Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Alles rund um die Technik, Hilfe bei Problemen, Erfahrungsberichte
Antworten
Benutzeravatar
Andi
Beiträge: 13158
Registriert: 15 Feb 2006, 16:50
Tätigkeit: Staatlich geprüfter Zeltaufbauer....

Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von Andi » 21 Jun 2019, 19:02

Ich stehe diesem Thema mittlerweile sehr skeptisch gegenüber. Immer mehr optimieren (wo man eigentlich nur mal auf sich selber hören sollte), immer schneller, die Zeit noch mehr ausnutzen um beruflich tätig zu sein (und wenn man frei hat, kann man plötzlich mit seiner freien Zeit nichts mehr anfangen, weil verlernt zu entspannen).

Dieses Thema wurde hier noch mal aufgenommen:
https://www.heise.de/tr/artikel/Fitness ... 43332.html

Ich muss selber auf mein Herz achten und trage zum Sport eine Puls-Uhr, wenn ich mit dem Mountainbike unterwegs bin ist es dank GPS ebenfalls hervorragend sich mal eben zu orientieren, das war es auch schon. Ich renne/fahre keinen Medaillen von Garmin hinterher, muss mich selber nicht noch mehr optimieren, weil ich es auch garnicht mehr will. Auch wenn ich auf einer Messe bin, ist es durchaus angenehm eine Nachricht von der Tochter zu bekommen, das Sie gut angekommen ist und ich das kurz relativ unauffällig lesen kann, aber das war es auch schon.

Und doch, diese ganze Selbstoptimierung, bedenklich finde ich das Ganze schon. Es gab Zeiten da ist man mit einer robusten Uhr, Karte und Kompass raus, das können heute die wenigsten. Und was soll ich sagen, es hat wunderbar funktioniert.
Und für wen oder was optimiere ich mich? Für mich, oder meinen Chef?

Sorry, mir war heute mal danach :roll:
Viele Grüße Andi!

Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein

xyto
Beiträge: 328
Registriert: 21 Feb 2007, 15:59

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von xyto » 21 Jun 2019, 19:17

Ich bin grundsätzlich für neue Technologien offen und adaptiere Dinge, die mir einen echten Vorteil bringen. Hatte bisher Pulsuhren, Fitnesstracker und eine Smartwatch.

Im Rahmen des Sports und Sporttrainings haben Pulsuhren auf jeden Fall ihren Platz, gerade auch für den anspruchsvollen Hobbyisten. Training nach Pulszonen macht einfach viel Sinn. Auch Informationen wie gelaufene Strecke, Pace usw. sind teilweise einfach interessant und motivierend. Für normales Cardiotraining sollte es aber mit etwas Erfahrung auch ohne Uhr reichen.

Von Fitnesstrackern und Smartwatches habe ich mich im Moment wieder verabschiedet. Zum einen liegt es daran, dass diese Art der Motivation bei mir nicht funktioniert. Also am Anfang fand ich es sogar ganz lustig "Schritte zu sammeln", aber irgendwann legt sich das und letztlich brauche ich einfach nur einen klaren Trainingsplan. Das reicht und ist auch effizienter. Dazu kommt ein relativ großer Ablenkungseffekt, selbst wenn Benachrichtigungen deaktiviert werden. Kurz gesagt: Es bringt einfach (noch) nichts Relevantes. Das Handy kann die wesentliche Dinge einfach besser und schneller erledigen.

Sollte einmal eine Smartwatch auf den Markt kommen, die tatsächlich die Gesundheit (Puls, EKG etc.) gut überwachen und Herzinfarkte etc. a priori detektieren kann, stellt sich dann schon eventuell die Frage ob so etwas nicht zu einem Muss wird. Klar, als Mensch gehen wir immer Risiken ein und totale Sicherheit gibt es nicht, aber ein Gerät das diverse lebensbedrohliche Zustände erkennen und dann vielleicht auch selbständig Hilfe rufen kann etc. lässt sich in seinem Nutzen nicht so einfach von der Hand weisen...

(Natürlich darf man dann aber auch wieder nicht den Fehler machen sich zu sehr darauf zu verlassen und Vorsorgeuntersuchungen zu schwänzen).
Grüße,

Mika

Benutzeravatar
3fe
Beiträge: 9679
Registriert: 18 Nov 2009, 16:20
Wohnort: Kanton Schwyz
Interessen: Niemals ohne Uhr!

