Habe ich zuviel von Omega erwartet?

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jeannie
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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von jeannie » 10 Mär 2019, 19:44

Alpay3599 hat geschrieben:
10 Mär 2019, 19:29
Und Omega stürzt mit den Preisen sowieso immer ab, da hab ich echt keine Lust 1300Fr. mehr zu zahlen.
Tut mir aber leid, dass du so aufs Geld schauen musst.

Für dich wäre wohl ein Sparbuch die bessere Option.
Alpay3599 hat geschrieben:
10 Mär 2019, 19:29
Ihr anderen könnt natürlich hinter dem Bildschirm so frech sein wie ihr wollt.
Willst du mich mal vor dem Bildschirm erleben? Die anderen verzichten gerne. :rofl:
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MCG
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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von MCG » 10 Mär 2019, 22:05

tourbillon69 hat geschrieben:
10 Mär 2019, 19:42
Mein Gott, ist die heutige Jugend dünnhäutig! :crying:
Kein Wunder, dass beim ersten Pups der schief rauskommt die Lehre hingeschmissen wird.
Aber warum Omega (wenn die eh schnell an Wert verliert) warum nicht Eterna, Oris, Tudor, wasweissich?
Das gefällt ihm eben nicht. Mit 19 hat man schon auch minimale Ansprüche an Status und so, oder... :whistling: :mrgreen:
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MCG
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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von MCG » 10 Mär 2019, 22:11

Alpay3599 hat geschrieben:
10 Mär 2019, 19:29
jeannie hat geschrieben:
10 Mär 2019, 19:10
tourbillon69 hat geschrieben:
10 Mär 2019, 16:52
Ich wollte das eigentlich nicht ins lächerliche ziehen, sondern eher ein wenig Empathie zeigen....
Aber ich glaub' ich versteh'! Es geht nur um die Marke selbst. Prestige, dazugehören, wer sein/sich besser fühlen etc.
Dass die für ebendiese "Leistung" auch einen Preis für ihr Produkt haben will ist für Dich dabei eher störend.
Klasse kann man sich nicht kaufen. Auch nicht mit einer Rolex.

Wegen euch alleine werde ich jetzt schön auf Chronext (Graumarkt) weitermachen mit all meinen Käufen. Das nächste Mal schicke ich es einfach an Chronext und die regeln das ganzr dann für mich :)

Die Rolex wäre ich sogar noch bei Bucherer holen gegangen aber die gibts nicht mehr. Mir gefallen nur selten Uhren, ich schaue nicht auf die Marke.
Und Omega stürzt mit den Preisen sowieso immer ab, da hab ich echt keine Lust 1300Fr. mehr zu zahlen.

Habe aber meine Lektion gelernt, nie so etwas in ein Forum posten, welche nur ältere Herren beeinhaltet, dessen Leben sich nur noch um Uhren dreht. Der einzige mit Klasse hier ist Radiopirat. Ihr anderen könnt natürlich hinter dem Bildschirm so frech sein wie ihr wollt.
Tja es scheinen in anderen Foren (zb. Omega) halt auch nur ältere Herren zu sitzen. Denn da hast Du ja dieselben Antworten gekriegt … 🤷🏼‍♂️ :oops: 8)
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Pete
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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von Pete » 11 Mär 2019, 07:40

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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von Thomas H. Ernst » 11 Mär 2019, 08:56

Pete hat geschrieben:
11 Mär 2019, 07:40
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Tja, die Millenials halt ... :mrgreen: :rofl:
Grüsse Thomas
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Kristian
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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von Kristian » 11 Mär 2019, 09:44

Sind denn Omega vom Grauen nicht letztendlich auch vom offiziellen Konzessionär ?
Gruß, Jörg

Pete
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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von Pete » 11 Mär 2019, 09:53

Kristian hat geschrieben:
11 Mär 2019, 09:44
Sind denn Omega vom Grauen nicht letztendlich auch vom offiziellen Konzessionär ?
Natürlich sind die von irgendeinem Konzi. Und natürlich haben die, wenn sie nicht vorher schon x Jahre irgendwo rumlagen noch die Werkgarantie. ABER, wofür zahle ich denn unter anderem bei den Omega Stores und den Konzessionären? Klar, für die Uhr. Aber eben auch dafür, eine Tür zu haben die mir offen steht wenn es Probleme gibt. Und das an exponierter Lage.

Weiss nicht wie das bei den Grauen ist, aber ich denke nicht dass dort jemand ein grosses Ladengeschäft in guter Lage irgendwo am Laufen hat. Der einzige den ich kenne, betreibt sein Geschäft von zu Hause aus.

Und was der Threadstarter nicht versteh oder nicht verstehen will, ist dass sich natürlich niemand darum reisst wenn er jetzt als reklamierender Uhrenbesitzer kommt ohne tatsächlich Kunde gewesen zu sein. Das Phänomen erlebt man ja an allen Ecken und Enden. Zähne in Ungarn machen lassen, dann aber wenn's nix ist zum Hauszahnarzt oder Implantologen. Pfeffermühle von Marke xy billig im Internet geschossen, bei Reklamationen aber dann doch lieber zum Fachhändler vor Ort etc.

