ROLEX Oysterquartz
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Sperrklinke
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ROLEX Oysterquartz
Hallo zusammen
Seit 2025 hat Rolex die Land-Dweller lanciert. Eine Wiederauflebung des Designs der damaligen Oysterquartz. Seither habe ich festgestellt, dass bei den Preisen der Oysterquartz plötzlich Zug in den Kamin kommt. Und das nicht zu knapp. Ebenfalls habe ich erfahren, dass dieses Modell scheinbar in Asien in den Fokus geraten ist. Könnte sich hier bald ein Hype entwickeln? Wie beurteilt ihr das?
Beste Grüsse
Frank
Seit 2025 hat Rolex die Land-Dweller lanciert. Eine Wiederauflebung des Designs der damaligen Oysterquartz. Seither habe ich festgestellt, dass bei den Preisen der Oysterquartz plötzlich Zug in den Kamin kommt. Und das nicht zu knapp. Ebenfalls habe ich erfahren, dass dieses Modell scheinbar in Asien in den Fokus geraten ist. Könnte sich hier bald ein Hype entwickeln? Wie beurteilt ihr das?
Beste Grüsse
Frank
Alle meine Postings sind nur die persönliche und subjektive Meinung des Verfassers und erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
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Re: ROLEX Oysterquartz
Hallo Frank,
Nun ja, ein Hype passiert, wenn zb. eine „Ware“ für einen grösseren Anteil „Kunden“ aus irgendeinem „Grund“ interessant wird, die „Ware“ aber nur beschränkt verfügbar ist.
Das kann also durchaus sein!

Nun ja, ein Hype passiert, wenn zb. eine „Ware“ für einen grösseren Anteil „Kunden“ aus irgendeinem „Grund“ interessant wird, die „Ware“ aber nur beschränkt verfügbar ist.
Das kann also durchaus sein!
LG aus Mostindien - Markus
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Sperrklinke
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Re: ROLEX Oysterquartz
Hallo MarkusMCG hat geschrieben: 07 Apr 2026, 12:57 Hallo Frank,
Nun ja, ein Hype passiert, wenn zb. eine „Ware“ für einen grösseren Anteil „Kunden“ aus irgendeinem „Grund“ interessant wird, die „Ware“ aber nur beschränkt verfügbar ist.
Das kann also durchaus sein!![]()
Ja, das würde Deiner Definition entsprechen. Von der Oysterquartz wurden von 1977 bis 2001 nur gerade knapp 25 000 Stück gebaut. Wenn man bedenkt, dass eine Jahresproduktion von Rolex damals locker über 600 000 Stück kam. Viele von den Oysterquartz sind wohl heute nicht mehr am Leben und sehr gute noch weniger. Da wird es sehr knapp
Beste Grüsse
Frank
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Re: ROLEX Oysterquartz
Schnell kaufen damit du mitspekulieren kannst.... obwohl ich bin ganz froh drum dass sich alle auf Rolex fokusieren, dann kann man sich noch viele andere schöne Uhren kaufen 
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Sperrklinke
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Re: ROLEX Oysterquartz
Tja, das habe ich wohl endgültig versemmelt. Die Land-Dweller hat das Fenster für einen günstigen Einstieg bei der Oysterquartz endgültig geschlossen.s'Peterle hat geschrieben: 10 Apr 2026, 19:32 Schnell kaufen damit du mitspekulieren kannst.... obwohl ich bin ganz froh drum dass sich alle auf Rolex fokusieren, dann kann man sich noch viele andere schöne Uhren kaufen![]()
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Re: ROLEX Oysterquartz
Er schreibt ja von "schönen Uhren", nicht "Rolex".Sperrklinke hat geschrieben: 10 Apr 2026, 20:35Tja, das habe ich wohl endgültig versemmelt. Die Land-Dweller hat das Fenster für einen günstigen Einstieg bei der Oysterquartz endgültig geschlossen.s'Peterle hat geschrieben: 10 Apr 2026, 19:32 Schnell kaufen damit du mitspekulieren kannst.... obwohl ich bin ganz froh drum dass sich alle auf Rolex fokusieren, dann kann man sich noch viele andere schöne Uhren kaufen![]()
Bei uns in der Schweiz gibt es inkl. Full-Set nichts mehr unter CHF 8‘000.00 und auf dem U.S.-Markt laufen die nur noch ab USD 10‘000.00. Tendenz massiv nach oben. Dieser Zug ist abgefahren.
http://www.watchtools.ch Uhrenwerkzeug, direkt aus der Schweiz.
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Sperrklinke
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Re: ROLEX Oysterquartz
@jeannie
Ja, ja….. Hab‘s gelesen.
