Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

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Agnes100
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von Agnes100 »

Thomas H. Ernst hat geschrieben: 14 Feb 2024, 18:40
Agnes100 hat geschrieben: 14 Feb 2024, 16:45 Eine Frage noch: ist es möglich auch ein Word-Dokument hochzuladen? Ich habe mir die letzten Tage die Mühe gemacht, eine Liste mit der mir vorliegenden Beschreibungen und dazugehörigen Bildern zu erstellen.
Oder gehen nur die gängigen Foto-Formate jpeg, png, gif?
Und das auf 250 kb komprimiert? :shock:
Hochladen kann man überhaupt nichts, das hat rechtliche Gründe.

Du kannst mir das Word-Dokument aber schicken und ich extrahiere den Text. Den kann man dann einstellen.
Dann versuche ich dir das Dokument über eine PN zu schicken.
Vielen Dank!
Agnes100
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von Agnes100 »

Thomas H. Ernst hat geschrieben: 14 Feb 2024, 18:40
Agnes100 hat geschrieben: 14 Feb 2024, 16:45 Eine Frage noch: ist es möglich auch ein Word-Dokument hochzuladen? Ich habe mir die letzten Tage die Mühe gemacht, eine Liste mit der mir vorliegenden Beschreibungen und dazugehörigen Bildern zu erstellen.
Oder gehen nur die gängigen Foto-Formate jpeg, png, gif?
Und das auf 250 kb komprimiert? :shock:
Hochladen kann man überhaupt nichts, das hat rechtliche Gründe.

Du kannst mir das Word-Dokument aber schicken und ich extrahiere den Text. Den kann man dann einstellen.
Hallo Thomas, wie kann ich dir eine PN schicken? Ich finde zwar den Buttom PN, aber weiß nicht, wie ich deine Adresse finde und vor allem habe ich nichts gefunden, wo man Anhänge mit der Nachricht versenden kann.
Agnes100
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von Agnes100 »

Holm hat geschrieben: 18 Mär 2024, 12:08 Das sind ja wirklich ganz verschiedene Taschenuhren, von gut erhaltenen aus dem 20. Jahrhundert bis zu nicht mehr so gut erhaltenen aus dem 19. Jahrhundert. Ein paar dürften vlt sogar älter sein.

Ich würde ebenfalls vorschlagen, mit der kompletten Sammlung zuerst zu zwei Auktionshäusern zu gehen und dann auch zu einem Museum zu gehen.

Interessant sind Taschenuhren, wenn sie unbeschädigte Emaille-Zifferblätter haben. Das beeinflusst den Wert maßgeblich. Die Schlüsselaufzugsuhren sind alle recht spannend, aber nicht zwingend wertvoll. Auch persönliche Notizen wie "wertvoll" liegen oft im Auge des Betrachters. Spannend finde ich an dieser Sammlung die anscheinend mehrfach vertretenen arabischen Uhren. Die sollte man mal gezielt mit richtigem Licht und guter Technik fotografieren und anbieten. Da könnte ich mir vorstellen, dass Sammlerherzen höher schlagen.

Wichtig wäre noch, den Zustand zu ermitteln. Dazu wiederum einen Uhrmacher (Achtung: einen Uhrmacher!! keinen Uhren-Service-Mitarbeiter irgendwo, nee, schon einen mit Meisterbrief im Laden) aufsuchen. Der ist auch versichert, falls er was kaputt macht (ev fragen).
- Lassen sie sich aufziehen?
- Muss Öl ran? (erkennt der Uhrmacher mit der Lupe)
- Laufen sie an, laufen sie mit Anschubsen/Schütteln an?
- Fehlen Teile (Zeiger, Schrauben, Steine)?
- Wie sieht es mit Rost aus? Oberflächlich, in den Zahnrädern?
- Die, die sich aufziehen lassen und loslaufen: Wie lange laufen sie?
- Falls sie länger laufen: Wie genau laufen sie?