Fünfer und Weggli. Und dann kommt dazu noch eine Mimosenhaftigkeit des Threadstarters, wenn man ihm das auf mehr oder weniger nette Art widerspiegelt. Und das hat vielleicht etwas mit dem Durchschnittsalter hier zu tun, dass es Gegenwind gibt. Nämlich wegen der Lebenserfahrung und dass wie schon gesagt, jeder hier schon sein Lehrgeld bezahlt hat.

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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von jeannie » 11 Mär 2019, 11:20

Hört mal ihr Alten Säcke (und eventuellen Alten Schachteln): ich wette, der Threadstarter hat gar keine Uhr. Vielleicht, mit viel Glück, hat er mal eine im Schaufenster gesehen. Ob er jemals eine in den Händen gehalten hat?

Er versucht einfach, euch am Nasenring über den Hof zu ziehen. So einen kann man nicht Ernst nehmen. Nicht mal Fritz.

Mal schauen, ob der Grünschnabel noch postet oder ob ihm die Buchstaben ausgegangen sind.

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tourbillon69
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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von tourbillon69 » 11 Mär 2019, 15:02

Doch, doch, ich glaube schon, dass er die Uhr hat!
Und ich glaube ihm auch, dass er ehrlich enttäuscht ist.
Wenngleich es legitim sein sollte darüber nachzudenken ob seine Erwartungshaltung nicht ein wenig überzogen ist.

Die interessante Frage ist ja: Wie wird die Uhrenindustrie (also genau die Massenhersteller) mit solch einer Erwartungshaltung in Zukunft umgehen?
Schliesslich repräsentiert der junge Mann ja die Zielgruppe die man eigentlich via social media versucht anzusprechen.

Glücklicherweise muß ich (für eine grosse Marke) keine Antwort auf die Frage mehr finden!
Als kleine Marke ist es erheblich leichter mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen zu arbeiten und die Kunden letztlich zufrieden zu stellen.

beste Grüße
Richard

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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von Radiopirat » 11 Mär 2019, 16:35

tourbillon69 hat geschrieben:
11 Mär 2019, 15:02
Doch, doch, ich glaube schon, dass er die Uhr hat!
Und ich glaube ihm auch, dass er ehrlich enttäuscht ist.
Wenngleich es legitim sein sollte darüber nachzudenken ob seine Erwartungshaltung nicht ein wenig überzogen ist.

Die interessante Frage ist ja: Wie wird die Uhrenindustrie (also genau die Massenhersteller) mit solch einer Erwartungshaltung in Zukunft umgehen?
Schliesslich repräsentiert der junge Mann ja die Zielgruppe die man eigentlich via social media versucht anzusprechen.

Glücklicherweise muß ich (für eine grosse Marke) keine Antwort auf die Frage mehr finden!
Als kleine Marke ist es erheblich leichter mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen zu arbeiten und die Kunden letztlich zufrieden zu stellen.

beste Grüße
Richard
Goodwill wird in den meisten Fällen belohnt... und in den meisten Fällen beidseitig. Zeige ich als Kunden also guten Willen und bezahle beim Konzi den Mehrpreis zum Preis des Grauen, habe ich auch bestimmte Erwartungshaltungen. Ich bilde mir ein, dass diese dann auch gerechtfertigt sind. Und wenn sich der Hersteller dann mal nicht verpflichtet fühlt, dann zumindest der Händler. Ich habe das leider selbst erleben müssen und wäre aus der ganzen Geschichte mit einem nachträglich eingebauten "Zeigerspiel" und falsch gesetzten Zeigern und der Weigerung von Breitling, die B50 trotz noch vorhandener Garantie nicht nochmals in die Hand zu nehmen, ohne die sehr unkomplizierzte und sehr generöse Hilfe des Konzis nicht mehr rausgekommen. Auf der anderen Seite heisst eine Marketingregel aber auch: "Tue Gutes und sprich darüber!". Oft entwickeln sich daraus dann eben auch schöne Geschichten - da könnte ich ein paar Marken und zwei, drei Konzis aufzählen. Manchmal müssen Letztere ein wenig warten, bis "geerntet" werden kann, aber in der Regel rechnet sich das eben doch.

Der TS hat für sich nun einen Weg fixiert, aber ich bin mir mehr als sicher: Früher oder später wird er auch diesen wieder verlassen, garantiert. Ob er in ein paar Jahren noch für seinen Hoflieferanten jubelt, weiss ich nicht. Aber er wird früher oder später feststellen müssen, dass auch dieser mit ihm Geld verdienen will, und zwar möglichst viel. Und viele der alktuellen Generation "jetzt-alles-sofort-gratis" werden viel Lehrgeld bezahlen, um am Ende (oder im Alter :roll: ) zu erkennen, dass die Welt eben doch anders funktioniert. So vertraue ich halt auf die Zeit als besten Lehrmeister.

