Uhren aus nicht Schweizer Produktion- Moralisch verwerflich?

Allgemeine Diskussionen rund um zeitgenössische Uhren
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ducaticorse21
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Beitrag von ducaticorse21 » 05 Mär 2006, 11:59

@ olli 1893:

Mittlerweile kommen diese 10€ Ticker aus HK oder China.
Zu Zeiten der Quarzschwemme waren aber die Japaner federführend.


@ Axel66:

Ich mache mich für keinen stark...

Ich beschreibe nur mein Bauchgefühl. Und das sagt mir bei Uhren europäischer Herkunft zu bleiben. Wohlwissend, das es objektiv gesehen da keinen Grund für gibt. Qualitativ sind auch die Japaner mit Sicherheit up to date. Aber sie wecken keine Emotionen in mir...
Gruß
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Ralf
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Beitrag von Ralf » 05 Mär 2006, 12:18

ducaticorse21 hat geschrieben:ich bitte mein uhrenhistorisches Vakuum zu entschuldigen, aber französiche Uhrenindustrie sagt mir nicht wirklich was.
Natürlich muss man die geschichte der herstellung von Uhren nicht kennen, aber dann kann es halt passieren, dass eine Aussage wie
ducaticorse21 hat geschrieben:Aber ich habe so meine Probleme damit,
Firmen zu unterstützen, die fast als die Totengräber der Schweizer
Uhrenindustrie in die Geschichte eigegangen wären.

sich als heftiger Schuss in den Ofen entpuppen.
ducaticorse21 hat geschrieben:Aber Du gibst mir doch bestimmt Recht, das die Schweizer Uhren wohl schon über die Tradition schlechthin verfügen...
Nein, also ich zumindest nicht.

Die Geschichte der tragbaren Uhren beginnt Ende des 15. Jahrhundert, bis Anfang des 16. Jahrhunderts relativ unabhängig und paralllel in Frankreich, Italien, und Deutschland. (Die Antwort, wer der allererste war, hängt wie üblich von der Nation des Befragten ab). In Deutschland und Italien ist die Sache irgendwie kein so durchschlagender Erfolg gewesen, im Gegensatz zu Frankreich. Bis zum Ende des 16 Jahrhundert entwicklelte sich das zu einem richtigen Gewerbe mit ein paar Hundert Uhrmacherwerkstätten. Die Zahl war dann so hoch, dass selbst die Bartholomäusnacht die Entwicklung nicht stoppen konnte. Was aber passierte, war, dass einige der betroffenen protestantischen Uhrmacher in die Schweiz emigrierten. Erst Anfang des 18. Jahrhunderts schaffte es die Schweizer Uhrmacherei, die Französische einzuholen. Und zwar durch eine ganz bestimmte Erfindung: DIE ARBEITSTEILUNG! Der Uhrmacher machte nicht mehr alles selber, sondern kauften Gehäuse von der einen Firma, Uhrwerke von der anderen, die wiederum Rohteile von dritten kauften. Dank der Vorteile dieses Verfahrens und der lokalen Billiglöhne der bäuerlichen (Heim-)Arbeit waren die schweizer Hersteller in der Lage, die Preise der renommierten Uhrmacher dramatisch zu unterbieten und mit dem Anbieten preiswerter Massenware diese aus dem Geschäft zu drängen.

Die englische Uhrmacherei ging ebenfalls aus französischer und deutscher Emigation hervor. 1631 wurde dann die Clocksmaker's Company gegründet und Zunftpflicht eingeführt, was dann in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zum Aufschwung führte. Graham Zylinderhemmung 1725, Harrison H1 1730, Mudge Ankerhemmung 1759, Arnold Chronometerhemmung 1782.

Und die Schweizer haben fleissig kopiert und abgekupfert. Eigentlich hätten sie es aus eigener Erfahrung besser wissen müssen, wie der Hase läuft.
Man liest sich!