Ein ordentlicher Uhrmacher wird das alles mal angucken. Einigt Euch auf einen Termin und einen Betrag (Stundensatz 75 Euro wäre für mich ok) für das gemeinsame Begutachten im Laden. So schonmal Spreu vom Weizen trennen. Dann Auktionshaus, gute Stücke vom Uhrmacher machen lassen. Das dürfte bei den sehr guten (Zustand) ungefähr 150 bis 200 Euro pro Uhr kosten. Daher sorgfältig auswählen. Das lohnt sich natürlich wieder nur bei einzelnen Stücken, die man dann vlt für 200, 300 Euro anbieten kann. Das schaffen aus meiner Sicht nicht alle Uhren aus dem Konvolut.

Kurzum: So einfach ist das nicht. Gerade der Zustand lässt sich nicht an Fotos nicht abschließend ermitteln, nur schätzen. Also ab damit zu einem guten Uhrmacher, dann evtl das ganze Paket bei zwei Auktionshäusern vorstellen.
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Das hilft mir auf jeden Fall mal weiter. Ich werde wohl einen Uhrmacher ausfindig machen müssen, der so etwas macht und dem ich dann deine Fragen stellen kann. 75€/Stunde ist in Ordnung, jedoch ist hier die Frage, wie viele Uhren man in dieser Zeit begutachten kann? Eine ungefähre Wertermittlung wäre natürlich dann auch wünschenswert.
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MCG
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von MCG »

Ich weiss jetzt nicht so recht, haben wir dir nicht einige Tipps gegeben, wie du den Wert bestimmen kannst? Siehe weiter oben…
Wir kennen dich ja nicht, und wissen nicht wie die Uhren zu dir gelangten. Dementsprechend ist es schwierig zu sagen, ob das originale sind oder nicht. Aber wenn ich das richtig gelesen habe, und der Name Breguet auf dem Zifferblatt tatsächlich eine Breguet ist, hat zb die sehr wohl etwas wert! Aber eben, jemand muss das herausfinden können, den Fälschungen hat es dazumal schon gegeben … und dafür wären zum Beispiel Auktionshäuser eine Adresse…
LG aus Mostindien - Markus
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von Thomas H. Ernst »

Agnes100 hat geschrieben: 13 Okt 2025, 14:48 Hallo Thomas, wie kann ich dir eine PN schicken? Ich finde zwar den Buttom PN, aber weiß nicht, wie ich deine Adresse finde und vor allem habe ich nichts gefunden, wo man Anhänge mit der Nachricht versenden kann.
Wenn man eine PN erstellen will, einfach auf den gewünschten Benutzernamen und dann auf "Private Nachricht senden" klicken.

Anhänge kann man selbstverständlich nicht damit versenden, die würden ja ins Forum hochgeladen werden, was ich aus juristischen Gründen nicht zulasse.

Allerdings kann man mir eMails senden, die Adresse ist im Impressum zu finden.
Grüsse Thomas
Euer Board-Admin
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jeannie
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von jeannie »

Leider ist es so, dass auch Taschenuhrenspezialisten ein Leben hat, das irgendwie bezahlt werden will.

Ich schätze, dass der Wert seiner Lebenszeit den Wert deiner Sammlung weit übertrifft.

Pragmatischer Ansatz wäre, den ganzen Haufen zu deinem Wunschpreis ins Ebay zu stellen und regelmässig den Preis zu reduzieren.
http://www.watchtools.ch Uhrenwerkzeug, direkt aus der Schweiz.
Agnes100
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von Agnes100 »

jeannie hat geschrieben: 13 Okt 2025, 18:18 Leider ist es so, dass auch Taschenuhrenspezialisten ein Leben hat, das irgendwie bezahlt werden will.

Ich schätze, dass der Wert seiner Lebenszeit den Wert deiner Sammlung weit übertrifft.

