Kann es nicht sein, dass die Wiederbelebungen der alten Marken etwas zu spät kommt ? Vor allem dann, wenn sie preislich in höhere Gefilde einsteigen und vordringen wollen ?
Die Sammler welche diese gesamten Marken noch kennen, sind mittlerweile gesetzteren Alters und wohl nicht mehr die ganz große Zielgruppe.
Und die Jungen fragen sich, Favre wer ?
Der Markt hat sich stark geändert und wird heute vordergründig von gehypten Marken und Modellen dominiert. Historie ist völlig egal.
Und so kommen die Jungen auch vordergründig über (soziale) Medien dazu und haben vom gesamten Spektrum der Uhrenbranche keine Ahnung mehr. Woher auch ? Denn wer liest heute noch Sachbücher über Uhren, wie wir es früher vor dem Zeitalter des Internets getan haben ?
Das wird dem Absatz kaum förderlich sein, denn wer will sein hart erarbeitetes Geld gleich in "unbekannte" Marken abseits des Mainstreams stecken, welche zum flexen so gar nicht taugen ?
Ich kenne professionelle hauptberufliche (!) Uhrenhändler, welche Namen wie Favre Leuba, Universal Geneve, Nivada, Kelek..... noch nie gehört haben und maximal 10-15 Marken aufzählen könnten....wenn man ihnen genug Zeit lässt und sie nicht stresst .

Gast-Member Nr.1 - am 15.2.2006 virtuell bereits im Schlafsack vor der Türe wartend.