Das Grauen von Hayek

News & Tratsch zu Modellen, Firmen & Personen
Benutzeravatar
Wikinger
Beiträge: 1354
Registriert: 01 Mär 2006, 11:21

Beitrag von Wikinger » 07 Apr 2006, 16:41

Was ist denn mit Audi
...der A8 war schon vor der "Offensive" oben bei der Musik.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.

Benutzeravatar
indiana
Beiträge: 16610
Registriert: 15 Feb 2006, 12:13

Beitrag von indiana » 07 Apr 2006, 16:46

Solange Omega nicht endlich in die Puschen kommt ein eigenes 3-Zeiger Werk zu kreieren, das dem 3135 paroli bieten kann, solange werden es halt nur eingeschalte ETAs bleiben mit Co-Axial!
Das 3135 ist das Maß in dieser Klasse. Omega als ehemaliger Leader wird auch an der eigenen Vergangenheit gemessen werden und da wurden in den 60er Jahren excellente eigene Werke verbaut.
Da können die ETAs mit Co-Axial noch so gut oder schlecht sein, das spielt keine Rolle. Ein echtes Omegawerk muss her, das ist man schon seiner ehemaliger Rolle im Uhrenbau verpflichtet.

Benutzeravatar
andreaseck
Beiträge: 15780
Registriert: 15 Feb 2006, 12:37
Interessen: Uhren - was sonst?

Beitrag von andreaseck » 07 Apr 2006, 16:50

Matthias Liebe hat geschrieben:
Rolex hat noch einen Vorsprung, aber die beiden anderen Marken sind doch im Vergleich zu Omega absolute Nischenprodukte.
Rolex ist der alte Rivale und gegen den geht es nun. Aus Hayeks Perspektive: Who the f... is GP?
Hallo Matthias

Die marken waren ja auch nur als Beispiele gedacht :wink:

Man könnte sie auch durch JLC, IWC oder UN
ersetzen :D

Natürlich haben diese Marken alle nicht die Absatzzahlen
wie Omega.
Aber in den Preisregionen oberhalb von 5.000 Euro wird
sich mancher Überlegen, ob er noch eine Omega nimmt.

Aber noch sind das ja alles Spekulationen.

Gruß
Andreas

Benutzeravatar
nasdaq10
Beiträge: 1520
Registriert: 15 Feb 2006, 11:15
Wohnort: Maintal

Beitrag von nasdaq10 » 07 Apr 2006, 16:53

Wieso sollte Omega das tun? Damit so'n paar Hanseln wie wir das dann sooo toll finden und trotzdem nicht eine Uhr mehr verkauft wird? Die Uhren mit dem 2500 verkaufen sich doch bestens (und die Entwicklung war ja alles andere als kurz und billig). Auich ohne das "eigene" Werk wächst Omega um 20 % und Rolex stagniert (und Stückzahlenmässig sind sie sogar rückläufig).
Gruß

David
_________________________________________

Wenn Du mit Vollgas die linke Spur blockierst,
solltest Du über den kauf eines schnelleren Autos
nachdenken... (ducaticorse21)

Matthias Liebe
Beiträge: 2229
Registriert: 15 Feb 2006, 11:41

Beitrag von Matthias Liebe » 07 Apr 2006, 17:01

Wikinger hat geschrieben:
Was ist denn mit Audi
...der A8 war schon vor der "Offensive" oben bei der Musik.
Ja, aber gekauft hat ihn keiner...

Matthias

Matthias Liebe
Beiträge: 2229
Registriert: 15 Feb 2006, 11:41

Beitrag von Matthias Liebe » 07 Apr 2006, 17:05

andreaseck hat geschrieben:Aber in den Preisregionen oberhalb von 5.000 Euro wird
sich mancher Überlegen, ob er noch eine Omega nimmt.
Ich wette mal dagegen. Lass uns in 5 Jahren nochmal drüber reden. Dann bist du bestimmt auch schon längst der Omega-Andi geworden... :wink:

(Formely known as Aristo-Andi, vormals Patek-Andi, ex Lange-Andi, ehemaliger Rotgold-Andi) :wink: :wink: :wink:

Matthias

Benutzeravatar
andreaseck
Beiträge: 15780
Registriert: 15 Feb 2006, 12:37
Interessen: Uhren - was sonst?

