mrpresident hat geschrieben: 02 Mär 2026, 16:46
Damit das Uhrwerk ohne weitere Anpassungen passt, müsste es die Maße H85xB60xT22mm haben, nach unten wären 30mm für Penden und Gewicht.
In dem Fall ist es besser, dass du gar nicht erst den Rest des Jahres mit der Suche verbringst.
Das wird nichts. Drei Zentimeter Fallhöhe für einen Gewichtsantrieb... wie viele Zentner sind
deine Mauern imstande zu tragen? Das haut hinten und vorne nicht hin.
Wenn du es mechanisch umsetzen willst, dann musst du dich von der Idee lösen, dass du ein
gewichtsbetriebenes Pendeluhrwerk mit den Massen eines Normquarzuhrwerkes findest.
Fallhöhe nach oben korrigiert, kannst du ein Taschenuhrwerk auf Gewichtsantrieb umbauen.
Das geht. Aber an der Stelle bin ich dann mal frech: Das ist alles nichts für den 3D-Drucker.
Ich sehe hier aktuell zwei Möglichkeiten:
1) Du verfolgst dein Ziel auf Basis der genannten Eckdaten, investierst sehr viel Zeit und
Hirnschmalz und merkst irgendwann "Mist, das wird nichts" (allerdings müsste der Prozess
dir einiges an Erkenntnissen, Fähigkeiten und Wissen zwingend vermitteln, das ist auch
immer eine gute Investition).
2) Du löst dich von deinen Dimensionen und startest gedanklich neu unter Zuhilfenahme
eines bestehenden Uhrwerkes.
Nochmal, ich lehne mich aus dem Fenster, aber das Wissen um Uhren und -technik scheint
nicht vorhanden zu sein. Ein bestehendes Uhrwerk funktionsfähig gemäss eigner Vorstellungen
in ein neues Kleid zu verpacken, wird dir für den Anfang schon mehr als genug abverlangen.
Du unterschätzt die Thematik erheblich, was du keinesfalls als Kritik verstehen möchtest;
aber du lädst dir hier gedanklich eine Aufgabe auf, der selbst viele gelernte Uhrmacher nicht
gewachsen sind. So ein Ührchen an sich ist nicht kompliziert, aber bis es in seinen Einzelteilen
vor dir liegt und läuft, benötigt es mehr, als du anscheinend denkst.