ochs und junior datum

Allgemeine Diskussionen rund um zeitgenössische Uhren
Roland.
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ochs und junior datum

Beitrag von Roland. »

Geschätztes Forum,

ich bitte um Eure Meinungen und Gedanken zur ochs und junior datum, mit der ich schon länger liebäugele.

https://www.ochsundjunior.swiss/de/uhren/datum/

Zum Preis von CHF 6'261 — Exportpreis., Inkl. + CHF 150 Versandkosten gibt es eine Oechslin-Kalenderfunktion, basierend auf dem ETA 2824-2, im Titangehäuse und mit Lederband; die Farben kann man individuell zusammenstellen.

Neben der Möglichkeit, seine bevorzugte Farbauswahl verwirklicht zu sehen, finde ich den innovativen Ansatz der Uhr sehr reizvoll.
Viele Grüße
Roland
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MCG
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von MCG »

Mir hat der Ansatz der Marke schon immer gefallen: Innovation und gleichzeitig möglichst einfach! Natürlich hat das auch seinen Preis.
Das einzige was mir nicht so gefällt, ist das Gehäuse selber. Aber das ist natürlich Geschmackssache… und ein 2824 für diesen Preis finde ich auch nicht ganz stimmig…
LG aus Mostindien - Markus
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Thomas H. Ernst
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von Thomas H. Ernst »

Hmm, ob man für ein in Kleinserien gefrästes Gehäuse wirklich über 6k hinlegen will, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die Idee mit den Bohrungen finde ich ziemlich cool und wenn die da zu dem Preis ein Kenissi Werk eingebaut hätten, wäre die Uhr zwar immer noch recht teuer aber eine Überlegung wert. Mit dem 2824-2 für mich definitiv nicht zumal da ja auch keine uhrmacherisch anspruchsvolle Komplikation verbaut ist..
Grüsse Thomas
Euer Board-Admin
Roland.
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von Roland. »

Danke für Eure Rückmeldungen! Den Kritikpunkt kann ich nachvollziehen.
Viele Grüße
Roland
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mhanke
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von mhanke »

Ich schicke voraus, dass ich ein ganz großer Fan von Oechslins Werdegang und Entwicklungen bin. Schon während seiner Zeit bei UN hat er beklagt, dass ihm dieses klassisch polierte Design für seine Ideen nicht passe. Bei Ochs und Junior hat er dann offenbar mit der Anmutung eines Gullydeckels seinen Stil gefunden. Ich weiß nicht: Manchmal denke ich, er will ausprobieren, wieviel Geld seine Kunden bereit sind, für nicht vorhandenes Finish auszugeben. Seine Erfindungen sind erste Sahne, aber gerade eine Uhr mit Datum, das an Punkten abgezählt werden muss, ist weder originell noch innovativ. Das Datum lässt sich nicht einmal rückwärts verstellen. Wenn Ochs und Junior, dann ein Mechanismus, der typisch für Oechslin ist: Jahreskalender, Mondphase, zweite Zeitzone, oder so was.

Marcus
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Paulchen
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von Paulchen »

Die Ideen und deren technische Umsetzung finde ich "allererste Sahne", die Gehäuse sind leider "na ja".
Einen hundertjähriger Kalender für 15 k bietet wer?
https://www.ochsundjunior.swiss/de/uhre ... -kalender/
H-P
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Thomas H. Ernst
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von Thomas H. Ernst »

Paulchen hat geschrieben: 08 Sep 2025, 14:39 Die Ideen und deren technische Umsetzung finde ich "allererste Sahne", die Gehäuse sind leider "na ja".
Einen hundertjähriger Kalender für 15 k bietet wer?
https://www.ochsundjunior.swiss/de/uhre ... -kalender/
Um so erstaunlicher, dass man hier eine umlackierte Datumsscheibe für 6k anbietet. :whistling:
Grüsse Thomas
Euer Board-Admin
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hart-metall
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von hart-metall »

Ich gebe zu: das wäre sogar wirklich mal wieder eine interessante Uhr... vor allem der Ewige...
Ciao - Peter

Bitte verzeih, aber ich lese in einem Uhrenforum lieber über Uhren als über Leute, die gerne welche hätten.
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Roger Ruegger
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von Roger Ruegger »

Ich habe grossen Respekt vor der Marke, noch mehr vor dem Mann dahinter und bewundere seine Fähigkeit, Kompliziertes zu vereinfachen. Aber zumindest mein Hirn kriegt Migräne, wenn die Markierung bei 6 Uhr / 30 Minuten für die 15 stehen soll. Umgekehrt sieht die Datumsanzeige schön aus, und vielleicht reicht das ja (zudem weiss ich auch ohne Uhr das aktuelle Datum).
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jeannie
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von jeannie »

Roger Ruegger hat geschrieben: 10 Sep 2025, 10:58 Ich habe grossen Respekt vor der Marke, noch mehr vor dem Mann dahinter und bewundere seine Fähigkeit, Kompliziertes zu vereinfachen. Aber zumindest mein Hirn kriegt Migräne, wenn die Markierung bei 6 Uhr / 30 Minuten für die 15 stehen soll. Umgekehrt sieht die Datumsanzeige schön aus, und vielleicht reicht das ja (zudem weiss ich auch ohne Uhr das aktuelle Datum).
Für das Datum habe ich einen Kalender.

Die Anzeige des Datums ist ja ähnlich wie hier:
Bild

Nur dass ich bei der Ochs immer eine Verzögerung habe, um die Position zur Zahl umzuwandeln.