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von 3fe » 21 Jun 2019, 19:21

Den Influenzern sei Dank, hetzen viele Lemminge den Idealen hinterher. Man sollte die Arschl*cher einfach mal arbeiten schicken. :!:

Die Industrie ist sich aber heutzutage auch nicht zu blöd, irgendwelchen Mist zu produzieren, eine schnieke Marketingstory dazu entwerfen zu lassen, um dann dem Wachstum hinterher zu rennen.

Alles sehr bedenklich, noch hat der Konsument einen eigenen Kopf zum Denken - könnte dereinst auch abgeschafft sein. :whistling:


Früher wurde produziert, was der Kunde haben wollte. Heute muss der Kunde kaufen, was produziert wurde. :evil:
Beste Grüsse
Jörg


If you see a toilet in your dream, do not use it. It's a trap.

Benutzeravatar
MCG
Beiträge: 16063
Registriert: 21 Aug 2006, 23:12
Wohnort: Mostindien
Interessen: Mech Uhren, Sport, Smart Roadster, HIFI, Art & Architektur
Tätigkeit: Academic Program and Business Alliances

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von MCG » 21 Jun 2019, 19:29

3fe hat geschrieben:
21 Jun 2019, 19:21
Früher wurde produziert, was der Kunde haben wollte. Heute muss der Kunde kaufen, was produziert wurde. :evil:
Wieso so frustriert, Jörg?
Das war immer so! Trends wurden kreiert und aufgegriffen...
Sie Dir nur mal die Mode an? Was brauchen wir davon?

Wir sind eitel, wir wollen schön, fit und begehrenswert sein... :thumbsup: :D
LG aus Mostindien - Markus

Benutzeravatar
3fe
Beiträge: 9679
Registriert: 18 Nov 2009, 16:20
Wohnort: Kanton Schwyz
Interessen: Niemals ohne Uhr!

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von 3fe » 21 Jun 2019, 19:33

Ich bin nicht frustriert. Ich habe keinen Fitnesstracker und kaufe keinen Blödsinn. 8) :P
Beste Grüsse
Jörg


If you see a toilet in your dream, do not use it. It's a trap.

Online
Benutzeravatar
cool runnings
Beiträge: 17882
Registriert: 16 Feb 2006, 09:01
Wohnort: Baden

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von cool runnings » 21 Jun 2019, 22:19

Deswegen trage ich eine Pulsuhr, wenn überhaupt, nur beim Sport und sonst nur mechanische Uhren. Denn auch an diesen kann man ablesen wie es um mich steht. Wenn eine meiner mechanischen Uhren an meinem Arm stehen bleibt, ist entweder die Uhr kaputt oder ich lebe nicht mehr.

:mrgreen:

Benutzeravatar
Red hot chili
Beiträge: 1652
Registriert: 19 Aug 2010, 10:09

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von Red hot chili » 22 Jun 2019, 00:05

Man, was ist denn mit Euch los, so tiefschürfende Gedanken, dass kenne ich ja gar nicht von Euch.... :mrgreen:

Nein, mal Spaß beiseite, dass was Andi oben schrieb, dass kann ich in gewisser Weise schon irgendwo nachvollziehen.
Man muss sich nicht ständig nach dem richten, was einen irgendein elektronisches "Helferlein" vorgibt, was, wie und wann man es am besten zu tun oder zu lassen hätte.
Der eigene Körper zeigt einen eigentlich doch noch am besten wo die Grenze ist, wenn man denn gelernt hat auf seinen eigenen Körper zu hören.
Dafür braucht es keine Pulsuhr, keine Smart-Watch oder dergleichen.
Und auch einfach mal mit dem Cabrio so eine Tour ins Blaue hinein, ganz ohne Navi, sondern so wie früher, nach Schildern und Karte, bringt auch dann und wann mal wieder Laune.
Der Weg ist eben doch so manches Mal das Ziel.
Und aller Optimierung zum Trotz, älter werden wir nun mal alle, und der Zahn der Zeit nagt an einem Jeden von uns, an dem Einen mehr, und an dem Anderen halt etwas weniger.
Letztendlich aber müssen wir alle irgendwann einmal gehen, egal ob nun bis in die letzte Faser unseres Körpers durchoptimiert oder nicht.

Benutzeravatar
lottemann
Beiträge: 6739
Registriert: 15 Feb 2006, 11:52
Wohnort: BaWü

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von lottemann » 24 Jun 2019, 15:02

3fe hat geschrieben:
21 Jun 2019, 19:21
..., noch hat der Konsument einen eigenen Kopf zum Denken ...
Whow. Das nenne ich Optimismus. Meine Wahrnehmung ist schon seit Längerem eine Andere... :whistling:

Benutzeravatar
3fe
Beiträge: 9679
Registriert: 18 Nov 2009, 16:20
Wohnort: Kanton Schwyz
Interessen: Niemals ohne Uhr!

