Was muss man beim Kauf einer Omega W.W.W., Ref. CK 2444 beachten?
Was muss man beim Kauf einer Omega W.W.W., Ref. CK 2444 beachten?
W.W.W.-Uhren sind bei Vintage- und Militäruhren-Liebhabern ja schon lange sehr beliebt und begehrt und ich als IWC-Freund habe das Glück, eine sehr schöne "Mark 10" aus dieser Gruppe zu besitzen. Nun habe ich den Wunsch, meine Vintage-Sammlung um eine Omega W.W.W., Ref. CK 2444 ergänzen zu wollen.
Das ist nicht sehr leicht, denn ich bin sehr spät dran, diese Uhren sind immerhin rund 80 Jahre alt und meist in einem recht bescheidenen Zustand. Zudem wird natürlich gerne gebastelt und auch nachgemacht und das Preisniveau ist selbst für recht schlechte Exemplare ziemlich hoch.
Weil mein Wissen bezüglich dieses Modells noch eher gering ist, frage ich hier die Experten, was es bei der Beurteilung und beim Kauf einer solchen Omega W.W.W. alles zu beachten gibt.
Mich würde z.B. interessieren, welche Arten von Zifferblättern es gibt und wie "authentisch" diese zu bewerten sind. Soweit ich weiß, gibt es auch nachgemachte, die nicht von Omega stammen und die man teils z.B. an einem deutlich fetteren Omega-Schriftzug erkennen kann.
Was wurde aber von Omega selbst gemacht? Die Original-Blätter hatten ja Radium-Leuchtmasse. Wurden diese früher beim Service von Omega gegen Tritium-Dials getauscht oder später auch gegen welche mit Superluminova-Leuchtmasse? Bei Tritium fühle ich mich nicht besonders wohl beim Tragen, da wäre mir eine neuere Variante, soweit erhältlich, lieber, als die ursprüngliche Tritium-Variante. Was macht Omega heute, wenn man so eine Uhr im Werk revidieren/restaurieren lassen möchte mit Blatt und Zeigern?
Und gab oder gibt es auch entsprechende Austausch-Zeiger mit Tritium oder Superluminova vom Hersteller oder wurden die alten oft neu mit Superluminova nachbelegt? Und gibt es heute noch genügend Ersatzteile für das 30T2 RS-Werk, falls nötig?
Schreibt mir bitte alles, was Ihr bei dieser Uhr für wesentlich und erwähnenswert haltet, was den Kauf und Service-Arbeiten betrifft und welche "Fallen" beim Kauf vermieden werden sollen (klar, je besser der Zustand ist, desto weniger Probleme wird es geben). Fotos Eurer eigenen Uhren mit ergänzender Prosa sind natürlich auch sehr erwünscht.
Das ist nicht sehr leicht, denn ich bin sehr spät dran, diese Uhren sind immerhin rund 80 Jahre alt und meist in einem recht bescheidenen Zustand. Zudem wird natürlich gerne gebastelt und auch nachgemacht und das Preisniveau ist selbst für recht schlechte Exemplare ziemlich hoch.
Weil mein Wissen bezüglich dieses Modells noch eher gering ist, frage ich hier die Experten, was es bei der Beurteilung und beim Kauf einer solchen Omega W.W.W. alles zu beachten gibt.
Mich würde z.B. interessieren, welche Arten von Zifferblättern es gibt und wie "authentisch" diese zu bewerten sind. Soweit ich weiß, gibt es auch nachgemachte, die nicht von Omega stammen und die man teils z.B. an einem deutlich fetteren Omega-Schriftzug erkennen kann.
Was wurde aber von Omega selbst gemacht? Die Original-Blätter hatten ja Radium-Leuchtmasse. Wurden diese früher beim Service von Omega gegen Tritium-Dials getauscht oder später auch gegen welche mit Superluminova-Leuchtmasse? Bei Tritium fühle ich mich nicht besonders wohl beim Tragen, da wäre mir eine neuere Variante, soweit erhältlich, lieber, als die ursprüngliche Tritium-Variante. Was macht Omega heute, wenn man so eine Uhr im Werk revidieren/restaurieren lassen möchte mit Blatt und Zeigern?
