Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

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Philclock
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Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von Philclock »

Hallo Leute,
nach langer Zeit, schaue ich hier mal wieder rein und nutze die Gelegenheit und möchte eine kleine Serie bei YouTube bewerben.
Ich stelle da immer wieder verschiedene Uhrmacherwerkzeuge vor. Zu 90 Prozent sind das alte Werkzeuge.

Interessierte Menschen sind herzlich eingeladen, da mal vorbei zu schauen:

Code: Alles auswählen

[url]https://www.youtube.com/user/philclock/videos[/url]
So sieht jetzt zum Beispiel ein Frontbild dazu aus.

Bild

Beste Grüße aus Berlin sendet
Philipp
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Thomas H. Ernst
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von Thomas H. Ernst »

Du kannst ja gerne hier Beiträge verfassen, das tumbe Verlinken auf Deine Socialmedia-Seiten betrachten wir aber eher als reine Werbeveranstaltung und das ist hier generell unerwünscht.

Abgesehen davon möchte ich Dich bitten von der Verwendung der URL Tags Abstand zu nehmen.

https://forum.watchtime.ch/viewtopic.php?t=70604
Grüsse Thomas
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r.as.
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von r.as. »

Gleich einmal Fragen: werden die Schrauben eines Werkes bei der ersten Montage mit einem bestimmten, z.B. werkspezifischen Drehmoment angezogen? Und wie sieht es bei einer althergebrachten Revision aus, kann z.B. ein freier Uhrmacher auch drehmomentspezifisch festschrauben?

Unterstellt die Hersteller benutzen 'Drehmomentwerkzeug', hat das richtige/falsche Anzugsdrehmoment Einfluß auf den Gang?

Rolf
Philclock
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von Philclock »

Das ist doch Blödsinn! Mit dem YouTube- Kanal verdiene ich nicht mal Geld.
Bitte lösche meinen Account, ich kann mit diesem Forum nichts anfangen.
Das ist keine gute Forumskultur hier.
Philclock
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von Philclock »

@r.a.s

In der Uhrenindustrie wird das so tatsächlich gehandhabt, dort werden Schraubendreher mit Drehmoment verwendet. Die Schrauben sind leider oft doch nicht so fest, wie man glaubt. Es gibt dazu inzwischen eine neue Norm für Schrauben, wo die Geometrie des Gewindes verändert wurde, damit diese fest angezogen bleiben. Es gibt unglaublich viele Arten von Schraubendrehern in der Uhrmacherei, ich bereite dazu auch ein Video vor, das wird aber noch so ca 4 Wochen dauern, bis das online geht. Du kannst einfach mir solche Fragen in den Kommentaren zu den Videos zukommen lassen, ich versuche dann darauf einzugehen. Hier in diesem Forum werde ich definitiv nicht mehr aktiv werden. Dies war mein letzter Beitrag hier.

Beste Grüße sendet
Philipp
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Thomas H. Ernst
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von Thomas H. Ernst »

Philclock hat geschrieben: 29 Mai 2022, 12:21 Das ist doch Blödsinn! Mit dem YouTube- Kanal verdiene ich nicht mal Geld.
Bitte lösche meinen Account, ich kann mit diesem Forum nichts anfangen.
Das ist keine gute Forumskultur hier.
Eine gute Forumskultur ist, sich mit Beiträgen einzubringen und an Diskussionen teil zu nehmen. Ein schlechte Forumskultur ist, mehr oder weniger kommentarlos Links auf eigene Seiten zu posten und dabei auch noch URL Tags zu verwendesn. Mir ist es egal ob Du jetzt das Google Partner Programm nutzt oder nicht, Deine Ad-Settings bringen Google dazu diese Links zu tracken und das möchte ich nicht haben.
Grüsse Thomas
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hermann
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von hermann »

r.as. hat geschrieben: 29 Mai 2022, 12:20 Gleich einmal Fragen: werden die Schrauben eines Werkes bei der ersten Montage mit einem bestimmten, z.B. werkspezifischen Drehmoment angezogen? Und wie sieht es bei einer althergebrachten Revision aus, kann z.B. ein freier Uhrmacher auch drehmomentspezifisch festschrauben?

Unterstellt die Hersteller benutzen 'Drehmomentwerkzeug', hat das richtige/falsche Anzugsdrehmoment Einfluß auf den Gang?

Rolf
Das Gefühl beim Festschrauben kommt von abertausenden festgeschraubten Schrauben. :wink:
Das Verwenden von Drehmomentwerkzeug hat keinen Einfluss auf den Gang. Es sei den, es ist aus irgendeinem Grund magnetisch. Aber das werden die Hersteller sicher unterbinden.

Gruß hermann
Bild
Der Mensch hasst das Böse mehr als er das Gute liebt.
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jeannie
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von jeannie »

hermann hat geschrieben: 31 Mai 2022, 07:40
r.as. hat geschrieben: 29 Mai 2022, 12:20 Gleich einmal Fragen: werden die Schrauben eines Werkes bei der ersten Montage mit einem bestimmten, z.B. werkspezifischen Drehmoment angezogen? Und wie sieht es bei einer althergebrachten Revision aus, kann z.B. ein freier Uhrmacher auch drehmomentspezifisch festschrauben?

