Yema Manufakturkaliberaber (?) MBP100

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Peter1070
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Yema Manufakturkaliberaber (?) MBP100

Beitrag von Peter1070 » 10 Mai 2020, 20:08

Hallo,
durch eine Frage in einem anderen Thread bin ich auf die Yema Superman II Maxi Dial aufmerksam geworden und sie gefällt mir. Dazu nur eine Frage, ist das verbaute Inhouse-Kaliber MBP 1000 tatsächlich ein Manufakturwerk. Also gut, Manu ist nicht so wichtig. Aber ist es wirklich von Yema entwickelt und gefertigt?
Hat jemand Erfahrungen/Wissen zu mit dem Werk hinsichtlich Gang und Zuverlässigkeit?
Wie steht es insgesamt mit der Qualität bei Yema aus? Zeiger-, Zifferblatt- und Gehäusefinish?
Habt Spaß
Peter
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3fe
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Re: Yema Manufakturkaliberaber (?) MBP100

Beitrag von 3fe » 10 Mai 2020, 20:39

Laut deren Seite ist es tatsächlich ihr eigenes Kaliber

https://en.yema.com/pages/yema-mbp1000
Beste Grüsse
Jörg


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unnnamed
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Re: Yema Manufakturkaliberaber (?) MBP100

Beitrag von unnnamed » 10 Mai 2020, 20:45

Sieht asiatisch aus. Meine Meinung.

Aber was solls, das machen ja einige. In Fernost kaufen und hier ein wenig in der Hand aufwärmen und als "eigen" anpreisen.
Gruß Bernd

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MCG
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Re: Yema Manufakturkaliberaber (?) MBP100

Beitrag von MCG » 10 Mai 2020, 21:42

unnnamed hat geschrieben:
10 Mai 2020, 20:45
Sieht asiatisch aus. Meine Meinung.

Aber was solls, das machen ja einige. In Fernost kaufen und hier ein wenig in der Hand aufwärmen und als "eigen" anpreisen.
:thumbsup:

die Stosssicherung scheint eher etwas unbekanntes (Asiatisch) oder dann aber die günstigste Variante von ETA zu sein. ich wundere mich auch wie die reguliert werden soll… :idea: :whistling:
LG aus Mostindien - Markus

montilier
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Re: Yema Manufakturkaliberaber (?) MBP100

Beitrag von montilier » 10 Mai 2020, 22:11

Hier gibt es einen langen Faden zum Kaliber MBP1000:
http://forumamontres.forumactif.com/t23 ... re-mbp1000

War selber letztes Jahr im Sommer bei Yema in Morteau. Die ganze Firma macht einen sehr Cottage Industry-mässigen Eindruck. Sie befindet sich in einem alten Fabrikgebäude, in welchem auch die Mutterfirma Ambre untergebracht ist. In einem sehr grossen Raum befindet sich Empfang, Versandabteilung, Adminstration und das alles zwischen Stapeln von Schachtel und anderen Gebinden. Habe dabei den Geschäftsführer von Ambre persönlich kennen gelernt. Auf meine Nachfrage nach dem Ursprung des Kalibers MPH1000 habe ich keine klare Auskunft erhalten. Aber wie unnamed schon angetönt hat, CNC-Maschinen in China funktionieren ebenso gut wie in der Schweiz oder in Frankreich.

Die Leute sind sehr freundlich und aufgeschlossen. Uhrmacher habe ich einen einzigen gesehen, einen jungen hilfsbereiten Typ. Habe mir eine Yema Superman Heritage bleu gekauft, noch mit dem eta-Kaliber. Die Uhr ist gut und sorgfältig zusammengebaut. Die Gangwerte waren ok. Der Preis nach Abzug der Mehrwertsteuer angemessen. Die Rückerstattung der Mehrwertsteuer ist am selben Tag erfolgt. Aufgrund meiner Erfahrungen für ein französisches Unternehmen eher aussergewöhnlich.

Hatte anschliessend noch ein Problem mit dem Tubus. Das Problem wurde unbürokratisch gelöst, indem ganz einfach Gehäuse samt Werk getauscht wurde. Nur der Boden mit der individuellen Nummer wurde beibehalten. Bei dieser Prozedur war ich im Uhrmacheratelier in Morteau dabei. Eine Werkmontage habe ich dort nicht gesehen, sondern nur zahlreiche Uhren in Boxen ohne montierten Boden. Auf meine Nachfrage wurde mir erklärt, dass die Uhren periodisch in Batches von mehreren Uhrmachern montiert und regliert werden. Der Boden wird montiert, wenn eine Uhr ausgeliefert wird.

Mein Fazit: die Produktionsanlagen und das Betriebsgebäude wirken auf den ersten Blick etwas heruntergekommen. Die Yema Uhren, die heute dort produziert oder zusammengestellt werden, machen auf mich jedoch einen recht wertigen Eindruck. Gemäss Erfahrungen in verschiedenen französischen Foren ist die Qualität bei den Yema Uhren in den letzten ein bis zwei Jahren spürbar gesteigert worden. Selber käme ein Kaliber MPH1000 für mich durchaus in Frage.

Just my 2, 3, 4 cents ...
Monti

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Re: Yema Manufakturkaliberaber (?) MBP100

Beitrag von SteveMcQueen » 10 Mai 2020, 23:03

Ich habe kürzlich in einem der größeren Blogs gelesen, dass das gefertigte Kaliber asiatischer Provenienz ist. Bin jetzt zu faul, selber eine Suchmaschine zu füttern, aber es ging um irgendein neues Modell, in dem das Werk verbaut ist.
Mit Uhren ist es wie mit Menschen: Manche sind Orginale, andere bleiben zeitlebens nur eine Kopie. - Horrido, Steffen.

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Re: Yema Manufakturkaliberaber (?) MBP100

Beitrag von unnnamed » 10 Mai 2020, 23:07

Danke für den Link, der dritte Beitrag dort stellt soweit die Info zur Verfügung, dass Yema selbst
sagt, dass das Konzept, die Montage und das Regulieren von ihnen ausgeführt werden.
Das ist sehr schwammig und dürfte unterm Strich die Bestätigung sein, dass es Fernost ist. Die
Werkmontage in Chargen halte ich auch eher für Blabla. Die schalen ggf. vor Ort ein, setzen
Zeiger, machen einen WD-Test.
Ansonsten hast du recht, dass die Uhren ganz okay sind. Gehäuse und Band sind solide und klappern
nicht. Nur der Preis ist trotz allem recht saftig. +/- 1000 Euro, da sind die Jungs schon im Bereich der
Schmerzgrenze, für die Eta-Version aber in Ordnung. Mit dem "neuen" Werk hätte ich wie du auch keine
Lust mehr auf die Uhr.
An den Zeigern sollten sie dringend nachbessern, die dürften ein paar Cent teurer im EK sein. Die alten
Modelle sind ja diesbezüglich schon keine Besonderheit, aber die neuen finde ich qualitativ nochmal
deutlich schlechter.
Gruß Bernd

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Re: Yema Manufakturkaliberaber (?) MBP100

Beitrag von Thomas_G. » 11 Mai 2020, 14:43

Ich hatte mal das Kaliber im Test. Meiner Meinung nach basiert es auf einem Seagull mit neuem Layout, denn der Radsatz ist komplett identisch.
https://watchthusiast.de/review-yonger- ... h-8343-01/
Ich habe einen Tick ;-)

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