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von 3fe » 24 Jun 2019, 16:13

Ich wollte nicht so schwarz malen. :mrgreen:
Beste Grüsse
Jörg


If you see a toilet in your dream, do not use it. It's a trap.

Benutzeravatar
insomniac
Beiträge: 534
Registriert: 01 Nov 2006, 23:07
Wohnort: Bei Baden [CH]

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von insomniac » 24 Jun 2019, 19:34

Selftracking hat für mich persönlich definitiv viele positive Aspekte.

Wie bei Vielem im Leben, kommt es auch hier auf das richtige Mass drauf an.
Ich fahre regelmässig Mountainbike und tracke jede Fahrt. Dank einem einfachen, aber sehr durchdachten GPS-Computer (Wahoo Element) kann ich beim Mountainbiken (insbesondere bei kleineren Touren in der Nähe von zuhause) mein Smartphone zuhause lassen. Tracking-Applikationen wie Strava bieten mir dank Heatmaps die Möglichkeit neue Trails zu Entdecken und mir neue und abwechslungsreiche Routen zusammenzustellen (Strava Routebuilder).
Bei den Aufzeichnungen steht dann auch nicht das Tempo im Zentrum, sondern die zurückgelegten Kilometer und Höhenmeter. Für mich sehr praktisch, um zu sehen wie aktiv ich in den jeweiligen Monaten war. Ab und zu schätze ich auch die Möglichkeit meine Zeiten auf ausgewählten Segmenten mit andern Leuten zu vergleichen (und dabei trotzdem meine Fahrten nicht veröffentlichen zu müssen).

Natürlich kann man es auch hier und gerade mit Strava übertreiben, im Grossen und Ganzen ist das Tracking mit der App für mich definitiv eine Bereicherung. Da ich damit mehr Abwechslung in meinen Routen habe und mich damit motiviere mind. ein Mal die Woche (nach Möglichkeit) aufs Mountainbike zu steigen :wink:
Beste Grüsse,
Roberto

Benutzeravatar
Andi
Beiträge: 13158
Registriert: 15 Feb 2006, 16:50
Tätigkeit: Staatlich geprüfter Zeltaufbauer....

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von Andi » 12 Jul 2019, 17:09

Passt dazu und spricht mir aus der Seele

https://www.focus.de/wissen/mensch/aria ... 11271.html
Viele Grüße Andi!

Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein

ossikonsum
Beiträge: 137
Registriert: 22 Feb 2006, 21:53
Wohnort: Karlsruhe

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von ossikonsum » 15 Aug 2019, 15:58

Grundsätzlich sind Sachen wie GPS Messung der Strecke und Geschwindigkeit super, besser als wie vor 30 Jahren mit einem Messtischblatt zu hantieren.

Training nach Puls sehe ich schon wesentlich kritischer, schon weil die Faustformel von Maximalpuls = X - Lebensalter einfach ein völlig unbrauchbarer Durchschnitt ist. Ich bekomme meinen Puls ohne Probleme auf 185 - 190, das dürfte mit meinen 54 Jahren gar nicht mehr sein. Aber für Puls 120 muss ich stehenbleiben.

Außerdem führt die Fixierung auf den Puls zu einer Selbstregulierung, es werden gesunde Reize vermieden, weil angeblich der Puls zu hoch ist. Aber selbst bei einem ruhigen Lauf kommt man eine 10% Steigung nicht mit nem Puls von 130 hoch. Trotzdem ist langsam den Berg hoch besser für die Beine als immer im Standardschritt geradeaus.

Und eine Uhr kann mir auch nicht sagen wie ich mich fühle. Ich mache sogar Tempoläufe nach Gefühl und schaue erst danach, wie schnell ich war. Erstaunlicherweise liege ich immer nah an den Vorgaben, aber es schult das Gefühl besser und ich muss nicht meine Lesebrille aufsetzen, um das Tempo auf dem Display zu erkennen.

Wo es wirklich bizarr wird ist das Schrittzählen über den Tag - ohne Worte :-)

Benutzeravatar
MCG
Beiträge: 16063
Registriert: 21 Aug 2006, 23:12
Wohnort: Mostindien
Interessen: Mech Uhren, Sport, Smart Roadster, HIFI, Art & Architektur
Tätigkeit: Academic Program and Business Alliances

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von MCG » 15 Aug 2019, 16:03

ossikonsum hat geschrieben:
15 Aug 2019, 15:58
Grundsätzlich sind Sachen wie GPS Messung der Strecke und Geschwindigkeit super, besser als wie vor 30 Jahren mit einem Messtischblatt zu hantieren.