Ich für meinen Teil gehe weiter meinen "seriösen" Weg und werde meinem Stammkonzi nur untreu, wenn er partout nichts mehr ausrichten kann oder das entsprechende Vitamin völlig fehlt. Aber dann mit einem gehörig schlechten Gewissen... :whistling:
Auch das geht vorbei!

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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von Alpay3599 » 12 Mär 2019, 20:31

Habe heute meine Rolex erhalten, alles bestens, der Omega geht es auch gut. Habe dem Herr bei Omega, der mir das Schreiben auf jeden Fall versprochen hatte ein Mail geschrieben am Freitag, er hat mich wiedermal ignoriert.

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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von archimagirus » 13 Mär 2019, 00:58

Ohne jetzt näher auf den TS und 'seinem G'schichterl' eingehen zu wollen, erstaunt mich der Tip "Kauf beim Konzi und sorgenfrei..." dann doch.

Der Markt ist im Wandel und da ist es doch nur legitim sich 'am Markt' um zu schauen.
Und gerade die ganzen threads hier bzgl Erlebnisse beim Service /Konzi /Boutiquen etc zeigen doch ganz deutlich das der klassische 'Juwelier deines Vertauens' eine aussterbende Spezies ist

Egal ob als Rookie oder 'altes Semester mit Suchttendenz zur Horlogerie' , die Ressentiments gegenüber den 'Grauen' ist doch wirklich ein wenig 'so yesterday' auch da gibt es solche und solche und der Markt reguliert auch diese Anbieter.

Es ist doch so: es gibt die unverbindliche Preisempfehlung-(den Preis des Herstellers) und einen 'Marktpreis' und dann kann ich mir aussuchen was zu mir passt und was ich ausgeben möchte.
Macht doch heute fast jeder in jeder Lebenslage . Ob's der Kühlschrank die Waschmaschine ,der neue Kopfhörer die Kamera bis zum Auto ...alles wird verglichen und dann abgewägt.


Es ist doch eine Mär zu behaupten mit dem offiziellen Listenpreis 'bezahle' ich den 100%igen Service.Ich kenne stories von AP Kunden die haben Ihre nigelnagelneue Uhr (zum Listenpreis gekauft ) im ersten Jahr keine 6 Wochen getragen. Die waren 3-4 mal im Service in Deutschland und in CH und kamen mit mehr Mängel zurück als sie hingingen.
Wer ne olle Sub oder GMT kaufen möchte wird ja fast ausgelacht...
Ne ... die 'Grauen' bieten da schon eine wirkliche Alternative.
Und wenn mal was gerichtet werden soll....muss ich mich darüber eben auch vorher schlau machen, auch da gibt es Alternativen .
Tickende Grüße, Jan!

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stere
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Interessen: Hmm......vielleicht Uhren ? :-)

Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von stere » 13 Mär 2019, 09:14

oooh..die alte Konzi vs. Graue Diskussion... :whistling:

Hier bei mir ist die Anzahl der Konzessionäre sehr überschaubar (und wegen einer Uhr fahre ich nicht hunderte Kilometer). Meine Erfahrungen mit dem Ortsansässigen (grosse Kette) waren in der Vergangenheit zu 90% negativ (!)... ich will jetzt nicht schon wieder mit der Geschichte anfangen, bei der sie mich mit der Anfrage für einen Federsteg für den Roger-Dubuis-Chrono zu Karstadt geschickt haben. Ich habe daraus meine Konsequenzen gezogen und lebe glücklich und zufrieden. Habe aber auch keine Erwartungen bzgl. "einklagbarer" Garantie beim Hersteller.. (und ich fange jetzt auch nicht mit meiner neverending Story mit dem Service bei IWC von meiner Ingenieur an... da gibt's ja auch andere, die hier was erzählen können).

Also... die Wahrheit liegt in der Mitte....

stere
"If you think you are too old to rock'n'roll then you are!" Lemmy

tourbillon69
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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von tourbillon69 » 13 Mär 2019, 09:15

Alpay3599 hat geschrieben:
12 Mär 2019, 20:31
Habe heute meine Rolex erhalten, alles bestens, der Omega geht es auch gut. Habe dem Herr bei Omega, der mir das Schreiben auf jeden Fall versprochen hatte ein Mail geschrieben am Freitag, er hat mich wiedermal ignoriert.

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Vielleicht ignoriert er Dich ja deswegen (zurecht?) weil er weder zu gesetzlicher Gewährleistung (die liegt beim Verkäufer) noch zu Garantie (eine freiwillige Erklärung des Herstellers) verpflichtet ist?

Nur so ein Gedanke.....
R.

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Re: Habe ich zuviel von Omega erwartet?

Beitrag von Radiopirat » 13 Mär 2019, 21:10

Auch das geht vorbei!

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