Unterstellt die Hersteller benutzen 'Drehmomentwerkzeug', hat das richtige/falsche Anzugsdrehmoment Einfluß auf den Gang?

Rolf
Das Gefühl beim Festschrauben kommt von abertausenden festgeschraubten Schrauben. :wink:
Das Verwenden von Drehmomentwerkzeug hat keinen Einfluss auf den Gang. Es sei den, es ist aus irgendeinem Grund magnetisch. Aber das werden die Hersteller sicher unterbinden.
In der Fertigung kommen drehmomentgesteuerte Schraubenzieher zum Einsatz. Entweder mit Trommeln mit voreingestelltem Drehmoment

Bild

oder einstellbarem Drehmoment

Bild

Am besten nicht nach den Preisen fragen. :whistling:
http://www.watchtools.ch Uhrenwerkzeug, direkt aus der Schweiz.
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unnnamed
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von unnnamed »

Wobei ich anmerken möchte, dass es an ein Wunder grenzt, wie Uhrmacher in den vergangenen
Jahrhunderten es geschafft haben, dass Schrauben sich nicht alle 5 Minuten eigenständig gelöst
haben. Wahnsinn. Hatten die etwa sowas wie "Gefühl"? Waren die Schrauben etwa nicht so popelig,
dass der Kopf sich verzieht sobald man diese korrekt anzieht?

Ja, das war Ironie. :whistling:

Drehmomentschlüssel, das ist für mich ein ganz klassisches Industrieprodukt, damit auch der letzte
Affe noch eine Schraube anziehen kann die sich dann weder sofort löst noch er dieser den Kopf abreißt.

So unnötig wie ein Kropf.
Gruß Bernd
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MCG
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von MCG »

Ich teile deine Meinung Bernd. Der einzige Ort, wo es Sinn macht, ist die automatisierte Fertigung.
LG aus Mostindien - Markus
r.as.
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von r.as. »

Der Hintergrund meiner Frage war mein Verdacht, meine eineinhalb Jahre alte DJ (mit 3235) habe eine Schraube locker. Denn seit zwei Wochen läuft sie in allen Lagen mit deutlichem Nachgang (wie auch einige Geschwister, glaubt man den einschlägigen Quellen).

Und so stellte sich die Frage einer kurzen Reglage beim 'Freien' oder einer langen Abwesenheit beim Hersteller; ich werde wohl letztere Alternative wählen, denn wenn nur der Hersteller die Ursache kennt...

Rolf
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MCG
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von MCG »

r.as. hat geschrieben: 31 Mai 2022, 14:56 Der Hintergrund meiner Frage war mein Verdacht, meine eineinhalb Jahre alte DJ (mit 3235) habe eine Schraube locker. Denn seit zwei Wochen läuft sie in allen Lagen mit deutlichem Nachgang (wie auch einige Geschwister, glaubt man den einschlägigen Quellen).

Und so stellte sich die Frage einer kurzen Reglage beim 'Freien' oder einer langen Abwesenheit beim Hersteller; ich werde wohl letztere Alternative wählen, denn wenn nur der Hersteller die Ursache kennt...

Rolf
Ich dachte zuest Du machst einen Witz… :oops:
Aber anscheinend nicht… :oops: Anyway…
Da gibt es primär 10 andere Gründe wieso Deine Rolex Nachgang hat…
LG aus Mostindien - Markus
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Don Tomaso
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von Don Tomaso »

Nun, es gibt Einsatzbereiche, wo Drehmoment-Werkzeuge sinnvoll sind. Das Festziehen von M1.2-Schrauben aus CuBe im massivem Cu nach Gefühl ist ... mutig. Ich kenne auch genug Spezialisten, deren Gefühl über „nach fest kommt ab“ nicht sonderlich rüberreicht. Und die sind nicht notwendigerweise doof. :mrgreen:
Gruss

Thomas

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hermann
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Re: Uhrmacherwerkzeug erklärt - Eine Serie auf YouTube

Beitrag von hermann »

r.as. hat geschrieben: 31 Mai 2022, 14:56 Der Hintergrund meiner Frage war mein Verdacht, meine eineinhalb Jahre alte DJ (mit 3235) habe eine Schraube locker. Denn seit zwei Wochen läuft sie in allen Lagen mit deutlichem Nachgang (wie auch einige Geschwister, glaubt man den einschlägigen Quellen).

Und so stellte sich die Frage einer kurzen Reglage beim 'Freien' oder einer langen Abwesenheit beim Hersteller; ich werde wohl letztere Alternative wählen, denn wenn nur der Hersteller die Ursache kennt...

Rolf
Eine lose Schraube wird sich beim Tragen garantiert lösen und im Werk irgendwas blockieren. :wink:
Eine Rolex würde ich nur dann zu einem Freien bringen, wenn keine Garantie mehr da ist, und wenn der sich mit dieser Marke beschäftigt und auch das Werkzeug dazu hat.
Und vielleicht gibt es ja einen Konzi mit eigener Werkstatt in deiner Nähe?
Dann sollte das nicht lange dauern.

Gruß hermann
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