Aber die Oysterquartz ist halt schon ein ganz hübsches Ding. Sie war der Konkurrenz vom Design und der Technik mindestens 20 Jahre voraus. Eigentlich eine mechanische Uhr mit Quartzantrieb, da sie eine Hemmung hatte. Nur Grand Seiko geht da heute ähnliche Wege mit der Spring Drive. Wenn auch etwas anders. Und das Kaliber 5035/5055 von Rolex ist bezaubernd schön. Kein Plastikkaliber wie andere Quartzwerke (ausser der Grand Seiko).
Ja, ja….. Hab‘s gelesen.
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Re: ROLEX Oysterquartz
Einspruch, wieso technisch 20 Jahre voraus? Ende der 90er baut(e) das keiner mehr. Das Prinzip
entstammt den elektronischen Uhren (Junghans, Lip, ...). Und da sind wir in den 1950er Jahren.
Nur dass die OQ anstelle einer Unruh einen Schrittmotor verwendet.
Technisch sauber umgesetzt (wie bei Rolex) resultiert daraus das exakte Springen des Sekundenzeigers
auf den jeweiligen Index.
Wie bereits mehrfach besprochen ist nämlich bei einer gewöhnlichen Quarzuhr mit Schrittschaltmotor
der von manch Träger bemängelte "ungenaue" Sprung auf/neben den Index des Sekundenzeigers
konstruktiv bedingt (darüber hinaus muss der Druck des Zifferblattes sehr genau zentriert und das
Zifferblatt selbst sehr exakt positioniert sein, was unter anderem bereits durch das Befestigen des
selben auf der Platine nicht so profan ist).

Die Spring Drive würde ich nicht mit dem Prinzip vergleichen.
https://www.grand-seiko.com/de-de/colle ... pringdrive
entstammt den elektronischen Uhren (Junghans, Lip, ...). Und da sind wir in den 1950er Jahren.
Nur dass die OQ anstelle einer Unruh einen Schrittmotor verwendet.
Technisch sauber umgesetzt (wie bei Rolex) resultiert daraus das exakte Springen des Sekundenzeigers
auf den jeweiligen Index.
Wie bereits mehrfach besprochen ist nämlich bei einer gewöhnlichen Quarzuhr mit Schrittschaltmotor
der von manch Träger bemängelte "ungenaue" Sprung auf/neben den Index des Sekundenzeigers
konstruktiv bedingt (darüber hinaus muss der Druck des Zifferblattes sehr genau zentriert und das
Zifferblatt selbst sehr exakt positioniert sein, was unter anderem bereits durch das Befestigen des
selben auf der Platine nicht so profan ist).

Die Spring Drive würde ich nicht mit dem Prinzip vergleichen.
https://www.grand-seiko.com/de-de/colle ... pringdrive
Gruß Bernd
Wider den postfunktionalen Konsum mit Neuzustandsfetisch.
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Sperrklinke
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Re: ROLEX Oysterquartz
@unnamed
Stimmt, mit dem Prinzip der Grand-Seiko kann man es nicht direkt vergleichen. Aber die Richtung der elektromechanischen Uhr haben eben beide eingeschlagen. Grand-Seiko natürlich konsequenter. Aber die kamen ja auch später.
20 Jahre im voraus ist im Hinblick auf das Beta-21-Werk, welches Rolex am Anfang mitentwickelt hat (mit anderen Herstellern) gemeint. Dieses wurde von Rolex 1970 in der „Texano“ verwendet. André Heiniger von Rolex war sehr unzufrieden mit dem Resultat. Auch der leitende Ingenieur von Rolex, René LeCoultre, war sehr skeptisch und schlug Heiniger vor, das Konsortium zu verlassen und ein 100% eigenes Kaliber von Rolex zu entwickeln. 1977 wurde dann die Oysterquartz lanciert, welche technisch in dieser Art einzigartig war und es bis heute geblieben ist.
Stimmt, mit dem Prinzip der Grand-Seiko kann man es nicht direkt vergleichen. Aber die Richtung der elektromechanischen Uhr haben eben beide eingeschlagen. Grand-Seiko natürlich konsequenter. Aber die kamen ja auch später.
20 Jahre im voraus ist im Hinblick auf das Beta-21-Werk, welches Rolex am Anfang mitentwickelt hat (mit anderen Herstellern) gemeint. Dieses wurde von Rolex 1970 in der „Texano“ verwendet. André Heiniger von Rolex war sehr unzufrieden mit dem Resultat. Auch der leitende Ingenieur von Rolex, René LeCoultre, war sehr skeptisch und schlug Heiniger vor, das Konsortium zu verlassen und ein 100% eigenes Kaliber von Rolex zu entwickeln. 1977 wurde dann die Oysterquartz lanciert, welche technisch in dieser Art einzigartig war und es bis heute geblieben ist.
Alle meine Postings sind nur die persönliche und subjektive Meinung des Verfassers und erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Re: ROLEX Oysterquartz
Das stimmt.