Ralf

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frederic
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Beitrag von frederic » 05 Mär 2006, 12:24

Ralf hat geschrieben: Und die Schweizer haben fleissig kopiert und abgekupfert. Eigentlich hätten sie es aus eigener Erfahrung besser wissen müssen, wie der Hase läuft.
Ralf,

es macht mir immer wieder Spass, Deine Beiträge zu lesen. Fundiert geschrieben, nett formuliert und auf den Punkt gebracht.

Eigentlich ist China jetzt die Schweiz....


grusss
frederic

LazyBit
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Re: Uhren aus nicht Schweizer Produktion- Moralisch verwerfl

Beitrag von LazyBit » 05 Mär 2006, 12:27

sheriff hat geschrieben:Ich denke eher, es war eine gewisse Arroganz und die Überzeugung, daß nur sie gute Uhren bauen können.
Passt! Nur... wieso w a r ?

Christian
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Beitrag von ducaticorse21 » 05 Mär 2006, 12:28

Ralf hat geschrieben: Natürlich muss man die geschichte der herstellung von Uhren nicht kennen, aber dann kann es halt passieren, dass eine Aussage wie
ducaticorse21 hat geschrieben:Aber ich habe so meine Probleme damit,
Firmen zu unterstützen, die fast als die Totengräber der Schweizer
Uhrenindustrie in die Geschichte eigegangen wären.

sich als heftiger Schuss in den Ofen entpuppen.

Ich kann da keinen Schuß in den Ofen erkennen. Ich spreche auch ausdrücklich von der Entwicklung der Neuzeit.

Und auch Du wirst mir nicht wiederlegen können, das die Quarzschwemme um ein Haar das Aus der schweizer Uhrenindustrie gewesen wär.

Bei mir spielt da aber auch der emotionale Aspekt eine Rolle. Der scheint Dir aber, bei all Deiner Sachlichkeit, leider abzugehen... :?
Gruß
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Beitrag von mhanke » 05 Mär 2006, 12:34

ducaticorse21 hat geschrieben:
Ich kann da keinen Schuß in den Ofen erkennen. Ich spreche auch ausdrücklich von der Entwicklung der Neuzeit.
Die Neuzeit beginnt im 16. Jahrhhundert, und unter anderem gehört auch die Entwicklung der mechanischen Uhr zu ihren prägenden Erscheinungen. Also gehört die von Dir so vehement abgelehnte Vorgeschcihte der Uhrenproduktion dazu.

Es ist ein häufiger Fehler der gegenüber Geschichte ignoranten Bevölkerungsmehrheit, das eigene Lebensalter und das darin Erlebte hoffnungslos zu überbewerten. Alltäglich werden wir schon in den Medien mit Begriffen wie "historisches Treffen", "historische Entscheidung" usw. belästigt. Doch merke: nur weil uns etwas bewegt, heißt das noch lange nicht, dass es in einem in zweihundert Jahren geschriebenen Buch auch nur eine Fußnote wert ist.

Tatsache ist, dass die Schweizer Uhrenindustrie klein anfing, einen, oder eigentlich zwei Höhepunkte erlebt hat, und es nun durchaus sein kann, dass eine andere Nation dies erfolgreich für sich beansprucht. C'est la vie.

Marcus
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sheriff
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Beitrag von sheriff » 05 Mär 2006, 12:35

Von dem vor vielen Jahren aufkommenden Bedürfniss, nach einer Uhr die wesentlich genauer ging als ein großer Teile der mechanischen Uhren, war auch ich nicht befreit.
Damals für viel Geld gekauft in der Quelle, Zeit nur auf Knopfdruck in Rot, Zeitanzeige 12 geteilt durch 36, ausrechnen mußte man es selber :wink: , und ruck-zuck die Batterien leer.
Aber sehr schnell war ich damals wieder bei einer Uhr von Junghans (deutsche Produktion, schade das die wirklich den Bach runter sind)mit Handaufzug.

gruß
sheriff
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Beitrag von TenTen » 05 Mär 2006, 12:41

ducaticorse21 hat geschrieben:Und auch Du wirst mir nicht wiederlegen können, das die Quarzschwemme um ein Haar das Aus der schweizer Uhrenindustrie gewesen wär.
Schon. Nur ist das nicht passiert, weil die Asiaten so böse böse Menschen sind, sondern weil sie einfach schneller, flexibler und letztlich erfolgreicher waren als der Schweizer. Den letzten beissen die Hunde.

