Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

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Findeisen Uhren
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Findeisen Uhren » 14 Aug 2021, 12:25

bauks hat geschrieben:
14 Aug 2021, 12:07
Was mir optisch an der Uhr auf erstem Blick nicht gefällt…
Hallo bauks,

danke für das Feedback. Vielleicht magst du auch mitteilen was dir optisch zusagt? Ich finde es immer spannend, wenn man besonders hervorhebt, was einem NICHT gefällt… viel ausgewogener ist es doch, wenn man beides erwähnt 😊
Mit zeitlosen Grüßen
Karin M.
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Thomas H. Ernst
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Thomas H. Ernst » 14 Aug 2021, 13:22

bauks hat geschrieben:
14 Aug 2021, 12:07
Was mir optisch an der Uhr auf erstem Blick nicht gefällt, ist das Anstoß-Armbandglied, das optisch nur vorgaukelt, 3-tlg. zu sein (wie die anderen Bandglieder). Sowas kenne ich primär von Uhren in der Preisklasse bis max. 500€.
So wie hier? :whistling:

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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Thomas H. Ernst » 14 Aug 2021, 13:31

Findeisen Uhren hat geschrieben:
14 Aug 2021, 11:59
Wir betiteln das Werk bewusst nicht als in-house Kaliber, denn das wäre schlichtweg falsch - aber als Manufakturkaliber darf es hinsichtlich der Eigenleistung von Damasko sicherlich bezeichnet werden.
Ich würde es genau umgekehrt sehen. Da die wesentlichen Komponenten selbst gefertigt werden, ist es ein "Inhouse"-Kaliber.

In CH ist per Definition ein Uhrwerk ein Manufakturkaliber wenn die Platine (also das Layout des Werks) selbst entwickelt und gefertigt wird.
Grüsse Thomas
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bauks
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von bauks » 14 Aug 2021, 13:31

Thomas H. Ernst hat geschrieben:
14 Aug 2021, 13:22
bauks hat geschrieben:
14 Aug 2021, 12:07
Was mir optisch an der Uhr auf erstem Blick nicht gefällt, ist das Anstoß-Armbandglied, das optisch nur vorgaukelt, 3-tlg. zu sein (wie die anderen Bandglieder). Sowas kenne ich primär von Uhren in der Preisklasse bis max. 500€.
So wie hier? :whistling:

Bild
Neee :mrgreen: . Zum einen ist hier ja nicht nur eine „Naht“ gestanzt, zum Anderen… selbst wenn es aus nur einem Teil besteht, ist es so detailliert gefertigt, das man es denken könnte und damit passend zu den Bandgliedern ist. :)

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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Thomas H. Ernst » 14 Aug 2021, 13:34

bauks hat geschrieben:
14 Aug 2021, 13:31
Neee :mrgreen: . Zum einen ist hier ja nicht nur eine „Naht“ gestanzt, zum Anderen… selbst wenn es aus nur einem Teil besteht, ist es so detailliert gefertigt, das man es denken könnte und damit passend zu den Bandgliedern ist. :)
Und die hier? :mrgreen:

Bild
Da isses wirklich nur ein Teil.
Grüsse Thomas
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von bauks » 14 Aug 2021, 13:36

Findeisen Uhren hat geschrieben:
14 Aug 2021, 12:25
bauks hat geschrieben:
14 Aug 2021, 12:07
Was mir optisch an der Uhr auf erstem Blick nicht gefällt…
Hallo bauks,

danke für das Feedback. Vielleicht magst du auch mitteilen was dir optisch zusagt? Ich finde es immer spannend, wenn man besonders hervorhebt, was einem NICHT gefällt… viel ausgewogener ist es doch, wenn man beides erwähnt 😊
Da muss ich leider sagen, dass ich nichts daran finde, was mich „flasht“ und Emotionen als Kaufanreiz weckt (unabhängig vom Preis). Die Uhr ist für mich eher ein „Neutrum“, lediglich die Lünette fällt als „interessant“ auf. In Verbindung mit dem erwähnten Anstoß, würde ich die Uhr an einem fremden Handgelenk in der 300-600€ -Klasse einstufen.

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bauks
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von bauks » 14 Aug 2021, 13:39

Thomas H. Ernst hat geschrieben:
14 Aug 2021, 13:34
bauks hat geschrieben:
14 Aug 2021, 13:31
Neee :mrgreen: . Zum einen ist hier ja nicht nur eine „Naht“ gestanzt, zum Anderen… selbst wenn es aus nur einem Teil besteht, ist es so detailliert gefertigt, das man es denken könnte und damit passend zu den Bandgliedern ist. :)
Und die hier? :mrgreen:

Bild
Da isses wirklich nur ein Teil.
Ebenso. Bei Tudor mag ich aber nicht, dass das Band quasi mit einem mittleren Glied angesetzt ist, das finde ich bei Rolex, Omega (meisten) und viele andere besser. Aber das ist wohl Geschmackssache.
Aber solche Glieder wie bei der MEMEL sind für mich ein No-Go und erinnert eher an nicht-massive Anstösse, wie sie vor 30 Jahren und bei Billig-Uhren üblich waren/sind.

