Rolex Seadweller Deepsea Challenge

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MCG
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von MCG »

C.95 hat geschrieben: 01 Nov 2022, 20:20 Die Bell and Ross Hydromax 11100 hat das schon einige Jahre zuvor gekonnt und mit 11100 Meter :thumbsup:

Eine mit Flüssigkeit gefüllten Quarzuhr mit einem elastischen Gummiboden.

Also Innendruck = Aussendruck.
Dieses Konzept fand/finde ich COOL

http://www.uniquewatchguide.com/bell-an ... ive-watch/
Ja, davon gab es ja einige… http://leatherwatchpouch.blogspot.com/2 ... watch.html
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Heinz-Jürgen
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von Heinz-Jürgen »

mezdis hat geschrieben: 01 Nov 2022, 19:13
Heinz-Jürgen hat geschrieben: 01 Nov 2022, 17:25 350 Gramm. Wie ein gutes Steak. :mrgreen:
Aus Stahl wäre sie ca. 350 g geworden. Nun aus Titan ist sie schlanke 251 g. Ist aber zumindest für mich das ideale Steak Gewicht. 😅
Upps, stimmt. WLKIKIV. :mrgreen:
Grüße aus dem Pott

Heinz-Jürgen

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Quadrilette172
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von Quadrilette172 »

Ein Steak unter 500 Gramm ist nur Beilage...... :whistling:
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ChronoCop
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von ChronoCop »

Jetzt stimmt der Name Dipsie endlich.
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unnnamed
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von unnnamed »

mike_votec hat geschrieben: 01 Nov 2022, 20:24 Peinliche Zwiebel, wird sicherlich ihre Poser finden. :mrgreen:
Ich glaub nicht, dass man davon viele sehen wird. Die SDDS ist schon grenzwertig, aber diese
hier ist einfach idiotisch groß. Das sind dann eher Uhren, welche der geneigte Kronensammler
seiner selbigen einverleibt und sich beim Anblick dieser dann alle paar Tage einen runter holt.

PS: Perfekte PTM Größe, der Gang zum Politeur des geringstvorhandenen Misstrauens ist quasi
auf Wochenbasis miteingebaut. Denn beim Deskdiving zwischen 1 und 1200 Meter über NN
wird sich das Sammeln von Kampfspuren aus Zusammenstößen mit Türen, Wänden, dem
gemeinen Tisch und sonstigen Zeitgenossen kaum vermeiden lassen.

PPS: Früher kam man gar nicht auf die Idee so ein Ding zu kommerzialisieren. Die Deep
Sea Special gab es wie oft - sieben Stück gebaut in sieben Jahren?
Gruß Bernd
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C.95
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von C.95 »

MCG hat geschrieben: 01 Nov 2022, 20:26
C.95 hat geschrieben: 01 Nov 2022, 20:20 Die Bell and Ross Hydromax 11100 hat das schon einige Jahre zuvor gekonnt und mit 11100 Meter :thumbsup:

Eine mit Flüssigkeit gefüllten Quarzuhr mit einem elastischen Gummiboden.

Also Innendruck = Aussendruck.
Dieses Konzept fand/finde ich COOL

http://www.uniquewatchguide.com/bell-an ... ive-watch/
Ja, davon gab es ja einige… http://leatherwatchpouch.blogspot.com/2 ... watch.html
Nun ja, es gibt diverse mit spezial Ölen gefüllte Taucheruhren. Das dient aber nicht der Erhöhung der Druckfestigkeit, sondern das Öl soll Spiegelungen vermeiden, weil Luft durch Öl ersetzt wurde. Denn der Licht Brechungsindex von Öl zu Wasser ist wesentlich geringer als von Luft zu Wasser.

Das Besondere der Hydromax ist der elastische gummiartige Boden. Damit wird im Gehäuse der gleiche Druck wie aussen hergestellt.
Ein normales Gehäuse kann nun extremem Druck widerstehen.
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MCG
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von MCG »

C.95 hat geschrieben: 02 Nov 2022, 09:47
MCG hat geschrieben: 01 Nov 2022, 20:26
C.95 hat geschrieben: 01 Nov 2022, 20:20 Die Bell and Ross Hydromax 11100 hat das schon einige Jahre zuvor gekonnt und mit 11100 Meter :thumbsup:

Eine mit Flüssigkeit gefüllten Quarzuhr mit einem elastischen Gummiboden.

Also Innendruck = Aussendruck.
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http://www.uniquewatchguide.com/bell-an ... ive-watch/
Ja, davon gab es ja einige… http://leatherwatchpouch.blogspot.com/2 ... watch.html
Nun ja, es gibt diverse mit spezial Ölen gefüllte Taucheruhren. Das dient aber nicht der Erhöhung der Druckfestigkeit, sondern das Öl soll Spiegelungen vermeiden, weil Luft durch Öl ersetzt wurde. Denn der Licht Brechungsindex von Öl zu Wasser ist wesentlich geringer als von Luft zu Wasser.

Das Besondere der Hydromax ist der elastische gummiartige Boden. Damit wird im Gehäuse der gleiche Druck wie aussen hergestellt.
Ein normales Gehäuse kann nun extremem Druck widerstehen.