Ich würde nie auf die Idee kommen, mir deshalb keine japanische Uhr zu kaufen, die ich gut finde. Das ist für mich falsch verstandener Patriotismus.
Gruß
Torsten

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Beitrag von andreaseck » 05 Mär 2006, 12:42

ducaticorse21 hat geschrieben: Ich beschreibe nur mein Bauchgefühl. Und das sagt mir bei Uhren europäischer Herkunft zu bleiben. Wohlwissend, das es objektiv gesehen da keinen Grund für gibt. Qualitativ sind auch die Japaner mit Sicherheit up to date. Aber sie wecken keine Emotionen in mir...
DITO Bild

Gerade die GS braucht sich sicherlich nicht hinter den
schweizer Uhren zu verstecken. Aber mit Seiko verbinde
ich eben immer noch das "Billiguhrenimage".

Gruß
Andreas

PS: Geht mir bei Autos übrigens auch so :wink:

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Beitrag von ducaticorse21 » 05 Mär 2006, 12:45

Hallo Marcus,

auch wenn Du es Ignoranz nennst, für mich zählt halt nur das Erlebte.

Geschichtlich gesehen mögt Ihr alle Recht haben, aber für mich wird es auch zukünftig nur Uhren europäischer-, speziell schweizer Herkunft, geben.

Da siegt der Bauch eindeutig über den Kopf... :roll:


@ Andreas:

Danke... :wink: Gibt ja doch noch jemanden, der so fühlt wie ich. Kam mir schon vor wie Don Quichote... :?
Gruß
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Beitrag von nasdaq10 » 05 Mär 2006, 13:00

Bauchgefühle sind ja auch nicht per se etwas Schlechtes und man sollte ruhig auch öfter auf sie hören, um sich mit seinen Entscheidungen im Leben wohlzufühlen.

Als Diskussionsgrundlage sind sie aber oft einfach nur untauglich. Und für die völlige Fehleinschätzung der Schweizer Uhrenindustrie bzgl. der Positionierung der Quarz-Uhren, können die Japaner ja nun wirklich nichts. Bilige mech. Uhren für die Masse und teure hochwertige Quarz-Uhren (wie z.B. den Omega Marine-Chronometer) für den Luxusbereich war eine völlige Verkennung des Marktes. Hayek hat ja dann mit der Swatch gezeigt, dass man den Japanern mit dem richtigen Konzept durchaus Paroli bieten kann. Wer allerdings Konkurrenz nicht ernst nimmt, ist selbst daran Schuld, wenn er in wirtschaftliche Probleme kommt. Als D und CH nach dem Krieg Billiglohnländer waren und damit die US-Industrie aufmischten, hat da hier irgendwer über den daraus resultiernden Wohlstandsanstieg gejammert?

Die Amis mussten neue Tätigkeitsfelder und Produkte finden (z.B. Silicon-Valley), um zu überleben und so geht es uns hier Heute. Leider haben viele nicht den Mut dazu.