Gruß Bernd
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- MCG
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Re: ROLEX Oysterquartz
Ich denke Rolex hat damals verstanden, dass die Quarztechnologie bezüglich Prestige und Preis ein Problem bekommen wird, und hat dementsprechend eine Alternative entwickelt, welche zwar nicht (noch) genauer, aber immerhin wertiger ist …Sperrklinke hat geschrieben: 11 Apr 2026, 09:09 @unnamed
Stimmt, mit dem Prinzip der Grand-Seiko kann man es nicht direkt vergleichen. Aber die Richtung der elektromechanischen Uhr haben eben beide eingeschlagen. Grand-Seiko natürlich konsequenter. Aber die kamen ja auch später.
20 Jahre im voraus ist im Hinblick auf das Beta-21-Werk, welches Rolex am Anfang mitentwickelt hat (mit anderen Herstellern) gemeint. Dieses wurde von Rolex 1970 in der „Texano“ verwendet. André Heiniger von Rolex war sehr unzufrieden mit dem Resultat. Auch der leitende Ingenieur von Rolex, René LeCoultre, war sehr skeptisch und schlug Heiniger vor, das Konsortium zu verlassen und ein 100% eigenes Kaliber von Rolex zu entwickeln. 1977 wurde dann die Oysterquartz lanciert, welche technisch in dieser Art einzigartig war und es bis heute geblieben ist.
LG aus Mostindien - Markus
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Sperrklinke
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Re: ROLEX Oysterquartz
MCG hat geschrieben:
“ Ich denke Rolex hat damals verstanden, dass die Quarztechnologie bezüglich Prestige und Preis ein Problem bekommen wird, und hat dementsprechend eine Alternative entwickelt, welche zwar nicht (noch) genauer, aber immerhin wertiger ist …
”
Das ist absolut der Punkt und stimmt: André Heiniger hatte eine tiefe Abneigung gegenüber Quartzwerken. Er sah voraus, dass diese Technologie sich banalisieren wird. Eigentlich wollte er das Quartzintemezzo nach der Texano, welche das Beta-21-Kaliber hatte, beenden. Die Texano war auf 1000 Stück limitiert und schon in der Phase der Vorbestellung ausverkauft. Da die Händler und Juweliere permanent bei Rolex Druck machten und die Kundschaft stehts nach Quartzmodellen von Rolex fragten, gab Heiniger schliesslich nach. Da René LeCoultre, der Ingenieur von Rolex, das Beta-21 ebenfalls nicht mochte, entschloss man sich für eine komplette Eigenentwicklung. Das anschliessend entstandene Quartzkaliber 5035/5055 basierte auf dem mechanischen Automatikkaliber 3035, welches Rolex damals produzierte. Es war eigentlich ein 3035 ohne Federhaus aber mit Elektonikmodul und Schrittschaltmotor. Als Zugabe war diese Maschine noch thermokompensiert, so dass man die Mark II-Variante des 5035/5055 locker COSC-Chronometer zertifizieren konnte. René LeCoultre griff bei der Entwicklung damals zu den äussersten Mittel des technisch Machbaren zu dieser Zeit. Deshalb fasziniert mich die Oyrterquartz immer wieder neu!
Beste Grüsse
Frank
“ Ich denke Rolex hat damals verstanden, dass die Quarztechnologie bezüglich Prestige und Preis ein Problem bekommen wird, und hat dementsprechend eine Alternative entwickelt, welche zwar nicht (noch) genauer, aber immerhin wertiger ist …
Das ist absolut der Punkt und stimmt: André Heiniger hatte eine tiefe Abneigung gegenüber Quartzwerken. Er sah voraus, dass diese Technologie sich banalisieren wird. Eigentlich wollte er das Quartzintemezzo nach der Texano, welche das Beta-21-Kaliber hatte, beenden. Die Texano war auf 1000 Stück limitiert und schon in der Phase der Vorbestellung ausverkauft. Da die Händler und Juweliere permanent bei Rolex Druck machten und die Kundschaft stehts nach Quartzmodellen von Rolex fragten, gab Heiniger schliesslich nach. Da René LeCoultre, der Ingenieur von Rolex, das Beta-21 ebenfalls nicht mochte, entschloss man sich für eine komplette Eigenentwicklung. Das anschliessend entstandene Quartzkaliber 5035/5055 basierte auf dem mechanischen Automatikkaliber 3035, welches Rolex damals produzierte. Es war eigentlich ein 3035 ohne Federhaus aber mit Elektonikmodul und Schrittschaltmotor. Als Zugabe war diese Maschine noch thermokompensiert, so dass man die Mark II-Variante des 5035/5055 locker COSC-Chronometer zertifizieren konnte. René LeCoultre griff bei der Entwicklung damals zu den äussersten Mittel des technisch Machbaren zu dieser Zeit. Deshalb fasziniert mich die Oyrterquartz immer wieder neu!
Beste Grüsse
Frank
Alle meine Postings sind nur die persönliche und subjektive Meinung des Verfassers und erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.