Und gab oder gibt es auch entsprechende Austausch-Zeiger mit Tritium oder Superluminova vom Hersteller oder wurden die alten oft neu mit Superluminova nachbelegt? Und gibt es heute noch genügend Ersatzteile für das 30T2 RS-Werk, falls nötig?
Schreibt mir bitte alles, was Ihr bei dieser Uhr für wesentlich und erwähnenswert haltet, was den Kauf und Service-Arbeiten betrifft und welche "Fallen" beim Kauf vermieden werden sollen (klar, je besser der Zustand ist, desto weniger Probleme wird es geben). Fotos Eurer eigenen Uhren mit ergänzender Prosa sind natürlich auch sehr erwünscht.
Re: Was muss man beim Kauf einer Omega W.W.W., Ref. CK 2444 beachten?
Kein Kenner der Modelle, jedoch der allgemeine Hinweis, dass du dir über das Tragen von Uhren
mit tritiumhaltiger Leuchtmasse gar keine Gedanken zu machen brauchst. Radiumsalzhaltige sind
ein anderes Kaliber, aber das Risiko ist sehr gering, zumal du Uhren vermutlich mit dem Boden
zum Arm/ Körper trägst (heikler sind die Uhren für Uhrmacher, welche sie öffnen und mit ihrer
Nase nah am Objekt herumschnüffeln).
mit tritiumhaltiger Leuchtmasse gar keine Gedanken zu machen brauchst. Radiumsalzhaltige sind
ein anderes Kaliber, aber das Risiko ist sehr gering, zumal du Uhren vermutlich mit dem Boden
zum Arm/ Körper trägst (heikler sind die Uhren für Uhrmacher, welche sie öffnen und mit ihrer
Nase nah am Objekt herumschnüffeln).
Gruß Bernd
Wider den postfunktionalen Konsum mit Neuzustandsfetisch.
Wider den postfunktionalen Konsum mit Neuzustandsfetisch.
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Classic-Chrono
- Beiträge: 4106
- Registriert: 17 Feb 2006, 18:45
Re: Was muss man beim Kauf einer Omega W.W.W., Ref. CK 2444 beachten?
Hallo Haspe,
ich hatte mal die Omega RAF 1953, weil ich Uhren mit Zentralsekunde bevorzuge.
Allerdings habe ich sie dann schnell verkauft, als ich meine Mark Eleven bekommen habe - bei mir eine Version von Jaeger leCoultre.
In meinen Augen ist die Eleven in jeder Hinsicht die schönere Uhr, Gehäuseform, Zeiger, Zifferblatt und natürlich das Werk, egal ob IWC oder JLC
Ich würde also genau überlegen, ob ich beim Besitz einer Eleven wirklich noch eine Omega brauche oder ob sie nur zweite Wahl bleiben wird und irgendwann wieder gehen muss...
Nur so als Tip aus meiner Uhrensammelerfahrung
Wie Bernd schon geschrieben hat ist Tritium wirklich völlig unbedenklich.
Ich habe auch viele strahlende Uhren mit Radium, aber sowas trage ich vielleicht einmal im Jahr und mache mir da auch keine Sorgen.
Allerdings sollte man bei der Lagerung von Radiumuhren beachten, dass diese Uhren Radon erzeugen, was sich dann in Räumen sammeln kann.
Also nicht unbedingt im Schlafzimmer aufbewahren
Grüße Jochen
ich hatte mal die Omega RAF 1953, weil ich Uhren mit Zentralsekunde bevorzuge.
Allerdings habe ich sie dann schnell verkauft, als ich meine Mark Eleven bekommen habe - bei mir eine Version von Jaeger leCoultre.
In meinen Augen ist die Eleven in jeder Hinsicht die schönere Uhr, Gehäuseform, Zeiger, Zifferblatt und natürlich das Werk, egal ob IWC oder JLC
Ich würde also genau überlegen, ob ich beim Besitz einer Eleven wirklich noch eine Omega brauche oder ob sie nur zweite Wahl bleiben wird und irgendwann wieder gehen muss...