Strukturwandel ist eine stetige Konstante der Wirtschaftsgeschichte. Protektionismus hat immer zum letztendlichen Niedergang der sich so verhaltenden Nationen bzw. Regionen geführt.
Gruß

David
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Wenn Du mit Vollgas die linke Spur blockierst,
solltest Du über den kauf eines schnelleren Autos
nachdenken... (ducaticorse21)

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Beitrag von Ralf » 05 Mär 2006, 13:00

ducaticorse21 hat geschrieben:Und auch Du wirst mir nicht wiederlegen können, das die Quarzschwemme um ein Haar das Aus der schweizer Uhrenindustrie gewesen wär.
Wenn der Eine die technische Weiterentwicklung nutzt und auf dem Markt anbietet, der Andere sie verschläft und falsch einschätzt, dann sollte eigentlich für jeden klar sein, wer an den Folgen schuld ist.
ducaticorse21 hat geschrieben:Bei mir spielt da aber auch der emotionale Aspekt eine Rolle. Der scheint Dir aber, bei all Deiner Sachlichkeit, leider abzugehen... :?
Auch ein emotionaler Vorwurf, der Totengäber sei an was auch immer schuld und deswegen abzulehnen ist wenig angemessen. Er macht seine Job und ohne den sähe die Welt sehr mies aus.

Der gesamte Ausgangspunkt ist einfach die komplette Verdrehung von Ursache und Wirkung. Niemand bestreitet, dass Du so fühlst. Wenn es Deine persönliche gefühlte Meinung ist, warum willst du sie dann mit falschen Argumenten begründen? Wundere Dich dann besser nicht, dass andere diese Perspektive nicht nur nicht teilen, sondern sogar ablehnen.
Man liest sich!

Ralf

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_Christoph
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Beitrag von _Christoph » 05 Mär 2006, 13:13

[quote="ducaticorse21"
Und auch Du wirst mir nicht wiederlegen können, das die Quarzschwemme um ein Haar das Aus der schweizer Uhrenindustrie gewesen wär.[/quote]

Wundert Dich das? Schau Dir doch mal die glanzvollen "Swiss Made" Uhren der 60er und 70er an, mit ihren "wunderschönen" steinlosen Stiftankerwerken... Mir ist nicht bekannt, daß jemals von Seiko und Citizen so ein Schund auf den Markt geworfen und noch mit "Made in" groß beworben wurden.

Und inzwischen ist es fast wieder soweit, daß sich all das wiederholt: Die Chinesen werfen unglaubliche Massen an mechanischen Werken mit allen möglichen Kompilkationen (vom Großdatum bis zum Tourbillon) für 'n Appel und ein Ei auf den Markt. Und die Schweizer? Verlangen tatsächlich inzwischen über 100 Euro für ein Werk mit 60er Jahre Technologie (ETA 2824) oder fast 400 Euro für ein über 30 Jahre altes Chronographenwerk (Valjoux 7750). Von den absolut unbezahlbaren Tourbillons ganz zu schweigen.

Hochmut kommt vor dem Fall...
Das große Uhrwerkearchiv unter http://www.uhrwerksarchiv.de
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Beitrag von ducaticorse21 » 05 Mär 2006, 13:16

Hallo Ralf,

mag sein daß ich mich bei manchen Dingen zu sehr von Emotionen leiten lasse, und sachliche Argumente dabei auf der Strecke bleiben.

Ich teile ebenso das Argument von nasdaq, das die Schweizer auf die "fernöstliche Bedrohung" reagieren müssen und werden.

Und trotzdem verkörpern japanische Uhren für mich nach wie vor einen Wegwerfartikel. Emotional gehen bei mir nur schweizer/europäiche Uhren. Und das sollte eigentlich auch Ausgangspunkt meiner Eingangsfrage sein. Fühle nur ich so?


@ christoph:

Was die Preisentwicklung angeht, bin ich absolut bei Dir. Diesen Punkt habe ich auch schon des öfteren hier kritisiert.

Aber es gibt durchaus noch Firmen mit fairen Preisen, z.B. Certina, Tissot...
Gruß
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Beitrag von andreaseck » 05 Mär 2006, 13:21

ducaticorse21 hat geschrieben: Fühle nur ich so?
Nein, wie ich ja schon oben geschrieben habe :wink:

Es doch doch schön, dass jeder selbst entscheiden kann,
welche Uhr er sich kauft.
Eine Lange oder eine VC weckt in mir eben ganz andere
Emotionen als beispielsweise eine Seiko.

Gruß
Andreas

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