir haben noch ein paar Schachteln beider Scheiben (von ETA bedruckt) an Lager. Ich schlage vor Du schickst mir eine PM mit Deiner Adresse und ich schick' Dir je eine Schachtel mit Scheiben damit Du Dir passende aussuchen kannst. Die lässt Du Dir dann vom Uhrmacher Deines Vertrauens einbauen. Die kosten Dich dann auch nix weil ich sie ganz einfach nicht mehr brauchen werde, schliesslich krieg ich keine Teile für diese Uhr mehr, kann also kein Service mehr machen.

Beste Grüsse
Richard
Ach du meine Güte, ich hab mit vielen Reaktionen gerechnet, aber nicht mit sowas! Schon mal vielen Dank im Voraus. Werde ich gerne so machen! Da hast du aber was gut bei mir!

Gruss Mario

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Andi
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von Andi » 06 Nov 2018, 19:03

Memo an mich, vom nächsten lohnenden Lottogewinn eine Habring-Uhr kaufen. :thumbsup:
Viele Grüße Andi!

Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein

tourbillon69
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von tourbillon69 » 06 Nov 2018, 22:04

Andi hat geschrieben:
06 Nov 2018, 19:03
Memo an mich, vom nächsten lohnenden Lottogewinn eine Habring-Uhr kaufen. :thumbsup:
Ach komm' so teuer sind wir jetzt auch nicht! :crying:

Eines von Blümlein's vielen Mottos war: "Tu Gutes (und rede darüber)!"
Wobei ersteres immer im Vordergrund war weil seiner Auffassung nach Service etwas kosten muss (dem Hersteller).
Ihm gebührt der Dank!
LG
Richard

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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von gatewnrw » 07 Nov 2018, 18:23

@Richard

sehr schöne Aktion!

LG Peter
- einen Jux will er sich machen ...

Nestroy

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Andi
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von Andi » 07 Nov 2018, 18:27

tourbillon69 hat geschrieben:
06 Nov 2018, 22:04
Andi hat geschrieben:
06 Nov 2018, 19:03
Memo an mich, vom nächsten lohnenden Lottogewinn eine Habring-Uhr kaufen. :thumbsup:
Ach komm' so teuer sind wir jetzt auch nicht! :crying:

Eines von Blümlein's vielen Mottos war: "Tu Gutes (und rede darüber)!"
Wobei ersteres immer im Vordergrund war weil seiner Auffassung nach Service etwas kosten muss (dem Hersteller).
Ihm gebührt der Dank!
LG
Richard
OK! Bis meine Portokasse wieder gefüllt ist :wink:
Viele Grüße Andi!

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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von unnnamed » 08 Nov 2018, 08:08

lottemann hat geschrieben:
04 Nov 2018, 20:04
Leute, habt Ihr noch alle Lampen am Leuchter?????

1090 Euro für eine Zweizeigerrevision!

:rofl: :rofl: :rofl:
Kommt drauf an, die Portofino zum Beispiel gab es ja auch einmal im Weißgoldgehäuse mit
Piagetwerk. Fiel meinem Cheffe auch nicht auf, als er so eine zuletzt annahm. Und dem
Kunden vermutlich auch nicht, dass er das Teil hat absaufen lassen. Da könnten dann natürlich
auch mal saftigere Preise entstehen.
Aber generell ist die Preisgestaltung seit ein paar Jahren eher spektakulär, ich habe zuletzt
von vierstelligen Kostenvoranschlägen für 7750 Revisionen gehört oder etwa von einem KVA
über sage und schreibe 2500 Euro für eine TH Grand Carrera (Modulchrono). Immerhin lehnen
die Kunden das dann auch gern mal ab und suchen einen lokalen Uhrmacher auf.

Datumsscheiben und Zeiger sind teilweise für ein fehlerfreies Funktionieren wirklich
zu tauschen. Allerdings eher die Ausnahme.
Gruß Bernd

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mhanke
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von mhanke » 08 Nov 2018, 10:24

Die Ungleichheit entstand ja - auch - durch Belassen der deutschen Wochentagsanzeige. Nachdem IWC - nach Protesten - ohnehin schon Fischkronen nachproduziert hat, frage ich mich, weshalb man das nicht auch mit deutschen Wochentagsanzeigen machen kann. Dann könnten beide Scheiben getauscht und somit im Erscheinungsbild angeglichen werden.

Marcus
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Pete
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von Pete » 08 Nov 2018, 11:15

Dazu habe ich gerade einen älteren Beitrag bei Herrn Strohm gelesen. Wie so oft scharfzüngig aber im Prinzip richtig:

https://herrstrohmsuhrsachen.com/2017/0 ... hlen-wird/

Der Uhrmacher meines Vertrauens hier in CH wird demnächst seine Rolex-Konzession verlieren. Wo ich dann mit den Kronen hin soll, wenn Service ansteht oder mal so ein Quatsch wie ein Umbau von schwarzer auf weisse Explorer gemacht werden soll, weiss ich nicht.

Auch bei Omega, die für einen guten (Vintage) Service bekannt waren, hört man mittlerweile viel durchwachsenes :|

r.as.
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von r.as. » 11 Nov 2018, 11:14

Interessant, das Problem, welches Herr Strohm mit seiner Royal Oak schildert, hatte ich bereits vor 10 Jahren. Ich habe hier darüber berichtet.

Zuletzt hat mich die RO nur noch genervt und ich habe sie vor Ablauf der Garantiezeit zurück gegeben.

Bemerkenswert ist allerdings, das AP immer noch daran herumdoktort,...soviel zur fachlichen Kompetenz dieser Firma.

Rolf

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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von r.as. » 11 Nov 2018, 11:48

Nachtrag:...welche entweder nur unvollkommen vorhanden zu sein scheint oder es ist dieser Firma (wahrscheinlich) sch...egal, was sie ausliefert.

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hermann
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Re: IWC, seltsames Vorgehen bei Revision

Beitrag von hermann » 12 Nov 2018, 07:38

unnnamed hat geschrieben:
08 Nov 2018, 08:08

Aber generell ist die Preisgestaltung seit ein paar Jahren eher spektakulär, ....
Das kommt auch uns, zumindest mir zugute. Ich nehme mal ein Wiener Schnitzel zum Vergleich, welches bei uns so um die 10,- bis 12,- € kostet.
Bei mir kostet es so um die 15,- bis 18,- was mich in eine komfortable Gewinnzone bringt.
Bei den Herstellern so um die 25,- bis 30,- oder mehr.
Jeder kann selbst entscheiden wo er sein Schnitzel essen möchte. Gefühlt wird es wohl dort am besten schmecken, wo es am meisten kostet. :wink:

Gruß hermann
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