Die Idee, die Löcher als Minuterie zu benutzen ist ja nett und die Ausführung mit dem Strich, um trotz der nur 30 Positionen 31 Tage hinzukriegen finde ich vom technischen her gekonnt gelöst. Keine Mechanik, nur Grips. :wink:

Aber wie die meisten Komplikationen auf Uhren nicht das, worauf die Welt gewartet hat.

Wie heisst eigentlich die Komplikation eines Aussenkalenders?
http://www.watchtools.ch Uhrenwerkzeug, direkt aus der Schweiz.
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MCG
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von MCG »

jeannie hat geschrieben: 10 Sep 2025, 11:52
Roger Ruegger hat geschrieben: 10 Sep 2025, 10:58 Ich habe grossen Respekt vor der Marke, noch mehr vor dem Mann dahinter und bewundere seine Fähigkeit, Kompliziertes zu vereinfachen. Aber zumindest mein Hirn kriegt Migräne, wenn die Markierung bei 6 Uhr / 30 Minuten für die 15 stehen soll. Umgekehrt sieht die Datumsanzeige schön aus, und vielleicht reicht das ja (zudem weiss ich auch ohne Uhr das aktuelle Datum).
Für das Datum habe ich einen Kalender.

Die Anzeige des Datums ist ja ähnlich wie hier:
Bild

Nur dass ich bei der Ochs immer eine Verzögerung habe, um die Position zur Zahl umzuwandeln.

Die Idee, die Löcher als Minuterie zu benutzen ist ja nett und die Ausführung mit dem Strich, um trotz der nur 30 Positionen 31 Tage hinzukriegen finde ich vom technischen her gekonnt gelöst. Keine Mechanik, nur Grips. :wink:

Aber wie die meisten Komplikationen auf Uhren nicht das, worauf die Welt gewartet hat.

Wie heisst eigentlich die Komplikation eines Aussenkalenders?
Aussenkalender? Du meinst, so wie Du hier zeigst? --> Zeigerdatum... :tongueout:
LG aus Mostindien - Markus
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jeannie
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von jeannie »

MCG hat geschrieben: 10 Sep 2025, 11:59 Aussenkalender? Du meinst, so wie Du hier zeigst? --> Zeigerdatum... :tongueout:
Danke. :thumbsup:
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unnnamed
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von unnnamed »

Bild
in groß, damit man es erkennt: https://www.ochsundjunior.swiss/wp-cont ... 57_RGB.jpg

Und wenn man das Gehäuse zum freundlichen Metallfacharbeiter der Region verbringt,
dann kann der vielleicht sogar noch die Bearbeitungsspuren entfernen. Schließe und
Boden mit so fetten Rattermarken des Fräsers, soll das ein Feature sein? Eine 200 Euro
Swatch Irony hat ein besseres Finish. Die Rattermarken zu entfernen wäre kein großer
Akt, das ist allenthalben Faulheit.
Und was ist das eigentlich für ein schreckliches Band? Ich meine das auf dem Foto gezeigte.
Haben die Kinder/ Enkel? Ist das in Heimarbeit in langen, dunklen und kalten Wintermonaten
auf dem Berghof entstanden?

Was der Oechslin, nicht nur bei UN gemacht hat, gefällt mir ebenfalls sehr. Die hier gezeigte
Uhr verursacht mir hingegen ein Stirnrunzeln.
Gruß Bernd
Wider den postfunktionalen Konsum mit Neuzustandsfetisch.
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schlumpf
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von schlumpf »

Ich finde die Idee ziemlich cool! - Die Indexe sind unterschiedlich lang und passen sich dem Verlauf der Lochreihe an, war mir erst gar nicht aufgefallen. Das Gehäuse spricht mich nicht so an, kann aber auch an den Fotos liegen. Ob man wirklich am Ende die Zeit schnell und intuitiv ablesen kann, weiß ich nicht so recht. Aber es gibt 'herkömmliche' Uhren, da gelingt das aufgrund monochromer Gestaltung von Blatt und Zeigern auch nicht.
Schöne Uhrengrüße, Gerhard
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MCG
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Re: ochs und junior datum

Beitrag von MCG »

unnnamed hat geschrieben: 12 Sep 2025, 07:42 Bild
in groß, damit man es erkennt: https://www.ochsundjunior.swiss/wp-cont ... 57_RGB.jpg

Und wenn man das Gehäuse zum freundlichen Metallfacharbeiter der Region verbringt,
dann kann der vielleicht sogar noch die Bearbeitungsspuren entfernen. Schließe und
Boden mit so fetten Rattermarken des Fräsers, soll das ein Feature sein? Eine 200 Euro
Swatch Irony hat ein besseres Finish. Die Rattermarken zu entfernen wäre kein großer
Akt, das ist allenthalben Faulheit.
Und was ist das eigentlich für ein schreckliches Band? Ich meine das auf dem Foto gezeigte.
Haben die Kinder/ Enkel? Ist das in Heimarbeit in langen, dunklen und kalten Wintermonaten
auf dem Berghof entstanden?

Was der Oechslin, nicht nur bei UN gemacht hat, gefällt mir ebenfalls sehr. Die hier gezeigte
Uhr verursacht mir hingegen ein Stirnrunzeln.
Lieber Bernd...
Hast Du was gegen Heimarbeit???
Oder gegen Kinder???
Oder etwa gegen genau spezifizierte Rattermarken um zu zeigen, dass das eine elaborierte Toolwatch ist???

Tssss - alles Panausen hier... :whistling: :mrgreen:
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