Beitrag von andreaseck » 07 Apr 2006, 17:06

Matthias Liebe hat geschrieben:
(Formely known as Aristo-Andi, vormals Patek-Andi, ex Lange-Andi, ehemaliger Rotgold-Andi) :wink: :wink: :wink:
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Gruß
Andreas

Benutzeravatar
Ralf
Beiträge: 12071
Registriert: 15 Feb 2006, 12:07
Wohnort: Im Wiesental zwischen Basel und Feldberg
Tätigkeit: Dipl.-Ing. FWT
Kontaktdaten:

Beitrag von Ralf » 07 Apr 2006, 17:15

indiana hat geschrieben:... Ein echtes Omegawerk muss her, das ist man schon seiner ehemaliger Rolle im Uhrenbau verpflichtet.
Das wäre ja relativ leicht umzusetzen: Hayek gründet eine weiter Tochterfirma, >Omega Ebauche SA<, lässt in der Buchhaltung die Gehälter der Abteilung von einem andern Konto abbuchen. Das Teuerste wäre der Druck der neunen Briefbögen, Rechnungsvordrucke, Lieferscheine, etc. Damit wäre die Forderung 100%ig erfüllt und der selbe Statusbezüglich Manufakturwerk erreicht wie ihn Rolex schon hat.

Die Frage wäre wieviel Prozent der Kunden fallen in welche Kategorie:
A:
Omega ist eine Schweizer Uhrenfirma,
ETA eine baskische (terroristische) Unabhängigkeitsbewegung.
B:
Über dem Eingang des Farbrikgebäudes, dass die Werke fertigt muss der selbe Namen hängen wie nacher auf dem Zifferblatt steht.
C:
Wer was wo herstellt ist interessant und man kann sich jahrelang damit beschäftigen. Es existiert nur keine systematsich bedingter Zusammenhang mit der Qualität des Produktes.

Ich hab so meine Zweifel, ob sich bei der real existerenden Prozentzahl für B der Druck der neuen Briefbögen amortisiert.
Man liest sich!

Ralf

Benutzeravatar
schredder66
Beiträge: 3391
Registriert: 15 Feb 2006, 12:02
Wohnort: EU-D-HS

Beitrag von schredder66 » 07 Apr 2006, 22:13

nasdaq10 hat geschrieben:Wieso sollte Omega das tun? Damit so'n paar Hanseln wie wir das dann sooo toll finden und trotzdem nicht eine Uhr mehr verkauft wird?
Genau das ist doch "unser" Problem: "Wir" haben Technik- / Preisvorstellungen, die "wir" (nicht nur von Omega) gerne sehen, bezahlen und tragen würden!

Und genau das wird möglicherweise bei der Höherpositionierung bzw. Jagd auf Rolex - so zumindest "unsere" Befürchtung - auf der Strecke bleiben?!

Egal wie sich eine nach oben strebende Marke verändert, sie sollte "uns", die wir die "Allerweltsuhren" kaufen, nicht aus den Augen verlieren!
HARRY (Member No. 25)

Gute Uhren gehen ungenau (Jean-Claude Biver)

Benutzeravatar
Ralf
Beiträge: 12071
Registriert: 15 Feb 2006, 12:07
Wohnort: Im Wiesental zwischen Basel und Feldberg
Tätigkeit: Dipl.-Ing. FWT
Kontaktdaten:

Beitrag von Ralf » 07 Apr 2006, 23:12

schredder66 hat geschrieben:Egal wie sich eine nach oben strebende Marke verändert, sie sollte "uns", die wir die "Allerweltsuhren" kaufen, nicht aus den Augen verlieren!
Bitte, bitte, bitte, ...
verabschiede Dich endlich von dem Gedanken, dass das, was "wir"
kaufen "Allerweltsuhren" sind. Allerweltsuhren sind z.B. das da:
http://www.galeria-kaufhof.de/sales/akt ... Sub2=36544
http://www.galeria-kaufhof.de/sales/akt ... Sub3=36650
Die Mechanikstückzahlen selber sind nur ein paar Prozent des mitteleuropäischen Marktes, ich glaube mich an >10% des Weltmarktes< zu erinnern, und selbst an dem Teil ist unser Anteil verschwindend gering.
Man liest sich!