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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von MCG » 14 Aug 2021, 14:44

die Zeiger gefallen mir eigentlich, passen aber wahrscheinlich eher zu einer Fliegeruhr. Passend zu den Indexen, hätte ich eher gerade Stabzeiger genommen…
Der Rest gefällt mir! 👍🏻
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von o.v.e » 14 Aug 2021, 19:43

... das Anstoß-Armbandglied, das optisch nur vorgaukelt, 3-tlg. zu sein (wie die anderen Bandglieder). Sowas kenne ich primär von Uhren in der Preisklasse bis max. 500€.
bauks, Du spinnst doch! :mrgreen: Bei meiner Speedy mit 1116 ist sogar nur ein dünnes Blechdings dran. Das Band kannst Du ja mal einschl. 575 Endanstössen für 500 Euro suchen.

Mal im Ernst, vielleicht verstehe ich es auch nicht. Wäre das Anstoßglied mehrteilig, würden sich die Teilglieder, da nur einseitig gelagert, unschön verhalten.
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von bauks » 14 Aug 2021, 19:53

Ich hatte es in der Tat falsch ausgedrückt. Natürlich ist auch bei Omega u.a. das Anstoß-Glied aus einem Teil aber zumindest so sauber gearbeitet, dass man beim Anblick des Bandes keinen opt. Unterschied zu den folgenden, mehrteiligen Bandgliedern erkennen kann und es den Anschein erweckt, es bestände ebenso wie die Bandglieder aus mehreren Teilen.
Bei dieser hier aber sieht aber selbst ein Weitsichtiger, dass einfach nur eine „Naht“ eingedrückt wurde, zudem eine relativ breite.
Wer hier keinen Unterschied zu den anschließend geposteten Bildern der Rolex u. Tudor erkennen kann (und das können auch Hersteller der <500€-Klasse), dem kann ich nicht wirklich helfen… :mrgreen:

Naja, so halt halt jeder seine Ausschluss-Kriterien. ;)

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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Roger Ruegger » 26 Aug 2021, 16:45

bauks hat geschrieben:
14 Aug 2021, 12:07
Ich finde es sehr lobenswert, dass der Anbieter sich hier auch quasi beraten lässt und sich den Kritiken ruhig u. sachlich stellt.
Dito. Schade ist, dass man das Forum nur für die Teaser-Phase nutzt, die eigentliche Lancierung dann aber der Vollständigkeit nicht auch gleich macht. Danke an Paulchen fürs Posten des Endprodukts, ich hätte die Uhr sonst verpasst.
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Sedi » 02 Sep 2021, 22:45

Thomas H. Ernst hat geschrieben:
14 Aug 2021, 13:31

Ich würde es genau umgekehrt sehen. Da die wesentlichen Komponenten selbst gefertigt werden, ist es ein "Inhouse"-Kaliber.

In CH ist per Definition ein Uhrwerk ein Manufakturkaliber wenn die Platine (also das Layout des Werks) selbst entwickelt und gefertigt wird.
Aber "in-house" wäre es doch nur, wenn Damasko selbst das Werk verwendet und nicht jemand anderes, oder nicht? "Manufaktur" hab ich immer so verstanden, dass ein Werk exklusiv für einen Hersteller zum Einsatz kommt, ob selbst gebaut oder zugeliefert -- aber eben exklusiv nur bei einem (für ein) Unternehmen erhältlich. Das hatte ich immer als die "Minimaldefinition" von "Manufaktur" gesehen.
Das muß die Uhr abkönnen!

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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Thomas H. Ernst » 16 Sep 2021, 10:01

Sedi hat geschrieben:
02 Sep 2021, 22:45
Aber "in-house" wäre es doch nur, wenn Damasko selbst das Werk verwendet und nicht jemand anderes, oder nicht? "Manufaktur" hab ich immer so verstanden, dass ein Werk exklusiv für einen Hersteller zum Einsatz kommt, ob selbst gebaut oder zugeliefert -- aber eben exklusiv nur bei einem (für ein) Unternehmen erhältlich. Das hatte ich immer als die "Minimaldefinition" von "Manufaktur" gesehen.
Es wird leider gerne vergessen dass der Begriff "Manufakturwerk" zu einer Zeit entstanden ist als noch kein Marketingaspekt dahinter stand, es war eine rein technische Bezeichnung innerhalb der Uhrenindustrie. In der Schweiz, wie schon erwähnt, durfte ein Hersteller seine Werke so bezeichnen wenn er die Platine selbst fertigt, was i.d.R. auch die Entwicklung mit einschliesst.

Damit hat man sich von denen unterschieden die Ebauchés zum im-Haus-vervollständigen oder gar komplette Werke einkaufen. Den Manufakturstatus verliert ein Werk für den Hersteller nicht wenn er es auch an andere Uhrenhersteller verkauft (siehe JLC, ..., Zenith).
Grüsse Thomas
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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Sedi » 16 Sep 2021, 12:18

Aber was ist mit "in-house"? Ich dachte eben immer, das bedeutet tatsächlich eine Entwicklung im eigenen Haus und keinen Zukauf. Also wäre ein Damasko-Werk nur bei Damasko selbst "in house" und nicht, wenn sie es an jemanden anderen verkaufen.
Das muß die Uhr abkönnen!

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Re: Findeisen Taucheruhr "Memel F-1253" nach DIN 8306

Beitrag von Thomas H. Ernst » 16 Sep 2021, 12:32

Sedi hat geschrieben:
16 Sep 2021, 12:18
Aber was ist mit "in-house"? Ich dachte eben immer, das bedeutet tatsächlich eine Entwicklung im eigenen Haus und keinen Zukauf. Also wäre ein Damasko-Werk nur bei Damasko selbst "in house" und nicht, wenn sie es an jemanden anderen verkaufen.
Nochmal: Es ist ein technischer Begriff, kein kaufmännischer.
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