Nur so als Tip aus meiner Uhrensammelerfahrung
Wie Bernd schon geschrieben hat ist Tritium wirklich völlig unbedenklich.
Ich habe auch viele strahlende Uhren mit Radium, aber sowas trage ich vielleicht einmal im Jahr und mache mir da auch keine Sorgen.
Allerdings sollte man bei der Lagerung von Radiumuhren beachten, dass diese Uhren Radon erzeugen, was sich dann in Räumen sammeln kann.
Also nicht unbedingt im Schlafzimmer aufbewahren
Grüße Jochen
Re: Was muss man beim Kauf einer Omega W.W.W., Ref. CK 2444 beachten?
Danke für Deine Antwort, ich habe mich leider oben verschrieben, ich meinte eigentlich, dass ich mich mit Radium nicht wohl fühle, bei Tritium habe ich keine Bedenken, ich habe ja auch einige Uhren mit Tritium, das bis in die frühen 2000-er-Jahre eingesetzt wurde. Man sollte die Brösel nur nicht in den Mund bekommen, wenn die Tritium-Leuchtmasse abbröckelt.unnnamed hat geschrieben: 21 Jan 2026, 06:56 Kein Kenner der Modelle, jedoch der allgemeine Hinweis, dass du dir über das Tragen von Uhren
mit tritiumhaltiger Leuchtmasse gar keine Gedanken zu machen brauchst.
Sorry für meinen Schreibfehler und danke für die Info, die vielleicht auch anderen hilft, das Risiko einzuordnen.
Re: Was muss man beim Kauf einer Omega W.W.W., Ref. CK 2444 beachten?
Nur mal so am Rande.... was heißt W.W.W. eigentlich? Der verzicht auf Insider Abkürzungen wäre eventüll auch nicht schlecht 
Re: Was muss man beim Kauf einer Omega W.W.W., Ref. CK 2444 beachten?
chatgpt hat geschrieben:Meistens heißt „W.W.W.“ bei Uhren:
Watch – Wrist – Waterproof
(auf Deutsch: Armbanduhr – wasserdicht)
Das ist eine historische Militärkennzeichnung, vor allem bekannt von britischen Uhren aus dem Zweiten Weltkrieg. Die britische Armee hat diese Abkürzung auf Dienstuhren verwendet. Berühmt sind z. B. die sogenannten „Dirty Dozen“ (12 Hersteller, die solche WWW-Uhren gebaut haben).
http://www.watchtools.ch Uhrenwerkzeug, direkt aus der Schweiz.
- MCG
- Beiträge: 25460
- Registriert: 21 Aug 2006, 23:12
- Wohnort: Mostindien
- Interessen: Mech Uhren, Sport, Smart Roadster, HIFI, Art & Architektur
- Tätigkeit: Global Academic Program
Re: Was muss man beim Kauf einer Omega W.W.W., Ref. CK 2444 beachten?
Ich hab mich nicht getraut zu fragen. Ich weiss jetzt wieso… 
LG aus Mostindien - Markus
Re: Was muss man beim Kauf einer Omega W.W.W., Ref. CK 2444 beachten?
oder hier was zu lesen...
https://www.fratellowatches.com/a-brief ... stwatches/
https://monochrome-watches.com/your-gui ... er-vertex/
https://www.fratellowatches.com/a-brief ... stwatches/
https://monochrome-watches.com/your-gui ... er-vertex/
The brief described waterproof, shockproof, and accurate wristwatches. Rather than A.T.P., these were labeled W.W.W. for “Wrist Watch Waterproof.” Necessary specifications included a black dial, Arabic numerals, and nighttime readability. Furthermore, there was to be a railroad minute track and a “shatterproof” crystal. The brief is clearly distinct from the earlier A.T.P. watches. Those featured white or silver dials. The A.T.P.s were also notably smaller at 30–34mm, compared to the 35–38mm range of the W.W.W.s.