Meiner Meinung nach stimmt das so nicht. Das Öl ist nicht oder massiv weniger kombinierbar, und erhöht damit die Druckfestigkeit massiv.
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unnnamed
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von unnnamed »

Nicht zwingend, U-Boat hat auch etwas ölgefülltes (gehabt?) und die Uhr wird mit 5 Bar Wasserdichtigkeit angegeben :rofl:
Gruß Bernd
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MCG
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von MCG »

unnnamed hat geschrieben: 02 Nov 2022, 12:10 Nicht zwingend, U-Boat hat auch etwas ölgefülltes (gehabt?) und die Uhr wird mit 5 Bar Wasserdichtigkeit angegeben :rofl:
Vielleicht wurde nicht die ganze Uhr damit gefüllt… 🤷🏼‍♂️
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Don Tomaso
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von Don Tomaso »

Das ist ja auch bei Quarz nur maximal die halbe Miete. Du musst erst mal einen Oszillator finden, dessen Gehäuse diese Drücke aushält, denn innen hats da immer Vakuum.
Gruss

Thomas

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unnnamed
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von unnnamed »

Don Tomaso hat geschrieben: 02 Nov 2022, 13:21 ...einen Oszillator finden, dessen Gehäuse diese Drücke aushält, denn innen hats da immer Vakuum.
Das sind Quarzuhren, ja der Quarz ist in seiner Röhre vakuumiert.

Aber kennst du Nicht-Quarzuhren mit Ölfüllung?

Es ist absolut richtig, dass es nicht damit getan ist, dass man das Gehäuse "einfach" mit Öl füllt und schließt.
Ein wenig mehr "Hirnschmalz" gehört dazu.

Dennoch etwas "öde", wenn du eine ölgefüllte Uhr kaufst und der Vorteil zum einzigen Nachteil wird: Dass
die Spezifikation des Öls nicht bekannt ist* und du dann wegen eines 10€-Batteriewechsels deine Uhr einsenden
(lassen) musst und vermutlich ein X-Faches bezahlen darfst.


______________________________
* ich tippe auf äußerst niedrig viskoses, profanes Silikonöl
Gruß Bernd
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C.95
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von C.95 »

Don Tomaso hat geschrieben: 02 Nov 2022, 13:21 Das ist ja auch bei Quarz nur maximal die halbe Miete. Du musst erst mal einen Oszillator finden, dessen Gehäuse diese Drücke aushält, denn innen hats da immer Vakuum.
Ich würde das komplette Elektronik-Modul inclusive Quarz mit Epoxidharz o.ä umschließen.
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C.95
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von C.95 »

MCG hat geschrieben: 02 Nov 2022, 12:02
C.95 hat geschrieben: 02 Nov 2022, 09:47
MCG hat geschrieben: 01 Nov 2022, 20:26

Ja, davon gab es ja einige… http://leatherwatchpouch.blogspot.com/2 ... watch.html
Nun ja, es gibt diverse mit spezial Ölen gefüllte Taucheruhren. Das dient aber nicht der Erhöhung der Druckfestigkeit, sondern das Öl soll Spiegelungen vermeiden, weil Luft durch Öl ersetzt wurde. Denn der Licht Brechungsindex von Öl zu Wasser ist wesentlich geringer als von Luft zu Wasser.

Das Besondere der Hydromax ist der elastische gummiartige Boden. Damit wird im Gehäuse der gleiche Druck wie aussen hergestellt.
Ein normales Gehäuse kann nun extremem Druck widerstehen.

Meiner Meinung nach stimmt das so nicht. Das Öl ist nicht oder massiv weniger kombinierbar, und erhöht damit die Druckfestigkeit massiv.
Bis zu üblichen Tauchtiefen kann ist mir das auch so vorstellen, aber bei extremen Tiefen von 11100 Meter kommt evtl. folgendes hinzu:

Folgende Info habe ich gefunden: Als Faustformel kann angenommen werden, dass 100 Bar (Druckdifferenz) zu 0,7% Kompression des Ölvolumens führen.

Dieser Effekt würde das normale Gehäuse und insbesondere des Glas einer Hydromax ab einem kritischen Druck beschädigen, wenn es nicht den flexiblen Gummiboden gäbe, der das aufgrund des Druckes geringere Volumen des Öls ausgleichen kann.
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Ralf
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von Ralf »

C.95 hat geschrieben: 02 Nov 2022, 15:19
Don Tomaso hat geschrieben: 02 Nov 2022, 13:21 Das ist ja auch bei Quarz nur maximal die halbe Miete. Du musst erst mal einen Oszillator finden, dessen Gehäuse diese Drücke aushält, denn innen hats da immer Vakuum.
Ich würde das komplette Elektronik-Modul inclusive Quarz mit Epoxidharz o.ä umschließen.
Dass reisst dir früher oder später über Temperaturwechsel und die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten die Bauteile von der Platine. Zum Platinen abdecken gibts deswegen extra Vergussmassen, die nicht so viel Druck auf die Bauteile ausüben, sondern selber etwas nachgeben. Allerdings halten die dann den externen Druck auch nicht von den Bauteilen ab.
Man liest sich!

Ralf
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unnnamed
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Re: Rolex Seadweller Deepsea Challenge

Beitrag von unnnamed »

Im Grunde könnte man auch sagen: Gott sei Dank muss niemand von uns je in solche Tiefen.
Und wenn doch, dann wohl eher mit einbetonierten Füßen oder als Opfer eines Flugzeugabsturzes
über dem Mariannengraben und in sowohl dem einen, als auch dem anderen Fall ist es absolut wurscht
wie lange die Uhr den Druck aushält :mrgreen:

:whistling:

... ist und bleibt konstruktiver Schnullifurz. Unnütz wie Hodenkrebs.

Aber, nota bene, es wird gekauft werden :rofl:
Gruß Bernd
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