Ralf

Benutzeravatar
schredder66
Beiträge: 3391
Registriert: 15 Feb 2006, 12:02
Wohnort: EU-D-HS

Beitrag von schredder66 » 08 Apr 2006, 18:43

Ralf hat geschrieben:
schredder66 hat geschrieben:Egal wie sich eine nach oben strebende Marke verändert, sie sollte "uns", die wir die "Allerweltsuhren" kaufen, nicht aus den Augen verlieren!
Bitte, bitte, bitte, ...
verabschiede Dich endlich von dem Gedanken, dass das, was "wir"
kaufen "Allerweltsuhren" sind. Allerweltsuhren sind z.B. das da:
http://www.galeria-kaufhof.de/sales/akt ... Sub2=36544
http://www.galeria-kaufhof.de/sales/akt ... Sub3=36650
Die Mechanikstückzahlen selber sind nur ein paar Prozent des mitteleuropäischen Marktes, ich glaube mich an >10% des Weltmarktes< zu erinnern, und selbst an dem Teil ist unser Anteil verschwindend gering.
Ok, Allerweltsuhren war überspitzt formuliert!

Aber wenn es stimmen sollte, dass Uhren der renommierten Hersteller immer grösser, teurer und blingbling werden, dann wird z.B. eine Speedy irgendwann einmal zur Allerweltsuhr degradiert - oder sie verschwindet im Zuge der genannten Massnahmen aus der Reichweite "normaler" (Mechanik)Uhrenkäufer!

Oder anders gefragt: Wird es weiterhin (eine bezahlbare) Einstiegs- / Mittelklasse geben - bei Herstellern, die sich "höher positionieren" und die Mitbewerber "ein- / überholen" wollen?
HARRY (Member No. 25)

Gute Uhren gehen ungenau (Jean-Claude Biver)

Benutzeravatar
Ralf
Beiträge: 12071
Registriert: 15 Feb 2006, 12:07
Wohnort: Im Wiesental zwischen Basel und Feldberg
Tätigkeit: Dipl.-Ing. FWT
Kontaktdaten:

Beitrag von Ralf » 08 Apr 2006, 18:54

schredder66 hat geschrieben: Oder anders gefragt: Wird es weiterhin (eine bezahlbare) Einstiegs- / Mittelklasse geben - bei Herstellern, die sich "höher positionieren" und die Mitbewerber "ein- / überholen" wollen?
Bei Herstellern schon, solange es eine hinreichende Nachfrage gibt. Aber vermutlich selten unter dem selben Markennamen wie die höher Positionierten. Die Spanne, die man unter einem Markennamen vermarkten kann, ist relativ zur Gesamtspanne ziemlich begrenzt.
Man liest sich!

Ralf

Benutzeravatar
andreaseck
Beiträge: 15780
Registriert: 15 Feb 2006, 12:37
Interessen: Uhren - was sonst?

Beitrag von andreaseck » 08 Apr 2006, 19:00

schredder66 hat geschrieben: Oder anders gefragt: Wird es weiterhin (eine bezahlbare) Einstiegs- / Mittelklasse geben - bei Herstellern, die sich "höher positionieren" und die Mitbewerber "ein- / überholen" wollen?
Die Frage ist durchaus berechtigt!

Die meisten Uhren werden in Niedrigpreissegment oder
im Hochpreissegmet verkauft.
Und dann probiert wohl eine Firma eher sich höher
zu positionieren.
Das ist natürlich durchaus legim, wenn dadurch die Mittel-
klasse nicht vernachlässigt wird.
Wenn ich mir aber die Messen anschaue, wage ich dies
eher zu bezweifeln.

Gruß
Andreas

Benutzeravatar
Wikinger
Beiträge: 1354
Registriert: 01 Mär 2006, 11:21

Beitrag von Wikinger » 10 Apr 2006, 09:11

a, aber gekauft hat ihn keiner...
Das war ein Beispiel, daß der Phaeton da nicht mehr reinpaßt.
Im Übrigen,. war Audi schon vor der Offensive anerkannte Premium-Marke, siehe RS Modelle und 24h Sieger, sowie Absatz A4 gegenüber C Klasse usw. usw. Da brauchte man keinen "VW-Stern" mehr. :wink:
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.

Antworten