Pragmatischer Ansatz wäre, den ganzen Haufen zu deinem Wunschpreis ins Ebay zu stellen und regelmässig den Preis zu reduzieren.
Genau das habe ich gemeint.
Natürlich muss der Uhrmacher für seine Zeit vernünftig bezahlt werden, das wollte ich damit gar nicht abstreiten, denn ich schätze es sehr, wenn es noch solche Handwerker gibt, die sich mit so etwas Präzisem beschäftigen. :D
Aber das muss wiederum verständlicherweise auch zum Wert der Uhr in einem annehmbaren Verhältnis stehen, oder?
Trotzdem vielen Dank für deine Rückmeldung.
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von Classic-Chrono »

Natürlich ist das nicht einfach, Taschenuhren sind ein sehr spezielles Sammelgebiet und deren Sammler werden immer weniger - wie auch die Spezialisten.

Ebay ist generell ein guter Ansatz, dort tummeln sich ja viele Sammler über die ganze Welt verteilt.
Aber ich würde die Uhren dort nicht einfach einstellen ohne deren ungefähren Wert zu kennen - schon gar nicht als Konvolut.

Man kann bei Ebay auch beendete Auktionen durchsuchen.
Hier mal eine Suche nach Breguet Spindeltaschenuhr als Beispiel:

https://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=spi ... Complete=1

Da sucht man sich dann Modelle, die denen in der Sammlung ähneln.

Etwas Zeit muss man natürlich investieren, aber so bekommt man eine ungefährer Vorstellung der potentiellen Werte.

Grüße Jochen
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jeannie
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von jeannie »

Wenn jemand 30 Jahre lang gesammelt hat darf man nicht erwarten, alles in 30 Tagen wegzuhaben.
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von Agnes100 »

mart hat geschrieben: 11 Apr 2024, 17:43
Agnes100 hat geschrieben: 27 Feb 2024, 17:14 ...
Bild
...
Viel beizutragen gibt es von mir nicht, ausser... die brünierte mit schwarzem ZB (oben links) würde ich mir mal genauer anschauen.
Brüssel, Belgien 1914
Groß 6,6 cm
Glas stark zerkratzt
Im Rückdeckel Gravuren
Punze 66612 oder 66672?
Bilder folgen gleich. Muss erst mal schauen, wie das nochmal geht. :roll:

Was ist denn an dieser besonders?
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von Agnes100 »

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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von Agnes100 »

MCG hat geschrieben: 13 Okt 2025, 15:30 Ich weiss jetzt nicht so recht, haben wir dir nicht einige Tipps gegeben, wie du den Wert bestimmen kannst? Siehe weiter oben…
Wir kennen dich ja nicht, und wissen nicht wie die Uhren zu dir gelangten. Dementsprechend ist es schwierig zu sagen, ob das originale sind oder nicht. Aber wenn ich das richtig gelesen habe, und der Name Breguet auf dem Zifferblatt tatsächlich eine Breguet ist, hat zb die sehr wohl etwas wert! Aber eben, jemand muss das herausfinden können, den Fälschungen hat es dazumal schon gegeben … und dafür wären zum Beispiel Auktionshäuser eine Adresse…
Ich habe diese Uhren von meinem Vater geerbt, der Sammler von Uhren war (die Tischuhren wurden bereits vor ca. 20 Jahren veräußert).
Mittlerweile habe ich die Antwort von Ineichen bekommen. Danke für den Tipp! Die wollen sich die 2 Breguet-Uhren genauer ansehen.
mart
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von mart »

Agnes100 hat geschrieben: 03 Feb 2026, 15:15 Bild

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Danke für die Bilder. Nun besser erkennbar... ist gar nicht brüniert.
Bei militärischer Verwendung wurde gern mal brüniert. Das kann dann für Sammler spannend sein. ;-)
Agnes100
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Re: Antike Taschenuhren Sammlung wie und wo veräußern?

Beitrag von Agnes100 »

:thumbsup:
mart hat geschrieben: 03 Feb 2026, 21:29
Agnes100 hat geschrieben: 03 Feb 2026, 15:15 Bild

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Danke für die Bilder. Nun besser erkennbar... ist gar nicht brüniert.
Bei militärischer Verwendung wurde gern mal brüniert. Das kann dann für Sammler spannend sein. ;-)
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