Training nach Puls sehe ich schon wesentlich kritischer, schon weil die Faustformel von Maximalpuls = X - Lebensalter einfach ein völlig unbrauchbarer Durchschnitt ist. Ich bekomme meinen Puls ohne Probleme auf 185 - 190, das dürfte mit meinen 54 Jahren gar nicht mehr sein. Aber für Puls 120 muss ich stehenbleiben.

Außerdem führt die Fixierung auf den Puls zu einer Selbstregulierung, es werden gesunde Reize vermieden, weil angeblich der Puls zu hoch ist. Aber selbst bei einem ruhigen Lauf kommt man eine 10% Steigung nicht mit nem Puls von 130 hoch. Trotzdem ist langsam den Berg hoch besser für die Beine als immer im Standardschritt geradeaus.

Und eine Uhr kann mir auch nicht sagen wie ich mich fühle. Ich mache sogar Tempoläufe nach Gefühl und schaue erst danach, wie schnell ich war. Erstaunlicherweise liege ich immer nah an den Vorgaben, aber es schult das Gefühl besser und ich muss nicht meine Lesebrille aufsetzen, um das Tempo auf dem Display zu erkennen.

Wo es wirklich bizarr wird ist das Schrittzählen über den Tag - ohne Worte :-)
👍🏻

Nun für den Normalo find ich die Apps gut als Ansporn sich sportlich zu betätigen... Und für den Ambitionierten gibt es ein „monitoring“... Aber mehr nicht... 😉
LG aus Mostindien - Markus

Benutzeravatar
Heinz-Jürgen
Beiträge: 8926
Registriert: 27 Mär 2006, 18:03
Wohnort: Ruhrgebeat

Re: Fitness- und Selftracking: Segen und Fluch

Beitrag von Heinz-Jürgen » 16 Aug 2019, 06:43

ossikonsum hat geschrieben:
15 Aug 2019, 15:58
Grundsätzlich sind Sachen wie GPS Messung der Strecke und Geschwindigkeit super, besser als wie vor 30 Jahren mit einem Messtischblatt zu hantieren.

Training nach Puls sehe ich schon wesentlich kritischer, schon weil die Faustformel von Maximalpuls = X - Lebensalter einfach ein völlig unbrauchbarer Durchschnitt ist. Ich bekomme meinen Puls ohne Probleme auf 185 - 190, das dürfte mit meinen 54 Jahren gar nicht mehr sein. Aber für Puls 120 muss ich stehenbleiben.

Außerdem führt die Fixierung auf den Puls zu einer Selbstregulierung, es werden gesunde Reize vermieden, weil angeblich der Puls zu hoch ist. Aber selbst bei einem ruhigen Lauf kommt man eine 10% Steigung nicht mit nem Puls von 130 hoch. Trotzdem ist langsam den Berg hoch besser für die Beine als immer im Standardschritt geradeaus.

Und eine Uhr kann mir auch nicht sagen wie ich mich fühle. Ich mache sogar Tempoläufe nach Gefühl und schaue erst danach, wie schnell ich war. Erstaunlicherweise liege ich immer nah an den Vorgaben, aber es schult das Gefühl besser und ich muss nicht meine Lesebrille aufsetzen, um das Tempo auf dem Display zu erkennen.

Wo es wirklich bizarr wird ist das Schrittzählen über den Tag - ohne Worte :-)
Bin da im wesentlichen bei Dir. Aber der Einsatz einer Pulsuhr beim Laufen kann schon Sinn machen. Insbesondere bei Spätanfängern. Wenn man es richtig macht und vorher seinen Maximalpuls bestimmt, führt das Training mit Pulsuhr schon in die richtige Richtung und man achtet auf Überbelastung, die auch gefährlich sein kann. Natürlich gehören Fahrtspiele und Steigerungsläufe später dazu, wenn man sich hinsichtlich Kraft und Ausdauer verbessern will. So ganz verteufeln würde ich die Pulsuhr aber nicht. Mir war sie zu meiner aktiven Läuferzeit in den ersten Jahren ein treuer und wichtiger Begleiter. Je routinierter ich wurde und je besser ich meinen Körper kennenlernte, desto häufiger habe ich auf sie verzichtet.
Grüße aus dem Pott

Heinz-Jürgen

🎼 All you need is laugh

Antworten