Federstegzange - Empfehlung?

Alles rund um die Technik, Hilfe bei Problemen, Erfahrungsberichte
Benutzeravatar
bauks
Beiträge: 5900
Registriert: 16 Feb 2006, 19:38
Wohnort: Huckingen

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von bauks »

Ich hatte mir auch mal Gedanken über sowas gemacht und mir mal dieses Teil gespeichert: https://www.amazon.de/dp/B07WC1C76X/
Die Möglichkeit, den „Anschlag“ zu fixieren finde ich gut, das verringert m.E. die Gefahr des Abrutschens.
Benutzeravatar
Clockwork
Beiträge: 3229
Registriert: 22 Jan 2008, 20:53
Interessen: na was wohl?

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von Clockwork »

bauks hat geschrieben: 28 Feb 2022, 21:07 Ich hatte mir auch mal Gedanken über sowas gemacht und mir mal dieses Teil gespeichert: https://www.amazon.de/dp/B07WC1C76X/
Die Möglichkeit, den „Anschlag“ zu fixieren finde ich gut, das verringert m.E. die Gefahr des Abrutschens.
Bei so einem Teil bin ich nun auch gelandet. Versuche gerade herauszufinden welches davon wirklich brauchbar ist. Gar nicht so leicht weil die Chinesen - die das Zeug meist bei Amazon anbieten - alle ihre guten Bewertungen kaufen…
"It was a lousy watch to have on the surface..." (Buzz Aldrin)
watch-watcher
Beiträge: 2285
Registriert: 25 Feb 2006, 16:59
Wohnort: Vest Recklinghausen

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von watch-watcher »

bauks hat geschrieben: 28 Feb 2022, 21:07 Ich hatte mir auch mal Gedanken über sowas gemacht und mir mal dieses Teil gespeichert: https://www.amazon.de/dp/B07WC1C76X/
Die Möglichkeit, den „Anschlag“ zu fixieren finde ich gut, das verringert m.E. die Gefahr des Abrutschens.
Ich habe ein solches Teil und komme damit nicht zurecht. Das Teil ist mir zu wackelig.
Viele Grüße
Wilhelm
Benutzeravatar
MCG
Beiträge: 21365
Registriert: 21 Aug 2006, 23:12
Wohnort: Mostindien
Interessen: Mech Uhren, Sport, Smart Roadster, HIFI, Art & Architektur
Tätigkeit: Global Academic Program

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von MCG »

Clockwork hat geschrieben: 28 Feb 2022, 19:40 https://m.youtube.com/watch?v=DPxoFfWLX2o

So hab ich mir das vorgestellt… (außer das ich nach Möglichkeit nicht so oft abrutschen will… bin aber auch nicht so ein Grobmotoriker… naja, hat ja auch nur ne billige Rolex und keine so schöne GS wie ich :lol: )
Das ist doch perfekt! :thumbsup:
LG aus Mostindien - Markus
Benutzeravatar
Clockwork
Beiträge: 3229
Registriert: 22 Jan 2008, 20:53
Interessen: na was wohl?

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von Clockwork »

Morgen. Ja, nach weiterer Suche hab ich mir nun direkt mal 2 verschiedene Zangen bestellt. Werd’s austesten und dann berichten.

Grüße
"It was a lousy watch to have on the surface..." (Buzz Aldrin)
Benutzeravatar
unnnamed
Beiträge: 3730
Registriert: 15 Feb 2006, 16:59

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von unnnamed »

Hier mal eine ältere Rolex. Viel Spaß bei deiner Idee, dass eine Horninnenseite wie frisch poliert bleibt.
Federstege haben Schultern. Federstege liegen immer mal am Horn innen an. Federstege haben Spiel.
Federstege bewegen sich.

Bild

Am Besten einfach darauf achten, dass das Band niemals Bewegung erfährt, also einfach nicht tragen.
Oder gleich in Kunstharz eingießen, das ist die sicherste Möglichkeit jeglichen Verschleiß zu vermeiden.
Und der Kunstharzblock kann bequem poliert werden wenn ein Kratzer reinkommt.

:whistling:
Gruß Bernd
Benutzeravatar
lottemann
Beiträge: 7978
Registriert: 15 Feb 2006, 11:52
Wohnort: BaWü

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von lottemann »

Purche!
Benutzeravatar
unnnamed
Beiträge: 3730
Registriert: 15 Feb 2006, 16:59

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von unnnamed »

Zack, nächster Lump auf der Schlachtbank. Ne Omega. Lederband. Nie überholt und
so wie das Band aussieht mag es noch das erste sein:

Bild

Das Lederband, es bewegt sich, es hinterlässt Spuren :shock: :mrgreen:

PS: Die Uhrenwirtschaft hat es nur drauf abgesehen uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die bauen doch das extra so!
Gruß Bernd
Benutzeravatar
cool runnings
Beiträge: 21048
Registriert: 16 Feb 2006, 09:01
Wohnort: Baden

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von cool runnings »

Clockwork hat geschrieben: 01 Mär 2022, 07:44 Morgen. Ja, nach weiterer Suche hab ich mir nun direkt mal 2 verschiedene Zangen bestellt. Werd’s austesten und dann berichten.

Grüße
Bin gespannt. Ich nutze immer das normale Federstegwerkzeug, klebe dabei aber immer die Hörner ab. Das dauert immer entsprechende, deshalb wechsle ich nicht so oft. Geübte machen das mit dem Uhrmachermesser ohne ankleben und Kratzer. Kratzer an den Innenseiten der Hörner wirst Du wohl kaum verhindern können.
Benutzeravatar
Thomas H. Ernst
Beiträge: 21443
Registriert: 14 Feb 2006, 16:10
Wohnort: Aarau
Interessen: Uhren, Bikes, Fotografie
Tätigkeit: Informatiker
Kontaktdaten:

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von Thomas H. Ernst »

unnnamed hat geschrieben: 01 Mär 2022, 09:46PS: Die Uhrenwirtschaft hat es nur drauf abgesehen uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die bauen doch das extra so!
Und machen wenig Leuchtmasse drauf damit man es nicht gleich sieht! :mrgreen:
Grüsse Thomas
Euer Board-Admin
Benutzeravatar
MCG
Beiträge: 21365
Registriert: 21 Aug 2006, 23:12
Wohnort: Mostindien
Interessen: Mech Uhren, Sport, Smart Roadster, HIFI, Art & Architektur
Tätigkeit: Global Academic Program

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von MCG »

unnnamed hat geschrieben: 01 Mär 2022, 09:32 Hier mal eine ältere Rolex. Viel Spaß bei deiner Idee, dass eine Horninnenseite wie frisch poliert bleibt.
Federstege haben Schultern. Federstege liegen immer mal am Horn innen an. Federstege haben Spiel.
Federstege bewegen sich.

Bild

Am Besten einfach darauf achten, dass das Band niemals Bewegung erfährt, also einfach nicht tragen.
Oder gleich in Kunstharz eingießen, das ist die sicherste Möglichkeit jeglichen Verschleiß zu vermeiden.
Und der Kunstharzblock kann bequem poliert werden wenn ein Kratzer reinkommt.

:whistling:
Ich glaube, er meint die Unterseite der Hörner... (oder doch nicht?) :whistling:
Anyway, ich verwende einfach die üblichen Federsteg-Werkzeuge, und da gibts (bei mir) schon den einen oder anderen Kratzer (Unterseite).
Ich wechsle ja auch viel. An der Unterseite stört es mich jetzt tatsächlich nicht so wahnsinnig...
Ich bin wahrscheinlich nur eine Oberseite-PTM... :whistling: :mrgreen:
LG aus Mostindien - Markus
Benutzeravatar
jeannie
Beiträge: 18829
Registriert: 15 Feb 2006, 11:17
Wohnort: Zürich
Kontaktdaten:

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von jeannie »

"In eines Narren Hand wird jedes Werkzeug Tand"

Wenn du eine Zange brauchst: immer das Band öffnen. Denn: wenn die Zange nicht in jeder Richtung senkrecht angewandt wird klappts nie. :whistling:
http://www.watchtools.ch Uhrenwerkzeug, direkt aus der Schweiz.
Benutzeravatar
Thomas H. Ernst
Beiträge: 21443
Registriert: 14 Feb 2006, 16:10
Wohnort: Aarau
Interessen: Uhren, Bikes, Fotografie
Tätigkeit: Informatiker
Kontaktdaten:

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von Thomas H. Ernst »

MCG hat geschrieben: 01 Mär 2022, 11:49Ich glaube, er meint die Unterseite der Hörner... (oder doch nicht?) :whistling:
Ich denke, er meint schon die Innenseiten der Hörner, also da wo die Bohrungen sind.

So eine Zange ist schon nicht schlecht, richtig fest sitzende Anschluss-Stücke bekommst Du mit einem normalen Federstegwerkzeug nicht raus. Auf jeden Falls darf bei der Zange nicht gespart werden, die Gabeln müssen klein aber hochfest sein.
Grüsse Thomas
Euer Board-Admin
Benutzeravatar
cool runnings
Beiträge: 21048
Registriert: 16 Feb 2006, 09:01
Wohnort: Baden

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von cool runnings »

Die Zange von Bergon in dem Video hat mich schon beeindruckt, ist mir dann aber doch zu teuer.
Benutzeravatar
unnnamed
Beiträge: 3730
Registriert: 15 Feb 2006, 16:59

Re: Federstegzange - Empfehlung?

Beitrag von unnnamed »

Bild

Das Teil ist - für manche Gehäuse/ Bänder gut.

Vorbehaltlos zu empfehlen? Nein.
Idiotensicher? Nein*

95% aller Federstege werden übrigens mit den Tools links und rechts des Bergeon 6825 behandelt.


_______________________________
* Idiotensicher bedeutet hier: Ist es ausgeschlossen das Gehäuse zu verkratzen?
Gruß Bernd
Antworten